Expertenforen   Foren   Treffpunkte   Community   Mein RuB   Testteam   Videos   Suche / Biete
Vornamen Stillen Ernährung Entwicklung Kindergesundheit Haushalt Reisen Erziehung Finanzen Gewinnspiele
Geburt Babypflege Allergien Vorsorge Frauengesundheit Kochen Tests Familie Flohmarkt Infos & Proben
Zur Startseite von Rund-ums-Baby Zurück zur Übersichtsseite Schwangerschaft
 
Unser Lexikon für die
Schwangerschaft
Schwangerschaft - Fragen und Antworten





 
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
M

 
Unser kostenloser Schwangerschafts-Newsletter
 
 

Moxibustion

Die Moxibustion ist - ähnlich wie die Akupunktur - eine Methode der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und bedeutet so viel wie "Nadeln und Brennen". Mit der Erwärmung von speziellen Körperpunkten, soll der Fötus angeregt werden, sich von einer Steißlage (Beckenendlage - Lage mit dem Po nach unten) in die Schädellage (Kopf nach unten) zu drehen.

Moxibustion wird zwischen der 32. und 37. Schwangerschaftswoche angewandt. Dabei werden kleine Mengen von getrocknetem Beifuß als Moxa-Zigarre zusammen gedreht und an den kleinen Zeh der Schwangeren gehalten. Die Beifuß-Zigarre berührt den Zeh nicht. Der Therapeut nähert die glühende Spitze dem Akupunkturpunkt auf ungefähr einen halben Zentimeter, bis die Schwangere ein deutliches Hitzegefühl spürt. Dann entfernt er sie wieder kurz, nähert sich und wiederholt dies an verschiedenen Punkten, bis die Haut an den Stellen deutlich gerötet ist.
Der Geruch ist gewöhnungsbedürftig, ähnlich wie Weihrauch, die Behandlung soll aber eine beruhigende und entspannende Wirkung haben. Der traditionellen chinesischen Medizin zufolge wirkt die Hitzeeinwirkung der verglimmenden Moxa auf das Meridiansystem ein. Moxibustion ist keine Garantie dafür, dass sich das Kind noch in die richtige Geburtsposition dreht.

Das Potential und die Wirkweise der Behandlung ist Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen.


von Sandra Kunze
* Hier finden Sie Infos zu den häufigsten Beschwerden in der Schwangerschaft
* Stichwort Moxibustion
Eine Frage dazu stellen an:
Dr. med. Bluni Schwangerschaftsberatung
Prof. Dr. Costa Ernährung in der Schwangerschaft
Dr. med. Paulus Medikamente / Schwangerschaft
Dr. med. Kniesburges Geburt, Kaiserschnitt, Baby
Martina Höfel Hebamme, Schwangerschaft, Baby
Expertenantwort Antworten von Frauenarzt Dr. med. V. Bluni zu dem Stichwort  Moxibustion
 
Frage: Moxibustion

Hallo Dr.Bluni

Was halten sie von der Moxabustion? Ich bin jetzt in der 33.ssw und mein Kind liegt schon mind.10 Wochen in BEL. Ist es denn eine gute Idee noch zu versuchen das Kind mit solchen mitteln zu drehen oder kann das gefährlich für mein Kind werden wegen evtl.Nabelschnurumdrehung etc. Meine Hebamme und Ärztin meinten es hat schon seinen Grund warum es so liegt und sollte ich es da lieber so belassen? Habe mich mit dem Gedanken an einen kaiserschnitt schon gewöhnt aufgrund dessen. Habe Angst das noch irgendwas passieren kann. Entwickelt sich denn das Kind trotz der BEL normal oder kann das Einschränkungen geben oder gefährlich für mein Kind sein? Das CTG war letztens bestens mit 10 Punkten!

Danke


Antwort

Hallo,

1. Nach den vorliegenden Zahlen ist die Spontanwendungsrate nach der 33. SSW bei ca. 12% und läßt sich mittels Moxibustion auf ca. 30% steigern. Bei der Moxibustion benutzt man eine glühende Zigarre, die das Moxikraut enthält, und erhitzt einen bestimmten Punkt an den Kleinzehen, um damit das Kind zur Wendung zu bringen. Die Frau muß sich dabei im sog. Vierfüßlerstand befinden. Das Verfahren stammt aus der traditionellen chinesischen Medizin und wird nur in manchen Kliniken, die auch die Akupunktur anwenden, durchgeführt.

Bei diesem Verfahren sind keine negativen Auswirkungen auf das Kind beschrieben worden.

3. Bitte sprechen Sie sich aus diesem Grund zum weiteren Vorgehen mit Ihrer behandelnden Frauenärztin/Frauenarzt und der Entbindungsklinik ab.

4. für das Kind und seine Entwicklung hat die BEL keine klinische Bedeutung.

VB

Expertenantwort Antworten von Hebamme Martina Höfel zu dem Stichwort  Moxibustion
 
Frage: Moxen

Hallo,

bin in der 34. SSW und mein Kleiner liegt noch nicht in SL. Wie funktioniert Moxen? Kann man das alleine zu Hause machen? Oder bei den Hebis?

Viele Grüße
Anne


Antwort

Liebe Anne,

die Moxibustion ist eine Behandlungsmethode aus der Traditionellen Chinesischen Medizin und wird zwischen 32. und 37. Schwangerschaftswoche angewandt, um die Drehung des Fötus aus der Quer-/Beckenendlage in die normale Geburtsposition zu unterstützen.

Moxibustion ist eine Form der Wärmetherapie. Bestimmte Punkte am Körper werden mit Hilfe von Moxa-Zigarren (meist Beifußkraut), die in Hautnähe angezündet und abgebrannt werden, stimuliert. Diese Punkte, auch als Akupunktur-Punkte bekannt, liegen entlang der Energieleitbahnen und sollen den Energiefluss im Körper positiv beeinflussen, wenn sie erwärmt werden. Zur Drehung des Kindes wird ein bestimmter Akupunkturpunkt am kleinen Zeh der Schwangeren mit einer glühenden Moxa-Zigarre aus sicherem Abstand erwärmt.

Der Moxibustion wird im allgemeinen nachgesagt, dass sie den Stoffwechsel und die Durchblutung im Gewebe anregt, die Abwehrkräfte stärkt, die Versorgung des Körpers mit Sauerstoff verbessert, desinfizierend wirkt und eine angenehm beruhigende Wirkung auf die Behandelten hat.

Hebammen, die dieses Verfahren anwenden, berichten, dass die Behandlung eine sehr beruhigende Wirkung auf die schwangeren Frauen hat. Sie entspannen sich, ihr Bauch wird weich und die Bewegungsaktivität des Fötus nimmt deutlich zu. Somit werden Bedingungen geschaffen, die eine Drehung des Fötus erleichtern.

Fragen Sie Ihre Hebamme!

Liebe Grüße
Martina Höfel

  Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz
Forenarchiv
 
© 1998-2017 USMedia