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Bauchpflege

Bauchpflege

Eine Schwangerschaft ist ein Ausnahmezustand für Ihren Körper, so auch für Ihre Haut. Denn so schön ein schwangerer Bauch und eine volle Brust aussieht, die Haut wird bis zum äußersten gestrafft.

Zum Glück ist der weibliche Körper darauf eingestellt und nach der Schwangerschaft zieht sich das Gewebe schnell wieder zusammen, doch bei vielen Frauen bleiben lästige Dehnungsstreifen zu sehen. Cremen Sie daher schon von Beginn der Schwangerschaft Ihre Haut täglich ein und gewöhnen Sie sich eine ausgiebige Hautpflege an. Denn Dehnungsstreifen lassen sich bei den wenigsten Frauen ganz vermeiden, doch mit einer guten Pflege zumindest minimieren. Neben dem täglichen Cremen, gibt es noch weitere Tipps zur Pflege. Wir sagen Ihnen welche.

Dehnungsstreifen - Schwangerschaftsstreifen

Die sogenannten Schwangerschaftsstreifen erscheinen in der frühen Schwangerschaft oft als rötlichen Streifen auf den Brüsten und später auch auf dem wachsenden Bauch, Hüfte und Oberschenkeln. Vor allem bei schneller Gewichtszunahme (nicht nur während der Schwangerschaft) entstehen die Dehnungsstreifen, einfach wegen der Überdehnung. Dabei kommt es zu feinen Rissen im Unterhautgewebe, die nach der Geburt vernarben und verblassen. Als silbrige Streifen sind sie allerdings auch dann noch auf der Haut zu sehen.

Cremen, cremen, cremen

Für solche Dehnungsstreifen müssen Sie sich nicht schämen. Schauen Sie sich im Schwimmbad oder unter der Dusche im Fitnessstudio andere Frauen mal unauffällig an - fast alle Frauen haben diese sogenannten Schwangerschaftsstreifen - viele sogar, ohne ein Kind zu haben. Es ist einfach Veranlagungssache, ob frau zu Dehnungsstreifen (und Orangenhaut) neigt oder nicht. In der Schwangerschaft heißt es aber für alle: cremen und zupfen. Denn nur mit einer gezielten Zupfmassage der gefährdeten Stellen können Sie übermäßige Dehnungsstreifen vermeiden.

Fragen Sie in Ihrem Bekanntenkreis herum, welche Pflegemittel Ihre Freundinnen empfehlen, Sie werden bestimmt eine Vielzahl guter Produkte genannt bekommen. Letztlich ist es einfach Geschmacksache, welches Öl Sie bevorzugen. Denn ob ein teures Schwangerschaftsöl aus der Apotheke besser vor Dehnungsstreifen schützt, als beispielsweise ein Babyöl aus der Drogerie, ist wissenschaftlich nicht belegt. Wesentlich ist aber die Häufigkeit des Cremens. Gewöhnen Sie sich spätestens ab dem dritten Monat an, nach dem Duschen zehn Minuten für die Hautpflege aufzubringen. Reiben Sie Ihre Haut täglich mit Hautöl oder -lotion ein und ziehen Sie mit zwei Fingern kleine Hautpartien an Bauch, Brust und Oberschenkeln hoch, dann lassen Sie wieder los. Vernachlässigen Sie auf keinen Fall Po und Oberschenkel. Gerade in diesen "Problemzonen" neigt die Haut zu Dehnungsstreifen und Orangenhaut.

Halten Sie Ihre Haut feucht

Neben dem täglichen Cremen sollten Sie Ihrer Haut noch weitere Maßnahmen gönnen, die alle das Ziel haben, Ihre empfindliche und gedehnte Haut feucht und elastisch zu halten. Das erreichen Sie, indem Sie dafür sorgen, dass Ihre Haut gut durchblutet wird. Besorgen Sie sich in der Drogerie einen weichen Hauthandschuh, eine Körperbürste oder einen Schwamm und massieren Sie sich von unten nach oben, also von den Füßen bis zu den Schultern. Gerade in der Schwangerschaft sollten Sie keinesfalls einen zu harten Handschuh oder Bürste benutzen, da die Haut wie gesagt sehr empfindlich ist. Wechselduschen mit kaltem und warmen Wasser fördert die Durchblutung ebenfalls (außerdem machen sie schön wach, was vor allem bei einem niedrigen Blutdruck positiver Nebeneffekt ist). Auch ein wöchentliches Körperpeeling stärkt Ihre Haut und fördert die Durchblutung.

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Das sollten Sie beachten!

Das Cremen, Zupfen und Pflegen ist wirklich wichtig, doch Sie sollten ein paar Punkte beachten: Duschen oder baden Sie nicht zu heiß, das beansprucht Ihre Haut zu sehr und ist auch nicht gesund für Ihr Baby. Massieren Sie immer zum Herzen hin: Also beim Bürsten von links nach rechts und von unten nach oben. Beim Zupfen im Uhrzeigersinn. Wenn Sie zu vorzeitigen Wehen neigen, verzichten Sie lieber auf die Bauchmassage, da sie auch wehenanregend wirken kann. Besprechen Sie die Massagen mit Ihrem Arzt, wenn eine Risikoschwangerschaft besteht oder Sie starke Kontraktionen im Unterbauch spüren. Verzichten Sie ab spätestens drei Wochen vor Geburtstermin auf die Zupfmassage und streichen Sie das Öl oder die Lotion nur noch sanft ein.

Auch Ihr Baby genießt die Massage

Nicht nur für Ihre Haut ist die Massage eine Wohltat, auch Ihr Baby hat etwas davon. Denn durch die bessere Durchblutung bei einer ausgiebigen Massage bekommt Ihr Baby eine extra Portion Sauerstoff durch die Nabelschnur! Lassen Sie sich auch von Ihrem Partner massieren oder mit Öl einreiben. Diese Zeit zu zweit ist wichtig für Ihre Beziehung und entspannt Sie zusätzlich.

von Jenni Zwick

Zuletzt überarbeitet: August 2015

   

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