Zur Fastenzeit - Tees und Säfte

Zur Fastenzeit - Getränke und Säfte

Traditionell beginnt mit Aschermittwoch die Fastenzeit - so mancher verzichtet dann eine Zeit lang auf bestimmte Lebensmittel, wie die geliebte Schokolade und andere Süßigkeiten, Alkohol oder Fleisch. Und einige fasten tatsächlich richtig - sie verzichten auf jegliche feste Nahrung und nehmen nur Getränke zu sich.

Fasten scheint sich immer größerer Beliebtheit zu erfreuen: Man entsagt freiwillig für eine bestimmte Zeit allen festen Nahrungsmitteln sowie Kaffee, Alkohol und Softdrinks. Dadurch wird der ganze Körper über Nieren, Leber, Darm und Haut gereinigt und entgiftet, heißt es.

Wichtig: viel trinken!

Während des Fastens muss viel getrunken werden, das ist ganz besonders wichtig. Über den Tag verteilt sollte man mindestens 3 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Kräutertees werden besonders empfohlen, da Kräuter die Entgiftung unterstützen. Etwa drei bis vier Tassen Kräutertee täglich sind erlaubt. Von einem dünnen Kräutertee kann man aber auch mehr konsumieren, dann ist der Genuss von zwei Litern durchaus auch in Ordnung.

Daneben stehen bei diversen Fastenprogrammen Säfte, vorrangig Gemüsesäfte oder Smoothies und Suppen auf dem Speiseplan. So ist sichergestellt, dass dem Körper außer der Flüssigkeit auch Vitamine und Mineralstoffe zugeführt werden.

Übrigens wird beim Fasten zwar das Hauptaugenmerk auf die Ernährung gelegt, darüber hinaus sollte in dieser Zeit auch auf ausreichend Bewegung geachtet werden: ausgedehnte Spaziergänge, Walken oder gar Joggen sind in der Fastenzeit - und natürlich nicht nur in dieser Zeit - eine gute Möglichkeit, um in Schwung zu bleiben und den Kreislauf anzuregen. Weiter können Basen- oder Meersalzbäder und Saunagänge sehr angenehm wirken. Von großer Bedeutung ist zu guter Letzt aber vor allem viel Schlaf! Gönnen Sie Ihrem Körper genügend Zeit, damit er neue Energie tanken kann.

Kräutertee - eine gute Wahl

Kräuter können generell in jeder beliebigen Mischung oder auch solo zu Tee gekocht werden. Allen gemeinsam ist, dass sie ein frisch-blumiges bis würziges Aroma haben, gesüßt oder ungesüßt, kalt als Erfrischung oder heiß zum Aufwärmen getrunken werden können und prinzipiell gut den Durst löschen. Weiterer Pluspunkt: In Kräutertee steckt kein Koffein, kaum Säuren und fast keine Gerbstoffe.

Und selbst wenn mancher meint, dass für den Genuss von einfachem Kamillentee oder Fencheltee eine Erkrankung vorliegen müsste: Den meisten Menschen schmecken Kräutertees. Aber ganz klar, Kräutertee gilt als Medizin. Schließlich wird den Kräutern eine bestimmte Wirkungsweise bescheinigt: Sie regen sanft die Selbstheilungskräfte des Körpers an.

So wirkt Rosmarintee belebend, er stärkt zudem das Gedächtnis. Brennnesseltee oder Löwenzahn regen die Nierentätigkeit an. Außerdem hilft Brennnessel dabei, Säuren auszuscheiden und den Organismus zu stärken. Fenchel hilft beim Entgiften der Leber, reinigt den Darm, löst Blähungen, erfrischt den Atem, wärmt, beruhigt und entspannt. Nur um ein paar Beispiele zu nennen.

Worauf ist bei der Auswahl der Kräuter zu achten?

Kräutertee ist in der Apotheke erhältlich, diese Produkte müssen höhere Anforderungen hinsichtlich Reinheit und Gehalt erfüllen und zählen als Arzneimittel. Die Teesorten, die man im Supermarkt bekommt, gelten dagegen als Lebensmittel. Außerdem kann man sich auch in der Natur und im Garten oder am Kräutertöpfchen in der Küche selbst bedienen. Bei vielen Kräutern lassen sich Blüten, Blätter und die Stiele für einen Tee verwenden. So eignen sich beispielsweise Thymian, Basilikum und natürlich erfrischende Minze hervorragend für einen Tee. Auch aus Zitronenmelisse, Rosenblätter und Lavendel lässt sich ein Tee kochen Schauen Sie aber, dass Blätter und Blüten nicht gespritzt und gedüngt worden sind.

Generell sollte man beim Kauf von Kräutertees auf gute Qualität und frische Ware Wert legen. Lassen Sie Tee aus braunen Blättern, die muffig und fahl riechen besser im Laden. Greifen Sie eher zu großblättrigen, großstückigen Tees, die man erst direkt vor der Zubereitung zerkleinert. So kann das Aroma am besten bewahrt werden.

Selbstverständlich ist Tee aus einem Kraut lecker, aber auch Kräutermischungen können köstlich sein. Kochen Sie Basilikumblätter mit ein wenig gehacktem Ingwer auf oder probieren Sie Zitronengras und Verbene. Mischen Sie Pfefferminze, Melissenkraut und kombinieren Sie dazu exotische Kräuter wie Hibiskusblüte, Feigenkaktusblüten, Rosenblütenknospe oder Orangenblüte. Ausprobieren lautet das Motto. Erlaubt ist alles, was Ihnen schmeckt. Sicher finden Sie so am besten, was Ihnen wirklich gut mundet.

Grüne Smoothies - wenn die Kräuter kalt zubereitet werden

Letztendlich kann man beim Fasten aber zwischendurch auch einfach heißes Wasser trinken: normales Leitungswasser aufkochen, etwas abkühlen lassen und trinken. Dieser Tipp stammt aus dem Ayurveda. Das Wasser reinigt von innen, so sagen es die Experten.

Wer heißen bzw. warmen Getränken so gar nichts abgewinnen kann, mag Kräuter vielleicht lieber als Smoothie genießen, die Wirkung ändert sich durch die kalte Zubereitung nicht. Geben Sie in den Mixer ein paar Blätter Brennnessel, Löwenzahn, Gänseblümchen, Gundermann und grünen Blattsalat. Darauf wird etwas Orangensaft für das Vitamin C und etwas Wasser gegossen, mixen - genießen. Oder bereiten Sie aus den Kräutertees eine Limonade zu, die ebenfalls kalt getrunken wird.

Minze als Limonade - erfrischend aromatisch

Waschen Sie ein Bund Minze und lassen Sie 3/4 Liter Mineralwasser aufkochen. Dann geben Sie die Minze in eine Kanne und übergießen sie mit dem kochenden Wasser und lassen den Tee etwa zehn Minuten ziehen, bevor er durch ein Sieb in eine zweite Teekanne abgegossen wird. Hier rühren Sie einen Teelöffel Anissamen, vier Teelöffel Traubenzucker, 4 Teelöffel Zucker und eine Prise Salz unter und lassen die Limonade abkühlen.

Eine Traubensaftschorle - bringt schnell neue Energie

Kochen Sie aus drei Beutel Früchtetee und 3/4 Liter Wasser einen Tee. Nun waschen Sie zwei Bio-Zitronen, raspeln die Schale ab und pressen den Saft aus. Den Zitronensaft stellen Sie erst noch beiseite, die Zitronenschale kommt in den Tee, dieser sollte jetzt noch mindestens zehn Minuten ziehen. Danach gießen Sie den Tee durch ein Sieb, so dass er frei von Teebeutel und Zitronenschale ist und abkühlen kann. Jetzt kann er weiter verfeinert werden: Geben Sie den Zitronensaft hinzu, eine Prise Salz und 1/2 Liter ungesüßten, roten Traubensaft. Alles muss gut verrührt werden und sollte anschließend etwa eine Stunde im Kühlschrank durchziehen. Vor dem Servieren gießen Sie noch 1/2 Liter kaltes Mineralwasser mit oder ohne Sprudel in den Früchtetee, so schmeckt er am besten.

Cremiger Smoothie aus süßem Obst - wohlschmeckend und gesund

Gehaltvoll, fruchtig und voller Vitamine: ein Smoothie aus frischem Obst. Schälen Sie eine Banane und eine Kiwi und schneiden Sie beides in grobe Stücke. Weiter wird das Kerngehäuse eines Apfels entfernt und dieser ebenfalls gestückelt. Das Obst füllen Sie in den Mixer, gießen noch 50 ml Apfelsaft dazu und mixen alles zu einem zähflüssigen Drink - den man möglichst frisch genießen sollte.

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