Rote Bete - tolle Farbe, toller Geschmack

Rote Bete - tolle Farbe, toller Geschmack

Rote Bete bringt Farbe auf den Teller: Das leuchtend rote Gemüse mit dem leicht süß-säuerlichen Aroma ist äußerst gesund und vielfältig in der Zubereitung.

Roh oder gegart verleiht Rote Bete so manchem Gericht eine ganz besonders feine Note.

Einkauf und Zubereitung von Rote Bete

Rote Bete liegt in roher Form im Gemüseregal als pralle, rote Knolle. Schauen Sie, dass Sie nicht zu große, dicke Rübchen, sondern lieber eine kleine Knolle mit unverletzter Schale auswählen. Große Rote Bete kann unter Umständen im Inneren eher holzig sein. Zuhause lagern Sie die Knollen an einem dunklen, trockenen und kühlen Ort - hier kann Rote Bete lange gelagert werden. Falls Sie das Gemüse als Vorrat einfrieren möchten, sollten Sie es zuvor in kochendem Salzwasser etwa 30 bis 40 Minuten garen, blanchieren, abtrocknen und dann in passende Behältnisse einfüllen.

Wichtig: Beim Garen bleibt die Schale dran! Ist die Schale schon eingerissen, blutet die Rote Bete rasch aus und sieht dann sehr grau aus. Anschließend können Sie die Schale pellen, aber Vorsicht: Der Rote Bete-Saft hinterlässt böse Flecken, die kaum zu entfernen sind, gegebenenfalls können Sie es nur mit Zitronensaft versuchen. Um dieses Risiko zu umgehen und Zeit zu sparen, können Sie grundsätzlich auch die schon fertig gegarte und vakuumierte Rote Bete verwenden.

Sehr gesund: Rote Bete enthält viel Vitamin B, Folsäure und Eisen

Mit Rote Bete versorgen Sie Ihren Körper mit Folsäure und mit viel Eisen - also besonders in der Schwangerschaft ist es empfehlenswert, Rote Bete zu verzehren. Dazu stecken unter anderem noch viel Vitamine B, Vitamin C, Kalium, Mangan, Kupfer Zink und andere Mineralstoffe in den Rübchen. Viele Gründe, um Rote Bete zu servieren - die Möglichkeiten sind zahlreich:

Vielen ist eingelegte Rote Bete aus dem Glas bekannt oder Borschtsch, die russische Spezialität oder Labskaus, der norddeutsche Klassiker mit Matjes, Zwiebeln und Kartoffeln. Doch daneben kann man die Knolle auch roh als Salat mit Zitrusfrüchten, Apfelspalten, Nüssen und Zwiebeln mixen oder in einer Kombination mit Feldsalat und Schafskäse. Sie können gekochte Rote Bete panieren und in dicken Scheiben in der Pfanne braten oder als Füllung für Pfannkuchen pürieren und mit Meerrettich und Crème fraîche mischen. Oder Sie garen die Rote Bete wie eine Ofenkartoffel in Folie eingewickelt für eine Stunde im Ofen und reichen dazu einen leckeren Dipp. Leckere Gerichte können Sie auch mit den folgenden Rezepten zaubern - und so Rote Bete Ihren Kids schmackhaft machen.

Heiß und cremig: leckere Rahmsuppe mit Rote-Bete

Hmmm, ein Süppchen aus Roter Bete ist an kalten Tagen ein feines Abendbrot: Schälen Sie eine Zwiebel und würfeln Sie diese. Dann würfeln Sie 500 g vakuumierte Rote Bete. Nun braten Sie erst die Zwiebelwürfel in einem Topf mit etwas Öl glasig an. Dann fügen Sie die Rote Bete hinzu und braten alles kurz an, ehe Sie 600 ml Hühnerbrühe zugeben, den Deckel auflegen und alles bei wenig Hitze etwa 10 Minuten kochen lassen. Nach dieser Zeit gibt man 2 EL Rotweinessig hinzu und püriert das Ganze mit dem Pürierstab. Danach nur noch würzen mit Salz und Pfeffer, 150 g Crème fraîche hinein rühren, so wird die Suppe schön sämig. Dazu schmeckt Baguette mit geräuchertem Fisch ganz wunderbar.

Farbenfrohe Pasta: Nudeln in Rote Bete - Soße

Die meisten Kinder lieben Nudeln. Diese Nudeln mit Roter Bete schmecken leicht süßlich und begeistern Ihre Kleinen sicher besonders. Kochen Sie 250 g Nudeln und lassen Sie sie danach in einem Sieb abtropfen. Für die Soße schälen Sie 2 Rübchen Rote Bete und reiben Sie direkt in einen Topf. Hierzu geben Sie noch 250 ml Sahne und lassen alles einmal aufkochen, dann etwa fünf Minuten sanft köcheln lassen. Die Nudeln kommen nun direkt in die Soße und alles wird gut verrührt. Wer mag kann die Nudeln nun noch in eine Auflaufform geben, mit 100 g geriebenem Käse, bestreuen und dann bei 180 Grad Umluft etwa zehn Minuten überbacken.

Ungewöhnliche Mischung: Rote Bete und Kidneybohnen

Für diesen farbenfrohen, gesunden Salat benötigen Sie Rote Bete, die es in Gläsern oder eingeschweißt zu kaufen gibt. Schneiden Sie die roten Knollen in kleine Stifte oder Stücke, außerdem würfeln Sie noch einen mittelgroßen Apfel und öffnen zwei Dosen Kidneybohnen. Alles kommt zusammen in eine große Salatschüssel. Nun schälen und würfeln Sie eine kleine Zwiebel und eventuell noch eine Knoblauchzehe. Beides wird in einer Pfanne in etwas Öl angeröstet und kommt dann ebenfalls mit in die Salatschüssel. Für die Salatsoße mischen Sie 1 EL Weißweinessig mit dem Saft einer Zitrone, 1 TL Zucker, etwas Salz, Pfeffer und 3 EL Olivenöl. Alles gut mixen, dann über den Salat geben und alles durchrühren. Zum Schluss streuen Sie noch einige Sesamkörner über den Salat und lassen ihn noch etwa eine Stunde im Kühlschrank schön durchziehen, dann schmeckt er besonders aromatisch.

Frisch gebacken: Rote Bete mit Käsefüllung

Sie benötigen 4 große eingeschweißte Rote Bete, hier schneiden Sie unten den Boden gerade ab, damit die Rübchen einen guten Stand haben. Setzen Sie die Rote Bete in eine mit Öl gefettete Auflaufform. Dann nehmen Sie einen kleinen Löffel und höhlen das Gemüse aus. Dieses Fruchtfleisch würfeln Sie klein und geben es in eine große Schüssel. Hierzu kommen noch 200 g saure Sahne und 1 TL Majoran - alles verrühren. Weiter pressen Sie eine Knoblauchzehe dazu, geben Salz und Pfeffer und 1 EL Meerrettichcreme und 200 g gewürfelten Schafskäse dazu und verrühren alles gut miteinander. Jetzt können Sie zunächst den Backofen vorheizen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze, anschließend füllen Sie die Füllung in die ausgehöhlte Rote Bete. Überschüssige Füllung verteilen Sie einfach noch um die Rote Bete herum. Die Auflaufform muss nun für etwa 30 Minuten backen - dann können Sie die Köstlichkeit zu Brot, Kartoffelpüree oder Reis servieren.

Fruchtig mit Obst: Rote Bete-Salat mit Apfel

Ratzfatz fertig ist dieser fruchtige Salat aus Roter Bete und Apfel: Schälen und reiben Sie 2 rohe Rote Bete in eine Schüssel. Raspeln Sie dazu einen mittelgroßen Apfel und vermengen Sie alles gut. Für das Dressing mischt man nur 150 g Natur-Joghurt, etwas Honig und etwas Zitronensaft. Darüber kann man einige gehackte Walnüsse streuen. Nun den Salat bloß noch eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen - bevor er von Ihren Lieben verputzt werden kann.

Leuchtend rot: cremiger Kartoffelbrei mit Rote Bete

Ein roter Kartoffelbrei macht gute Laune: Schälen Sie 400 g Rote Bete, schneiden Sie das Gemüse in kleine Stückchen und geben Sie es in einen großen Topf. Hier wird die Rote Bete einige Minuten in etwas Öl kurz angedünstet. In dieser Zeit schälen Sie 200 g Kartoffeln. Diese werden ebenfalls in kleine Stücke geschnitten und zur Roten Bete zugefügt, Deckel auflegen und alles noch etwa 15 Minuten weiter kochen lassen. Zum Schluss pürieren Sie alles und rühren alles gut durch, eventuell mit Salz, Pfeffer und etwas Schnittlauch würzen.

Eine andere Möglichkeit ist: 400 g Kartoffeln kochen, pürieren und mit 125 ml Milch und 20 g Butter vermengen. Ein Drittel mit separat gekochter und pürierter Roter Bete verrühren. Das andere Drittel mit gedünstetem und püriertem Spinat vermischen. Alle drei Breie in rot, gelb und grün nebeneinander schichten, Salat dazu - und die Kinder zum Essen rufen.

Fein säuerlich: Krautsalat mit Essiggurke und Rote Bete

Gesund ist dieser Krautsalat: Hobeln Sie etwa 600 g Weißkraut in eine Schüssel, streuen Sie Salz darüber und lassen Sie ihn ziehen. Währenddessen schneiden Sie eine Stange Lauch in Ringe, geben diese dazu und salzen noch einmal. Nach einiger Zeit die ausgetretene Flüssigkeit ausdrücken und abschütten. Dann 2 Kugeln gekochte Rote Bete und 3 Essiggurken in die Schüssel dazu reiben. Außerdem gehört ein halbes Bund Schnittlauch, das gewaschen und in feine Röllchen geschnitten wurde hinein. Das Dressing rühren Sie aus dem Saft einer ausgepressten Zitrone, Salz, Pfeffer, Zucker, etwas Muskatnuss und 3 EL Öl. Geben Sie den Mix über den Salat, durchmischen Sie alles und lassen Sie den Salat vor dem Verzehr noch mal etwas durchziehen, das verbessert den Geschmack.

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