Köstlichkeiten im Advent

Köstlichkeiten im Advent

Im Advent wird geschlemmt - überall duftet es nach frisch gebackenen Weihnachtsplätzchen, es gibt feinen Stollen, dazu Orangen, kandierte Mandeln, Lebkuchen, ein Stück Schokolade aus dem Adventskalender und auf dem Weihnachtsmarkt werden Punsch, heißer Apfelsaft oder Glühwein verkostet.

Lecker! Dabei steigt die Vorfreude auf das Weihnachtsfest. An den Sonntagen im Advent stehen bei vielen Familien gemütliche Besuche zum Kaffeeklatsch bei Freunden und Verwandten an, man sitzt zusammen und genießt vor, nach und zwischen all den Weihnachtsvorbereitungen, Einkäufen und Basteleien ein wenig die stille Zeit - am besten mit kleinen Köstlichkeiten, die verführerisch nach Vanille, Zimt und Kardamom duften. So schmeckt die Vorweihnachtszeit am besten.

Schokoladig und knusprig: diese kleinen Knusperberge sind einfach köstlich

Diese nussigen Schokoladen-Frucht-Häppchen bereitet man aus einem gleichen Anteil an Kuvertüre und Knusperstücken. Außer den hier vorgeschlagenen Zutaten können Sie beispielsweise auch getrocknete Mangostücke, Kokosraspel, zerkleinerte Müsliriegel, Cashewkerne oder gehackte Walnüsse verwenden. Bei Nüssen immer vorsichtig sein, wenn kleine Kinder im Haushalt leben, sie können sich leicht verschlucken und sollten lieber nicht von Schokoladen-Häppchen, in denen Nüsse enthalten sind, probieren. Hier geben Sie nun je 150 g Vollmilchkuvertüre und Zartbitterkuvertüre in ein Wasserbad bzw. in einen Simmertopf und lassen sie langsam schmelzen. In einer Pfanne ohne Fett lassen Sie 50 g gehackte Mandelstücke und 50 g kernige Haferflocken anrösten. Dann müssen Mandeln und Haferflocken abkühlen, um schließlich mit 100 g zerbröselten Cornflakes und 100 g zerbröselten Bananenchips gemischt zu werden. Die geschmolzene Schokolade geben Sie dazu und dann rühren Sie alles gut durch. Ein Backblech wird mit Backpapier ausgelegt, darauf setzen Sie die Masse mit Hilfe von zwei Teelöffeln in Häufchen. Sie müssen jetzt gar nicht backen, sondern nur noch richtig erkalten und fest werden.

Lecker: Advents - Tiramisu mit Spekulatius und Mascarponecreme

Tiramisu ist immer eine beliebte Leckerei - in der Vorweihnachtszeit bereiten wir es mit Spekulatius statt Löffelbiskuits zu und servieren es zu heißem Kakao. Schlagen Sie zunächst 200 g Sahne steif und vermischen Sie dann in einer zweiten Schüssel 250 g Mascarpone mit 250 g Magerquark, 100 g Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker. Zum Schluss heben Sie die Sahne unter. Nun schichten Sie in eine eckige Glas-Auflaufform eine Lage Spekulatius. Darauf geben Sie eine Schicht gemischte Beeren aus der Tiefkühltruhe. Wenn Sie das Tiramisu am Vortag zubereiten, das ist problemlos möglich, da kein Ei enthalten ist, können die Beeren zwischenzeitlich auftauen und das Tiramisu zieht schön durch. Darauf verteilen Sie die Hälfte der Mascarpone-Creme. Nun kommt noch eine Lage Spekulatius darauf, wieder eine Schicht gefrorene Beeren und zum Abschluss die zweite Hälfte der Creme. Falls Ihre Form kleiner ist, kann Ihr Tiramisu natürlich höher geraten, dann schichten Sie drei Lagen ein. Auf jeden Fall muss die abgedeckte Speise jetzt mindestens vier bis fünf Stunden, aber am besten über Nacht kühl stehen und gut durchziehen. Bevor Sie das Tiramisu servieren, sieben Sie eine dicke Schicht Kakaopulver darüber. Wer mag kann zuvor Sterne als Schablone auflegen, das ergibt eine hübsche Deko.

Anstatt Stollen und Plätzchen: Lebkuchenwaffeln mit Kirschen und Weihnachtseis

Zum Adventskaffee passen frisch gebackene Waffeln ganz wunderbar. Verfeinern Sie die Köstlichkeit am besten mit etwas Kakao, Zimt oder eben Lebkuchengewürz, wie in diesem Rezept: Für die Waffeln sieben Sie 350 g Mehl in eine Schüssel und vermischen es mit einer Prise Salz und 3 TL Backpulver. In einer zweiten großen Rührschüssel rühren Sie mit dem Handrührgerät 200 g weiche Butter mit 175 g Zucker, einem Päckchen Vanillezucker, 3 TL Lebkuchengewürz und 6 Eiern schaumig. Sobald alle Zutaten gut verrührt sind, geben Sie Schritt für Schritt und abwechselnd das Mehl-Gemisch und insgesamt 250 bis 300 ml Milch sowie 50 ml Mineralwasser dazu. Geben Sie so viel Milch in den Teig, bis dieser eine klebrige, aber nicht zu flüssige Konsistenz hat. Nun können Sie die Waffeln ohne weiteres Fett im Waffeleisen knusprig ausbacken. Danach aber nicht übereinander stapeln, sondern nebeneinander legen, damit sie nicht weich und wabbelig werden. Dazu servieren Sie entweder Vanilleeis oder mit Speisestärke gebundene und mit Zimt verfeinerte heiße Kirschen und grob gehobelten Schokoladenspäne oder folgendes Eis ...

Für dieses Weihnachtseis schneiden Sie 150 g Marzipan in kleine Stücke und schlagen 500 g Sahne steif. Dann können Sie auch schon eine Kastenform mit Klarsichtfolie auskleiden und bereit stellen. In eine große Metallschüssel geben Sie dann 150 g Zucker, 5 Eigelb und das Mark einer ausgekratzten Vanilleschote. Die Schüssel setzen Sie nun auf einen Topf mit heißem Wasser und schlagen alles etwa 10 Minuten schaumig auf. Dann geben Sie 2 TL Zimtpuder und das Marzipan dazu, verrühren alles und zum Schluss heben Sie vorsichtig die Sahne unter. Geben Sie die Masse jetzt in die vorbereitete Form und stellen Sie diese für mindestens vier Stunden in den Tiefkühlschrank. Achtung: Wenn Sie das Eis servieren möchten, sollten Sie es zehn Minuten vorher aus dem Kühler entnehmen und leicht antauen lassen.

Heißer Punsch - nicht nur für Kinder

Zum Advent gehören natürlich auch heiße und süße Getränke. Die Großen mögen vielleicht Glühwein oder Feuerzangenbowle und wenn es ohne Alkohol sein soll, freuen sich nicht nur die Kleinen über einen leckeren Punsch aus heißem Apfelsaft: Füllen Sie in einen ausreichend großen Topf 750 ml Apfelsaft, dazu geben Sie 2 Beutel Glühwein-Gewürz, 1 Sternanis und 40 g getrocknete Apfelringe und erhitzen Sie die Flüssigkeit, es muss nicht aufkochen. Anschließend braucht der Punsch nur noch etwa 15 Minuten gut durchziehen, bevor Sie die Gewürzbeutel und das Sternanis entnehmen und servieren können. Verteilen Sie den Punsch mit den getrockneten Apfelringen in die Gläser oder Tassen und dann dürfen Ihre Kinder und natürlich alle anderen vorsichtig probieren.

Einen feinen Punsch erhält man auch, wenn man 500 ml roten Traubensaft und einen Liter natürtrüben Apfelsaft zusammen in einen Topf gibt und erhitzt. Dazu ergänzt man nach Belieben eine Zimtstange, ein paar Nelken, einige Orangenscheiben oder nur gehobelte Orangenschale und etwas fertiges Glühweingewürz. Alles muss nun durchziehen - dann kann man genießen.

Alpenbrot - unkompliziert und haltbar

Drei Vorteile haben diese Plätzchen: Die Zutaten hat man gemeinhin zuhause, man kann das Alpenbrot also auch spontan backen, alles ist in der Küchenmaschine - oder alternativ mit dem Handrührgerät - unkompliziert und schnell zusammen gerührt und das Gebäck schmeckt nach ein paar Tagen, in denen die Plätzchen durchziehen konnten, am besten. Es spricht also nichts dagegen, mit dem Backen loszulegen: Verrühren Sie 500 g gesiebtes Mehl, 250 g Margarine, 250 g Zucker, 2 Eier, 1 TL Backpulver, 30 g Kakaopulver, 1 Messerspitze Zimt, 1 Messerspitze gemahlene Nelken und 1 Messerspitze Kardamom. Wenn aus der ganzen Masse ein einheitlicher Teig entstanden ist, rollen Sie ihn zu 6 Rollen, die längsseits auf das Backblech passen. Anschließend backen Sie die Plätzchen in zwei Durchgängen mit jeweils drei Rollen für etwa 10 bis 15 Minuten bei 180 Grad Umluft auf der zweiten Leiste von unten. Währenddessen können Sie den Guss aus 150 g Puderzucker und 1 EL Zitronensaft zubereiten. Dieser wird gleich wenn die fertig gebackenen Rollen aus dem Ofen kommen, aufgetragen und dann können Sie die Rollen auch sofort in breite Stücke schneiden - und danach vollständig auskühlen lassen.

Aufs Früchtebrot: Mandel-Butter mit Honig und Weihnachtsgewürzen

Nicht immer nur süße Plätzchen zum Kaffee? Dann probieren Sie doch mal frisch gebackenes Früchtebrot mit einer cremigen Mandel-Butter. Für das Brot waschen Sie 400 g saftige Äpfel und reiben sie in grobe Stifte in eine große Schüssel. Auch 150 g getrocknete Aprikosen müssen Sie in kleine Stücke schneiden, genau wie 150 g Walnüsse, die sie grob hacken - beides kommt ebenfalls in die Schüssel, außerdem geben Sie noch 150 g Rohrohrzucker, 2 EL Lebkuchengewürz, 150 g getrocknete Cranberries, 100 g Rosinen und 60 ml Apfelsaft oder eventuell, wenn garantiert keine Kinder davon naschen werden, 60 ml Rum hinein. Diese Masse muss nun über Nacht abgedeckt im Kühlschrank gut durchziehen. Am nächsten Tag sieben Sie 250 g Mehl, das mit einem Päckchen Backpulver vermischt ist, dazu und rühren alles noch einmal gut durch. Der Teig kommt in eine gefettete Kastenform und bei 180 Grad Umluft wird das Früchtebrot etwa eine Stunde auf der zweiten Schiene von unten gebacken.

Für die Mandelbutter, die übrigens auch ein tolles Geschenk aus der Küche ist: Geben Sie 100 g gemahlene Mandeln in eine heiße Pfanne ohne Fett und lassen Sie sie goldbraun anrösten. Anschließend müssen die Mandeln erkalten. In einer großen Schüssel verrühren Sie 250 g zimmerwarme Butter mit 100 g Honig, ¼ TL Zimt, ½ TL Lebkuchengewürz, ¼ TL Kardamom, ¼ TL Nelkenpulver und einem Päckchen Vanillezucker. Hier geben Sie dann die gemahlenen Mandeln hinein und verrühren alles. In kleine Gläschen abfüllen und die Butter zwei Tage gut durchziehen lassen.

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