Jetzt wird der Picknick-Korb gepackt

Zu einem schönen Ausflug gehört es einfach dazu: ein Picknick. Bei warmen Temperaturen und Sonnenschein bietet es sich an, die Decke auf einer Wiese auszubreiten und ein paar kleine Leckereien zu genießen. Aber Vorsicht, bei einem Essen unter freiem Himmel in der Natur steigt der Appetit: Packen Sie deshalb besser ein paar mehr Köstlichkeiten ein!

Kinder lieben Picknick besonders, dabei rücken die Tischmanieren in den Hintergrund, man darf üblicherweise mit den Fingern zugreifen und von all den verschiedenen Snacks probieren. Picknicken ist übrigens auf jeder öffentlichen Wiese erlaubt, nur auf Privatgelände oder in einem Naturschutzgebiet gelten natürlich andere Regeln. Wer beim Picknick auf Bratwürstchen und Steaks nicht verzichten will, muss aber auf einen öffentlichen Grillplatz ausweichen, denn Grillen ist nur an den dafür vorgesehenen Plätzen erlaubt.

Vorbereitung: Haben Sie an alles gedacht?

Ein ideales Picknick besteht aus allerlei Kleinigkeiten in diversen Geschmacksrichtungen. Natürlich hängt die Menge der Speisen auch davon ab, wie sie transportiert werden. So wird es bei einem Picknick im Stadtpark, wo man mit dem Auto ranfahren kann, sicherlich eine etwas größere Auswahl geben als etwa bei einem Fahrradausflug.

In den Picknick-Korb gehören: Eine große Picknick-Decke, entsprechend der Personenanzahl Teller aus Karton oder Kunststoff, Servietten oder/ und eine Küchenrolle, eventuell Besteck, auf jeden Fall Löffel und zumindest ein Taschenmesser. Flaschenöffner und Becher für die Getränke, für die Kinder vielleicht Trinkhalme, so haben Wespen keine Chance. Salz- und Pfeffer-Streuer sind wichtig, auch an die Tüte für den Abfall sollte man denken. Wer am Abend picknickt, nimmt eine kleine Taschenlampe oder ein Windlicht und Feuerzeug mit. Je nach Tageszeit und Wetterlage sollten Sonnencreme, Kopfbedeckung und Sonnenbrille, Mückenschutz und Pflaster, ein Ping-Pong-Spiel, Federballschläger und Fußball oder ein Quartett sowie natürlich der Fotoapparat für ein paar Schnappschüsse ebenfalls eingepackt werden.

Eine Auswahl verschiedener Speisen

Das Speisenangebot besteht aus diversen kleinen, kalten Köstlichkeiten. Hier sind prinzipiell der Phantasie keine Grenzen gesetzt – außer das die Speisen gut verpackt werden müssen. Dies funktioniert am besten mit Plastik-Dosen verschiedener Größe, so sollten die Snacks unbeschadet bis zum Picknick kommen. Nur bei leicht verderblichen Waren, wie Fisch oder rohem Mett sowie bei Cremespeisen, etwa Tiramisu mit rohen Eiern, sollte man vor allem bei heißen Temperaturen besser vorsichtig sein und darauf eher verzichten.

Im Handel werden auch verschließbare Salatschüsseln angeboten, hier kann ein Nudel-, Käse- oder Reissalat transportiert werden. Ein knusprig frisches Brot, Baguette oder mit Speck und Käse gefüllte Brötchen, marinierte Gemüse, Blätterteig-Pasteten, Schinkenhörnchen, deftige Pita-Taschen oder Gemüsekuchen, herzhafte Pfannkuchen-Röllchen, mediterran-eingelegte Antipasti, bunt-bestückte Spieße, Fleisch- und Käse-Häppchen – da ist sicher für jeden etwas dabei. In anderen Dosen transportieren Sie Kirschtomaten, Mini-Mozzarella und Basilikumblätter, Paprikasticks, Feta-Käse, Radieschen und Salatgurke sowie gekochte Eier. Und natürlich darf viel leckeres Obst, Erdbeeren, Weintrauben, Melonenstücke, Johannisbeeren, Kirschen und Aprikosen nicht fehlen, dazu noch etwas süßes Gebäck, Hefeteigschnecken und Rosinenbrötchen, Kekse oder Obstkuchen als Dessert für die Naschkatzen. Nicht zu vergessen sind die Getränke, in Thermosflaschen bleibt eine Früchtetee-Bowle kühl, Limonaden und Obstschorle, vor allem Mineralwasser sollte man nicht vergessen einzupacken.

Herzhafter Hefekuchen mit Speck, Zwiebeln und Wallnüssen

Mischen Sie 500 g Weizen- oder Vollkornmehl, mit einem halben Päckchen Trockenhefe und einem Teelöffel Salz und kneten Sie 150 g Butter darunter. In einer Tasse verschlagen Sie drei Eier und geben diese mit 200 ml Milch langsam dazu. Der Teig wird gut durch geknetet, etwa 10 Minuten, bis er schön geschmeidig und weich ist. Danach muss er abgedeckt für anderthalb Stunden an einem warmen Ort gehen bis er sein Volumen verdoppelt hat. In dieser Zeit würfeln Sie 125 g Schinkenspeck und lassen ihn in einer heißen Pfanne glasig aus, er darf aber nicht braun werden. In dieselbe Pfanne kommt dann eine kleine Zwiebel, die Sie vorher kleingehackt haben, sie wird kurz angedünstet. Nun buttern Sie eine Gugelhupf-Form und legen anschließend in jede Vertiefung am Boden eine Walnusshälfte ein. Weitere 50 g Wallnüsse hacken Sie grob und geben sie zusammen mit dem Speck und den Zwiebeln zu dem Teig, der nochmal kräftig durchgeknetet wird und nun in die Form gelegt wird. Hier muss er nochmal zugedeckt eine halbe Stunde gehen, danach wird der Kuchen bei 200 Grad für etwa eine Dreiviertelstunde gebacken.

Gebratene Hackfleisch-Häppchen

Schneiden Sie ein trockenes Brötchen in kleine Würfel und geben Sie das Brot in eine Schüssel. Dann waschen und schneiden Sie vier Frühlingszwiebeln in Röllchen und geben sie zu den Brotwürfeln. Dazu kommen fünf in ml eingelegte getrocknete Tomaten, 2 EL Oliven, ein halbes Bund Petersilie, zwei Eier, ein EL Senf, Salz, Pfeffer – und natürlich das Hackfleisch, etwa 400 g. Nun verkneten sie alle Zutaten bis eine homogene Masse entsteht. Anschließend formen Sie mit den Händen kleine Hackfleisch-Bällchen. Stellen Sie eine Pfanne auf eine heiße Herdplatte und braten Sie die Hackbällchen in etwas ml an bis sie schön knusprig sind. Dazu schmeckt ein feiner Tsatsiki-Dip, beispielsweise zu dieser Zubereitung:

Puten-Gemüse-Spieße mit Tsatsiki-Dip

Waschen Sie 300 g Putenfleisch, tupfen Sie es trocken und schneiden Sie es in mundgerechte Stücke. In einem tiefen Teller vermischen Sie 1 EL Tomatenmark, 1 EL scharfen Senf, 2 EL Sojasoße, 2 EL Olivenöl und einen halben TL Salz, darin wird das Fleisch gewendet und mariniert. Nun entfernen Sie von 20 kleinen Champignons den Stiel, waschen etwa 20 Kirschtomaten, waschen und halbieren eine gelbe Paprikaschote und schneiden Sie ebenfalls in kleine Stücke. Auch zwei kleine Zucchini werden in Stücke geschnitten. Soweit die Vorbereitung, nun stecken Sie abwechselnd die Gemüse und die Fleischstücke auf Schaschlik-Spieße, legen sie auf ein Backblech und träufeln die restliche Marinade darüber, die übrigen Kirschtomaten legen Sie ebenfalls aufs Blech. Im Ofen werden die Spieße nun in der Grillfunktion für etwa fünf Minuten gegrillt. In der Zwischenzeit schälen Sie eine halbe Salatgurke, hacken ein Bund vorher gewaschenen Dill und vermischen beides in einer Schüssel mit 150 g Naturjoghurt, etwas Kräutersalz und Pfeffer dazu – fertig.

Als Nachtisch: feine Schoko-Muffins

Diese schokoladigen Küchlein sind fix gemacht. Für 12 Stück verrühren Sie 70 g weiche Butter mit 200 g Zucker, einem Teelöffel Vanillezucker und einem Ei. Dazu fügen Sie noch 210 ml Milch hinzu und rühren alles gut durch. In einem separaten Gefäß messen Sie 300 g Mehl ab, geben zwei Teelöffel Backpulver dazu und einen Teelöffel Salz dazu und mischen mit einer Gabel 80 g Kakaopulver und 75 g Schokolade, die Sie vorher grob geraspelt haben, unter. Diese Masse schütten Sie langsam zur Butter-Zucker-Masse und rühren alles gut unter, so dass ein cremiger, dunkler Rührteig entsteht. Dann wird die Muffin-Form gebuttert oder Sie verwenden Papierförmchen, die Sie einsetzen, hier füllen Sie den Teig hinein und stellen das Blech für 20 Minuten bei 150 Grad in den Ofen.

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