Erfrischend und lecker: Melonen

Erfrischend und lecker: Melonen

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Hurra, es ist Sommer, es gibt Melonen! Erfrischend saftig - so schmecken die runden Kugeln mit dem herrlich süßen Fruchtfleisch.

Ob Wassermelone oder Zuckermelone, wohl jedes Kind leckt sich danach alle Finger ab. Denn das ist die beliebteste Methode, um Melone zu genießen: Die meisten essen die Früchte am liebsten pur - und mit den Händen.

Lecker, lecker: Wassermelonen und Zuckermelonen

Melone pur ist schon ein toller Snack, aber die Frucht kann genauso in verschiedenen Gerichten verarbeitet werden: Als kalte Suppe, in Kaltschalen und Sorbets oder in Fruchtbowlen oder Cocktails schmeckt Melone, Gourmets schwören auf herzhafte Salate mit Schafskäse und die Kuchenfreunde greifen bei Melonenkuchen gern zu. Wirklich leidenschaftliche Melonenliebhaber sollten sich einen Kugelausstecher zulegen, damit lassen sich formschöne Kugeln aus dem Fruchtfleisch lösen, die neben einer Kugel Vanilleeis, an einem Naturjoghurt mit Schokostreuseln oder in einem Obstsalat groß rauskommen.

Am besten wird Melone natürlich frisch zubereitet, aufgeschnitten hält sie sich im Kühlschrank zwar einige Tage. Jedoch verliert sie in der Zeit an Geschmack und da sie schnell das Aroma anderer Lebensmittel annimmt, sollte man sie besser gut in Klarsichtfolie verpacken.

Wie erkenne ich, ob die Melone reif ist?

Die Palette an verschiedenen Melonenarten ist groß, das Fruchtfleisch gibt es je nach Sorte in rot, grün, gelb oder weiß. Und die kalorienarmen Früchte sind gesund, zu mehr als 90 Prozent bestehen sie aus Wasser, Wassermelonen enthalten sogar fast 96 Prozent Wasser. Dazu nimmt man durch den Genuss Vitamin A und C auf, Kalium, Beta-Carotin. Bei der Auswahl im Obstregal - obwohl die Früchte eigentlich botanisch zu den Kürbisgewächsen zählen - achtet man bei Wassermelonen auf das Geräusch, welches erklingt, wenn man darauf klopft. Es sollte möglichst hohl klingen. Die Reife von Cantaloupe-Melonen erkennt man am Geruch. Je süßer sie riechen, desto reifer sind die Früchte. Übrigens, der Name stammt von der italienischen Kleinstadt Cantalupo, wo diese Melone zum ersten Mal angepflanzt wurde. Bei Honigmelonen empfiehlt es sich, zwei in die Hände zu nehmen, entscheiden Sie sich dann für die schwerere von beiden, sie ist reifer und saftiger. Grundsätzlich ist aber auch der Stielansatz ein gutes Zeichen für den Reifegrad, ist er leicht bräunlich oder gar feucht, ist die Frucht überreif.

Tiramisu mal anders: mit Zwieback, Quark und Melone

Dazu benötigen Sie eine Netzmelone oder eine Honigmelone, halbieren Sie die Frucht, lösen Sie mit einem Löffel die Samen heraus und würfeln Sie anschließend das Fruchtfleisch. Schneiden Sie nun zwei Vanilleschoten der Länge nach auf, lösen Sie das Mark heraus und verrühren es mit 500 g Quark, ob Sie die Magerstufe oder die Sahnevariante wählen oder beide Sorten mischen, bleibt Ihnen überlassen. Zum Süßen fügen Sie noch 3 EL Honig hinzu und verrühren alles gut. Nun belegen Sie den Boden einer Auflaufform mit Kokos-Zwieback, die mit etwas Orangensaft beträufelt werden. Darauf kommen 150 g Melone und ein Drittel der Quarkmasse, nun wieder eine Schicht Kokos-Zwieback, Melone und Quark und eine weitere Schicht, so dass Sie mit Quark abschließen. Zermahlen Sie 50 g Zwieback in der Küchenmaschine oder mit einem Nudelholz, den Zwieback dazu in eine Gefriertüte füllen, und streuen Sie ihn als Topping über das Tiramisu. Nun sollte das Dessert einige Zeit gut durchziehen können, dann dürfen Sie genießen. Wer mag kann das Dessert auch variieren, statt Quark, Naturjoghurt oder etwas Frischkäse, statt Zwieback Löffelbiskuits, etwas Kokosraspel zwischen die einzelnen Schichten und ein paar Cornflakes als Topping - probieren Sie einfach, wie es Ihnen am besten schmeckt!

Fruchtig und lecker cremig: Galiamelone mit Mascarpone-Creme

Das Dessert besteht aus zwei Komponenten: Fruchtmus und Quarkcreme - und ist schnell gemacht. Für die Creme verrühren Sie 125 g Mascarpone mit 125 g Quark, 50 g Puderzucker und etwas Zitronensaft. Zum Schluss heben Sie 2 EL Cranberries und 2 EL gehobelte Mandelblättchen unter. Für das Fruchtpüree wird eine halbe Galiamelone entkernt und gewürfelt und in ein hohes Gefäß gegeben. Dazu kommen 4 Pfirsiche, die ohne Haut ebenfalls in Stücke geschnitten wurden sowie 2 Bananen, ebenfalls geschält und in Stücken. Die Früchte werden püriert, dazu geben Sie 3 EL Kokosmilch. Nun verteilen Sie zuerst die Creme in schöne, breite Dessertgläser und geben das Fruchtmus darüber. Lassen Sie alles kurz durchziehen, natürlich abgedeckt im Kühlschrank. Zur essbaren Dekoration können Sie kurz vor dem Servieren noch Kokosraspel darüber streuen, ein paar Pfirsichviertel darauf arrangieren und mit einem Stängel Minze garnieren.

Die unkomplizierte Variante: nur Wassermelone und Feta-Käse

Schneiden Sie sowohl 250 g Wassermelone als auch 250 g Fetakäse in kleine Würfel und mischen Sie beides. Mahlen Sie etwas rosa Pfeffer darüber und Rosmarin, träufeln Sie eventuell noch Honig darauf und streuen Sie nach Belieben gehackte Walnüsse über den Salat. Übrigens können Sie die Würfel auch auf einem Teller anrichten oder abwechselnd auf Spießchen aufziehen.

Die verfeinerte Variante: Honigmelone mit Rucola, Schinken und Schafskäse

Halbieren Sie eine kleine Honigmelone, entfernen Sie die Kerne und lösen Sie mit einem Kugelausstecher das Fruchtfleisch heraus. Anschließend schälen Sie eine rote Zwiebel, schneiden diese in feine Streifen. Außerdem wird eine kleine rote Peperoni in feine Würfel geschnitten - alles wird in einer großen Salatschüssel vermischt. Für das Dressing mischen Sie 3 EL weißen Balsamico mit 1 1/2 EL Akazienhonig, Pfeffer und Salz sowie 2 EL Walnussöl und 2 EL Limettenöl. Das Dressing geben Sie über den Salat, mischen alles und stellen die Schüssel abgedeckt für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank. In dieser Zeit waschen Sie ein Bund Rucola. Danach rösten Sie 3 EL Walnüsse, die zuvor grob gehackt wurden, in einer Pfanne fettfrei an und schneiden werden 100 g Parmaschinken in Streifen und 100 g Schafskäse in kleine Würfel. Der Rucola kommt kurz vor dem Servieren erst in den Salat, die Schinkenstreifen legen Sie darüber, der Käse und die Nüsse werden darüber gestreut. Sieht alles sehr lecker aus, oder - und es schmeckt auch so!

Wie im Urlaub: Reis-Salat mit Melone, Mozzarella und Basilikum

Ein herzhafter Salat mit Zwiebeln und Käse, aber dazu mit dem süßen Aroma der Melone - hmmm, probieren Sie mal: Kochen Sie dazu 100 g Reis und lassen ihn abkühlen. In der Zeit waschen Sie eine gelbe Paprikaschote und zwei Lauchzwiebeln und schneiden das Gemüse sowie 150 g Mozzarella klein. Außerdem wird eine halbe Galiamelone halbiert, entkernt und in mundgerechte Stücke geschnitten. In einer großen Salatschüssel mischen Sie alles und fügen noch die in Streifen geschnittenen Blätter von einem Bund Basilikum hinzu. Für das Salatdressing mixen Sie den Saft einer Zitrone mit 2 EL weißem Balsamico, Pfeffer, Salz und 4 EL Olivenöl. Die Marinade geben Sie über den Salat, vermengen alles noch einmal und lassen ihn dann abgedeckt mindestens eine Stunde im Kühlschrank gut durchziehen.

Toll an heißen Tagen: Melonen-Suppe mit Salatgurke

Halbieren und entkernen Sie eine Netzmelone, ein Viertel stellen Sie zur Seite, das restliche Fruchtfleisch schneiden Sie in kleine Würfel und geben es in ein hohes Gefäß. Nun schälen Sie eine Salatgurke, halbieren Sie längs, entfernen mit einem Teelöffel die Kerne und schneiden sie in Würfel, die dann zur Melone kommen. Fügen Sie nun 150 ml Hühnerbrühe und 100 g Frischkäse hinzu und pürieren Sie das Ganze mit dem Mixstab. Alles gut durchrühren, dann waschen Sie 3 Zweige Dill, hacken ihn fein und mischen ihn darunter, Salz, Pfeffer dazu und abgedeckt im Kühlschrank gut durchziehen lassen. Nehmen Sie sich nun das Melonenviertel, welches auf der Seite steht, vor und lösen Sie mit einem Kugelausstecher Kugeln heraus, die kommen vor dem Servieren als Garnitur in die Suppe.

Für Genießer: süße Frucht auf Minzcreme und knusprigem Boden

Melone auf einem knusprigen Mürbeteig dazwischen eine feine Minzcreme - verführerisch, oder? Für den Teig verkneten Sie relativ rasch 100 g eiskalte Butter mit 200 g Mehl, 1 Ei und 75 g Puderzucker zuerst mit einer Gabel, dann mit den Händen. Anschließend formen Sie eine Kugel und wickeln diese in Klarsichtfolie und legen Sie für 20 Minuten in den Kühlschrank. Nach der Kühlung rollen Sie den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus und legen eine gefettete Tarteform von 24 cm Durchmesser damit aus und ziehen einen Rand hoch. Der Teig wird mehrmals mit einer Gabel eingestochen und dann bei 175 Grad Umluft etwa 20 bis 30 Minuten gebacken. Nun muss er abkühlen.
In der Zeit weichen Sie zwei Blatt Gelatine in etwas Wasser ein und verrühren in einer großen Schüssel 250 g Mascarpone, 75 g Zucker und ein Päckchen Vanille-Zucker mit 400 g Schmand. Die Gelatine drücken Sie dann aus, geben sie in einen kleinen Topf und erwärmen sie. Jetzt werden erst drei Esslöffel der Creme in die Gelatine gerührt und schließlich diese Masse zur übrigen Creme gegeben und gut verrührt. Die gesamte Creme wird anschließend halbiert, in eine Hälfte kommt etwas Pfefferminzaroma, aber vorsichtig dosieren, nur tröpfchenweise zugeben. Wenn keine Kinder mitessen, können Sie auch 5 EL Pfefferminzlikör zugeben. Nun werden die weiße Creme und die Minzcreme abwechselnd in den Mürbeteig gefüllt und mit einer Gabel marmoriert. Decken Sie den Kuchen anschließend mit Folie ab und stellen Sie ihn für mindestens 3 Stunden kalt. Währenddessen lösen Sie das Fruchtfleisch von einem Viertel Cantaloup-Melone und schneiden es in dünne Streifen. Kurz vor dem Servieren wird die Melone erst auf die Creme gelegt. Noch etwas Minze zur Dekoration - fertig.

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