Mal was anderes: asiatische Suppen

Mal was anderes: asiatische Suppen

Hmmm, eine heiße, asiatische Suppe ist ein Genuss an kalten Wintertagen.

Das feine Aroma und der Duft von vielerlei Gewürzen, wie etwa Ingwer, Curry, Kurkuma und Chili wärmt und der Geschmack von Sambal Olek, Zitronengras und frischem Koriander weckt das Fernweh - und so entführt uns jeder Löffel ein wenig in ferne Länder.

Viel frisches Gemüse, eventuell Fleisch oder Fisch, Reisnudeln, Glasnudeln oder Kartoffeln und natürlich eine Kombination verschiedener Gewürze und Würzsoßen sowie als cremige Komponente etwas Kokosmilch - bei einer asiatischen Suppe kommt jeder auf seine Kosten. Variieren Sie ruhig ganz nach Belieben, ganz wie Sie bzw. Ihre Familie die Suppe bevorzugt. Die einen mögen es gern scharf, bei Kindern verzichtet man dagegen lieber auf Chili und Co, andere mögen kein Fleisch essen, dann lassen Sie dieses weg und fügen dafür lieber ein paar Pilze und buntes Gemüse mehr hinzu.

Bihunsuppe - eine leckere Spezialität

Eine typisch chinesische Spezialität ist eine Bihunsuppe. Dazu benötigen Sie fünf Mu-Err-Pilze. Diese muss man zunächst für etwa eine halbe Stunde in einem Schälchen mit warmem Wasser einweichen. Danach können sie in Streifen geschnitten werden. Parallel dazu wäscht man 150 g Hähnchenbrust und kocht sie in einem kleinen Topf in kochendem Wasser etwa 20 Minuten. Anschließend wird auch das Fleisch in Streifen geschnitten. Jetzt kommt das Gemüse an die Reihe: Eine kleine Möhre und eine rote Paprikaschote gehören in die Suppe und müssen vorher gewaschen und in Streifen geschnitten werden. Wiegen Sie weiter 40 g Mungobohnensprossen und 80 g Bambusscheiben, in Streifen ab. Außerdem sollten Sie 10 Champignons in Scheibchen schneiden. Natürlich dürfen auch Glasnudeln nicht fehlen, etwa 150 g sollten Sie mit einer Schere ganz unkompliziert in vier cm lange Stückchen schneiden.

Soweit zu den Vorbereitungen, jetzt setzen Sie einen Topf mit einem Liter kochendem Wasser auf und fügen hier einen Würfel Hühnerbrühe, 3 EL dunkle Sojasoße, 3 EL Reiswein (alternativ geht auch Weißwein und wenn Ihre Kinder mitessen, lassen Sie den Alkohol selbstverständlich weg!) hinzu. Als Nächstes kommt das Gemüse, die Paprika, die Karotten, die Sprossen und die Bambusscheiben, die Pilze, also die Champignons und die Mu-Err-Pilze und das Fleisch hinzu. Den Deckel auflegen, die Hitze aufdrehen und alles aufkochen lassen. Dann können Sie für den besonderen Geschmack 1 EL Reisessig, 2 EL Sesamöl, 1 TL Sambal Oelek, 3 EL Worcestersauce, 1 TL Pfeffer, eine Prise Salz, 1 TL Currypulver und natürlich die Glasnudeln in der Suppe verrühren. Jetzt muss sie noch etwa sechs Minuten kochen, damit die Nudeln garen. Schmecken Sie zum Schluss noch einmal ab und servieren Sie ihre Suppe.

Cremig und scharf: Süppchen mit Kokosmilch, Gemüse und Hähnchenbrust

Zuerst waschen Sie ein kleines Bund Frühlingszwiebeln, schneiden diese in Ringe und schälen ein kleines Stück Ingwer, etwa einen halben Daumen groß, und hacken diesen ebenfalls in kleine Stücke. Nun waschen Sie 300 g Hähnchenbrust unter fließendem Wasser ab und tupfen das Fleisch trocken, bevor Sie es in mundgerechte Stücke schneiden und dann in einem großen Topf in etwas Öl von allen Seiten anbraten. Nach einigen Minuten geben Sie Frühlingszwiebeln und Ingwer dazu. Alles gut umrühren und einige Zeit anbraten. Dann wird mit einem Liter Hühnerbrühe abgelöscht, dazu eine Dose Kokosmilch zugeben und 3 EL Sojasoße sowie 2 TL rote oder grüne Currypaste. Falls Sie in Ihrem Asialaden oder beim Gemüsehändler frisches Zitronengras bekommen haben, können Sie einen Stängel kreuzweise etwas einschneiden und in die Suppe legen oder Sie verwenden einfach ein bis zwei Teelöffel getrocknetes Zitronengras.

Nun muss die Suppe etwa fünf Minuten kochen. In dieser Zeit waschen und würfeln Sie eine rote Paprika sowie 100 g Champignons. Zudem sollte man, wenn man gern scharf isst, eine frische Chilischote halbieren, die Kerne entfernen und in dünne Streifen schneiden. Alternativ können Sie auch getrocknetes Chili aus der Mühle verwenden. Geben Sie das Gemüse und die Chili zusammen etwas frisch gehackten Koriander in die Suppe. Je nach Angabe zur Garzeit auf der Packung fügen Sie noch 125 g chinesische Eiernudeln hinzu. Alles gut umrühren und anschließend in Suppenschüsseln verteilen, mit etwas frischem Koriander bestreuen und mit getrockneten Chilifäden garnieren.

Süß und feurig - tolle Geschmacks-Kombi bei dieser Mango-Möhren-Suppe

Die Hauptkomponenten dieses süß-scharfen Süppchens sind Möhren und Mango: Waschen Sie 600 g Möhren, schälen Sie diese und schneiden Sie das Gemüse in kleine Stücke. Als Nächstes müssen Sie zwei reife Mangos schälen, den Stein entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden. Dazu werden noch zwei Schalotten geschält und ein Stück Ingwer, etwa so groß wie eine Walnuss, und ebenfalls in kleine Stückchen geschnitten. Auch eine halbe Chilischote gehört für die Schärfe in die Suppe, einfach die Schote halbieren, Kerne entfernen und die Schote in kleine Stücke schneiden. Am besten danach einmal die Hände waschen oder gleich Handschuhe tragen bei dieser Tätigkeit.

Jetzt kann man 2 EL neutrales Öl in einem Topf erhitzen und die Möhren, die Schalotten, den Ingwer anbraten, nach kurzer Zeit kommt etwa 1 TL mildes Currypulver dazu und wird mit angeschwitzt. Wenn alles etwas Farbe angenommen hat, löschen Sie mit 750 ml Gemüsebrühe ab und geben die Mangowürfel und die Chilischote dazu. Der Deckel wird aufgelegt und so muss die Suppe etwa 15 Minuten bei kleiner Hitze leise vor sich hin kochen.

Zum Schluss pürieren Sie die Suppe. Man kann auch noch 200 g Kokosmilch zufügen, damit die Suppe schön cremig wird, dann sollte sie noch einmal aufkochen. Oder man fügt einfach noch etwas Mandelmilch hinzu. Dann würzen Sie das Ganze mit Salz, Pfeffer und etwas Limettensaft oder Zitronensaft und können das Süppchen anrichten. Vielleicht haben Sie auch ein paar schöne Mangoscheibchen aufgehoben, die Sie zusammen mit ein paar Korianderblättchen und Chilistückchen auf die Suppe geben können - voilá fertig.

Asiatische Suppe mit Zuckerschoten, Möhren und Ei

Eine leichte Suppe, die sich gut als Vorspeise eignet und sehr schön abwandeln lässt ganz nach den eigenen Vorräten, ist diese schnelle Variante: Schälen Sie eine rote Zwiebel, eine Knoblauchzehe und ein Stück Ingwer, anschließend schneiden Sie alles in kleine Stücke oder Würfel. Außerdem waschen Sie zwei Möhren und schneiden sie ebenfalls in Scheibchen. Nun schwitzen Sie Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in einem großen Topf in heißem Öl an. Sobald die Zwiebeln etwas glasig sind, löschen Sie mit einem Liter Gemüsebrühe ab. Als Nächstes geben Sie zwei Stück Sternanis und eine Zimtstange dazu sowie die Möhren und TK-Brokkoli nach Belieben. So muss die Suppe mit geschlossenem Topfdeckel etwa eine Viertelstunde leise köcheln.

In dieser Zeit kochen Sie in einem separaten Topf eine Tasse Reisnudeln und in einem weiteren Topf drei Eier acht bis zehn Minuten. Wer mag, schneidet ein Tofu-Bratfilet in Streifen und wäscht ein paar Zuckerschoten. Nun wird die Suppe zuerst abgeschmeckt mit etwas Sweet Chili-Soße, Sojasauce und Sesamöl, danach gibt man einen Bund gehackten Koriander dazu. Gießen Sie die Reisnudeln ab und geben Sie sie zur Suppe, die Eier werden in Hälften geschnitten und zusammen mit den Tofustreifen und den Zuckerschoten ebenfalls in die Suppe gelegt. Alles noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken, dann kann die Suppe mit Chili- und Sojasauce serviert werden.

Gemüsesuppe mit Erdnüssen, Champignons und Mungobohnenkeimlingen

Eine cremige Suppe mit vollem Geschmack: Zur Vorbereitung waschen Sie einen Hokkaido-Kürbis und schneiden 300 g davon in kleine Würfel. Bekommt man keinen Kürbis, kann man alternativ auch zu Möhren greifen. Außerdem werden eine große, rote Paprika und eine mittelgroße Zucchini gewaschen und 200 g braune Champignons geputzt und alles in mundgerechte Würfel geschnitten. Auch ein Bund Frühlingszwiebel muss gewaschen und in Ringe geschnitten sowie eine Knoblauchzehe muss noch geschält und klein gehackt werden. Nun erhitzen Sie in einem großen Suppentopf 2 EL Rapsöl und braten hierin zunächst den Kürbis an. Dann kommen die Frühlingszwiebeln dazu und der Knoblauch, alles gut umrühren und schön brutzeln lassen. Weiter geben Sie schon die Pilze, die Paprika und die Zucchini dazu und lassen alles weiter anbraten. Nach wenigen Minuten werden die Gewürze zugefügt, damit sie auch etwas mit anrösten: ein Stängel Zitronengras und jeweils einen gehäuften Teelöffel frisch geriebenen Ingwer, Kurkuma und Curry. Hat alles etwas Farbe angenommen, wird mit 500 ml Gemüsebrühe und 400 ml Kokosmilch abgelöscht.

Nun muss die Suppe erst einmal kurz aufkochen, ehe Sie die Hitze runter schalten und die Suppe nur noch etwas bei kleiner Hitze köcheln darf. Schmecken Sie mit 1 TL Sesamöl, 1 EL Sojasauce und Salz, Pfeffer ab. Sobald der Kürbis schön weich ist, geben Sie noch 2 EL Mungobohnenkeimlinge hinzu und ziehen den Topf von der heißen Platte. Das Zitronengras entfernen und die Suppe auf die Teller verteilen. Auf jeden Teller streuen Sie nun zum Schluss noch jeweils einen Esslöffel grob gehackte, nicht gesalzene Erdnüssen. Guten Appetit!

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