Mitglied inaktiv
Hallo Kristina, jetzt musste ich schon wieder 100 ml mühsam abgepumpte Milch wegwerfen und trau mich abends garnicht mehr alleine weg. Zum 3. Mal haben wir das nun gehabt, dass ich weg war und es dem Babysitter (zweimal Oma und Opa und gestern der Papa) nicht gelang, Jan das Fläschchen zu geben. Als er noch ganz jung war, hab ich gelegentlich zugefüttert (andere Gschichte ...) und da war's nie ein PRoblem - und jetzt weigert er sich strikt. Hungert lieber, bis ich dann wieder da bin. Hast du einen Tipp, wie ich das trotzdem hinbekomme? LG Doris
Kristina Wrede
Liebe Doris, wie lang bist du denn jedes Mal weg? Wenn es nicht eeewig ist, dann kann es ja durchaus ok sein, wenn dein Sohn auf dich wartet. So schnell verhungert er sicher nicht... Lässt er sich den trotzdem ablenken und beruhigen? Wie alt ist er denn? Selbst wenn der Kleine nicht lernt aus der Flasche zu trinken, dann ist das auch kein Problem, denn die Flasche ist nicht die einzige Möglichkeit ein Baby zu füttern, wenn die stillende Mutter nicht verfügbar ist. Gewusst wie ist es nicht mehr Aufwand und auch nicht schwieriger ein kleines Baby mit einem Becher zu füttern und gleichzeitig wird dabei dann auch das Risiko einer Saugverwirung umgangen. Viele Stillkinder lehnen die Flasche ab, schlicht und ergreifend deshalb, weil die Technik an der Flasche eine ganz andere ist, als an der Brust. Dazu kommt, dass sich ein Flaschensauger ganz anders anfühlt als die Brust und so lehnen viele Stillkinder die Flasche ab. Es empfiehlt sich nicht, zu warten, bis das Baby sehr hungrig oder müde ist. Müde oder hungrige Babys sind nicht unbedingt daran interessiert etwas Neues auszuprobieren. Manche Babys wollen auch einfach nicht aus einer Flasche trinken. Bei diesen Kindern kann man dann versuchen, ob sie aus einer Trinklerntasse (Schnabeltasse) trinken. Viele Mütter berichten, dass ihre Babys die Trinklerntasse von Avent mit dem weichen Schnabelaufsatz gerne (oder zumindest lieber) annehmen. Unter Umständen kann man auch löffeln. Hier noch ein paar Tipps, wie das Baby die Flasche vielleicht besser annimmt: • die Flasche anbieten, ehe das Baby zu hungrig ist • das Baby beim Flaschegeben in ein Kleidungsstück der Mutter (Geruch) einwickeln • den Flaschensauger nicht in den Mund des Babys stecken, sondern die Lippen des Babys damit berühren, so wie die Mutter dies mit der Brustwarze tut • den Flaschensauger mit warmem Wasser auf Körpertemperatur bringen oder beim einem zahnenden Baby abkühlen, um die Zahnleisten zu beruhigen • verschiedene Saugerformen und Lochgrössen ausprobieren • verschiedene Haltungen beim Füttern einnehmen • versuchen das Baby im Halbschlaf zu füttern • geduldig bleiben und auch alternative Fütterungsmethoden in Betracht ziehen (z.B. Becher, Löffel) Lieben Gruß, Kristina
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