Birgit Neumann

Birgit Neumann

Dipl. Ökotrophologin

Birgit Neumann studierte Ökotrophologie mit dem Schwerpunkt Ausbildung und Beratung und schloss ihr Studium mit dem Titel Diplom Ökotrophologin (Dipl.oec.troph.) ab. Seit dem Studium ist sie als Ernährungs­beraterin und Kursleiterin tätig. Mit regelmäßigen Fortbildungen hält sie ihr Wissen zur Baby- und Kinder­ernährung auf dem aktuellen Stand.

Birgit Neumann

Nährstoffe/ Kalzium bei eingeschränkter Auswahl

Antwort von Birgit Neumann

Frage:

Liebe Frau Neumann,

irgendwie mache ich mir – mal wieder – Sorgen um die Ernährung meines Kindes (wird jetzt 2 Jahre alt). Wir Eltern essen vielseitig (ich überwiegend vegetarisch), aber unser Kleiner hatte von Anfang an Probleme, direkt nach der Geburt hat er nichts getrunken und mehr als 10% abgenommen, dann hat er im üblichen „Beikostalter“ ausschließlich gestillt und auch jede Milchnahrung abgelehnt. Erst mit etwa 13 Monaten hat er angefangen etwas Obst und vor allem Obstbrei zu essen, dann auch (vor allem helles) Brot, bis dahin wurde er voll gestillt und mit Ende 14 Monaten wurde er abgestillt.

Ich habe damals „Mein Kind will nicht essen“ gelesen und an einer entspannten Haltung gearbeitet. Ich glaube, für das, womit wir gestartet sind, stehen wir jetzt mit 2 Jahren ganz gut da. Er isst weiterhin mit Vorliebe süß, aber hat seit einer Woche Cocktailtomaten für sich entdeckt (hätte ich ja nie für möglich gehalten, das Vorleben lohnt sich also!). Nachdem wir jetzt aber recht lange auf seine Vorlieben geachtet und gleichzeitig neues vorgelebt haben, mache ich mir doch so langsam Sorgen, ob z.B. der Kalziumbedarf unseres Kindes gedeckt ist und ob wir vielleicht auch mal keine Alternative wie Brot anbieten sollten bei ungeliebte, Essen.

Als kurzer Überblick: Unser Kleiner isst mindestens 2 Bananen am Tag (er könnte sich davon ernähren, wenn wir ihn lassen würden). Er isst ausschließlich Brot (kein Müsli o.ä.), mit Butter und Marmelade oder Erdnussbutter und Honig. Schwereres Brot lehnt er ab, auch selbstgebackene Möhren- und Kartoffelbrötchen hat er nicht gegessen (und meine Frustration wächst bei allem selbst gekochten doch irgendwie, ich hab schon so oft Versuche gestartet). Sonntags gibt’s morgens noch ein Ei. Er isst mehrmals pro Woche helle Nudeln oder Reis (VK-Produkte isst er nicht, unsere Soßen und Beilagen isst er auch nicht, teilweise muss ich ihm einen frischen Teller geben wenn ich auf seinen zusätzlich einen Klecks Soße gemacht habe). Etwa 1 Mal pro Woche gibt es Kartoffelmus, Rahmspinat und Ei, das liebt er. Dann mache ich extra für ihn noch einmal pro Woche Kartoffel-Möhren-Mus und dazu Fischstäbchen oder Würstchen (auch sehr beliebt). Er mag ab und zu mal ein Stück Hühnchenfleisch noch ansonsten, oder eine Scheibe Wurst. Sollte ich ihm wohl öfter Wurst anbieten wie Hähnchenbrust oder so? Alle 4-5 Wochen isst er mal Käse oder Salami, dann meist 2 Scheiben am Tag, das ist immer nur eine gaaaaanz kurze Phase. Milch, Getreidemilch, Joghurt etc. isst er nicht, abgesehen von so etwas süßem wie Fruchtzwergen (gibt es nur bei Familienfesten oder in Restaurants oder so). Ich hab schon mehrmals versucht Fruchtjoghurt selbst zu machen aber das hat er dann nie gegessen. Obstbrei gekauft liebt er, aber wehe ich mische einen Löffel Joghurt oder Haferflocken ein. Selbstgekochten Kompott (zuckerfrei) hat er wieder ausgespuckt. Ich bin ehrlich gesagt frustriert, denn ich habe das Gefühl er zieht Fertigprodukte meinem selbstgemachtem Essen vor. Ich überlege sogar schon so komische Dinge wie vielleicht anzufangen ihm selbst Joghurt mit Zucker anzurühren und dann die Süße langsam ausschleichen zu lassen…. Oder meinen Sie, er bekommt auch so genug Nährstoffe?

Heute war zum Beispiel ein typischer Tag: 4 Scheiben Chia-Weizenbrot (Weißmehl vom Bäcker) mit Butter, Erdnussmus und Honig. 2 Bananen. 3 Butterkekse und eine Hand voll Rosinen. 3 Cocktailtomaten. 3 Fischstäbchen und Kartoffel-Möhren-Püree. Eine Schale weiße Nudeln ohne Soße. Getränke Wasser und ein paar Schluck Früchtetee. Das ist in etwa auch die typische Menge, die er so isst. Manchmal hab ich das Gefühl er ernährt sich von Weizenmehl :( Fehlt ihm da auf Dauer nicht was?

von Blue_Berry am 26.09.2019, 23:25 Uhr

 

Antwort auf:

Nährstoffe/ Kalzium bei eingeschränkter Auswahl

Hallo Blue_Berry
dein Sohn hat/zeigt seit bereits seiner Geburt diverse Schwieirigkeiten in Sachen Ernährung. Er wurde gestillt und auch die Beikost verlief nicht optimal, eher sehr zögerlich. Oder hat das mit der Beikost überhaupt gar nicht geklappt? Hatte dein Sohn tatsächlich gar kein Interesse?
Hast/hattest du das Thema schon einmal ausführlicher mit dem KiA besprochen?
Was sagt er dazu?
Ist dein Sohn soweit sonst vollkommen altersgerecht entwickelt oder zeigt er sonstige Auffälligkeiten? Kläre das einmal ab.
Im Rahmen meiner Arbeit hier im Forum kann und darf ich dir leider nur ganz allgemeine Empfehlungen und Ideen, gesunde Kinder betreffend, beschreiben.
Ich beginne zunächst mit ein paar Fakten. Vereinfacht kann man sagen, dass ca 3/4 aller Kinder eine sog. Neophobie (eine Angst, neue Speisen zu probieren) haben, ergo sind nur ca 25% aller Kinder so neugierig, dass sie alles direkt probieren und ggf sofort essen, was man ihnen anbietet.
Unter den 75% der Neophobiker gibt es nochmals 3 Untergruppen:
1. Kinder sagen "nein" – aber probieren doch, und essen.
2. Kinder sagen "nein - probieren und bleiben bei "nein, mag ich nicht"
3. Kinder sagen "nein" und bleiben bei "nein, mag ich nicht" - ohne überhaupt zu probieren.
Das zu essen, was Kinder kennen und ihnen schmeckt gibt ihnen Sicherheit und es vermittelt ihnen Geborgenheit. Das ist einfach so. Es ist die oben erwähnte sog. Neophobie. Es ist die angeborene und evolutionär begründete Angst vor neuem und unbekanntem Essen. Die Neophobie wird am besten überwunden, wenn Kinder viele Gelegenheiten haben, andere essende Personen zu beobachten. Das hast du bereits beobachten können. Durch den vorhandenen Nachahmungsinstinkt wollen sie das gleiche essen und sie probieren kleine Mengen von den Speisen, die andere Esser "voressen".
Jede sonstige Anstrengung die Kinder zum Probieren bringen zu wollen, sei es verbal oder durch Fütterversuche, verstärke die Neophobie sogar.
Je mehr euer Kind also in eure Tischgemeinschaft integriert ist, je selbstverständlicher das Essen ist, desto besser. Habt Spaß bei Tisch, esst leckeres Essen, gemeinsam, haltet die Atmosphäre bei Tisch gut, deckt den Tisch hübsch ein und nehmt euch Zeit.

Kinder wählen ihre Nahrung nach verschiedenen Kriterien aus.
Je besser sie die angebotenen Speisen kennen, desto größer ist die Bereitschaft, dass sie essen. Das ist auch das Werkzeug der Werbeindustrie. Je häufiger Kinder eine Speise sehen, davon hören, diese optisch präsentiert bekommen, darüber gesprochen wird, je häufiger die Speise auf dem Tisch steht, je häufiger sie bei anderen Personen angeboten wird, je häufiger (d)ein Kind sieht wie diese Speise von anderen Personen genussvoll gegessen wird, je ausgiebiger (d)ein Kind diese Speise auch selbst aktiv und mit allen Sinnen erforschen darf, desto eher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie probiert wird. Nur über das Probieren wiederum kann dein Kind seine eigenen Erfahrungen mit der Speise sammeln. Er muss sie bewerten, und das geschieht aktiv und passiv - durch dein eigenes Tun und Erleben..
Das geht so:
Zunächst werden Speisen optisch bewertet.
Der Geruchssinn kommt ins Spiel - riecht es gut?
Dann wird die Speise mit den Fingern betastet - wie fühlt es sich an? Weich oder hart?
Erst wenn eine Speise diese verschiedenen sensorischen Bewertungskriterien durchlaufen hat, wird (d)ein Kind die Speise in den Mund nehmen. Und auch hier wird er die Speise vielleicht zunächst nur zögerlich an die Lippen führen und abermals bewerten.
Die nächste Stufe ist das Erspüren im Mund. Die Tastrezeptoren im Mund bewerten abermals die Speise. Dann erst kommt der Geschmackssinn dazu.
Du beschreibst bei deinem Sohn eine starke Präferenz für süß schmeckende Speisen.

Wo siehst du die größte Hemmschwelle bei deinem Kind? In welchen Situationen hast du schon beobachten können, wann die Bereitschaft Neues zu probieren besonders hoch ist?
Was ist das Besondere an diesen Situationen?
Subjektive Einflussfaktoren für dein Kind könnten sein:
die Umgebung (heller großer Raum oder kleine dunkle Küche, Sitzgelegenheit, Stimmung bei Tisch, ...), Emotion (Zwang, Druck, Spaß,...)
Gesellschaft,
Wie wird auf eine Essverweigerung bei der TaMu bzw bei Oma reagiert? Und wie reagierst du?
Eine Verweigerung könnte auch darauf zielen mehr Aufmerksamkeit zu erhalten oder einen beginnenden Machtkampf anzeigen.
Kinder versuchen ihre Grenzen auch am Esstisch auszutesten.

Hier sind nun noch ein paar allgemeine Ansätze zur Verbesserung der Situation am Esstisch:

-Thematisiere niemals die besonderen Eigenheiten und Essvorlieben-bzw Abneigungen deines Kindes und kontrolliere nicht zu viel.

-Kinder gewöhnen sich an viele neue Speisen. Sie brauchen dafür manchmal etwas mehr Zeit und viele Wiederholungen. In der Fachsprache heißt dies: Mere exposure Effect. Je häufiger sie die Gelegenheit haben, die Speise zu sehen, je häufiger wiederholt die Speise am Tisch steht, desto besser die Bekanntheit. Was Kinder kennen, das werden sie eher probieren - und sie müssen es auch dann häufiger aktiv probieren. Das Gefallen wächst mit dem Probieren - vor allem, wenn es zwanglos geschieht und ohne Erwartungsdruck
Man spricht von bis zu ca 10 Kontakten und mehr mit einer neuen Speise, bis sie schließlich und wirklich gut akzeptiert wird. Hier hilft das Minimalprinzip - besser eine klitzekleine Probiermenge - am besten freiwillig - durch Neugier - evtl nicht bei Tisch sondern zwanglos bspw schon am Herd aus dem Topf - als gar nichts. Bspw kannst du neben Nudeln einen Klecks Sosse platzieren oder dein Kind direkt bei dir probieren lassen. Ein erstes Probierstückchen ist ein Anfang. Einfach mal den Finger eintauchen...
Ich arbeite übrigens gerade ein mehreren Rezepten, kombiniert mit einer Geschichte, die Kindern einen Solchen, einfachen und spielerischen Zugang zum Probieren neuer Speisen ermöglicht :)

du schreibst, dass deinen Sohn ein Klecks Sosse auf dem Teller stört?
es könnte der optische Eindruck sein, was ihn stört. Es ist für ohn dann nicht mehr das ihm bekannte Nudelgericht auf dem Teller., was ihn evtl irritiert. Vielleicht hülfe hier bei deinem Kind eine andere Strategie? Ein extra Probierteller? Ein Teller mit mehreren Kammern?
Hast du selbst eine andere Idee?


- "Kategorisches Ablehnen" einer Speise sollte durch ein generelles Probiergebot abgelöst werden.
Finde ein paar Essensregeln, die für euch passen. Bspw könnte eine Regel lauten, dass immer eine klitzekleine Portion probiert werden sollte. Evtl das Ablecken des Fingers - für einen Geschmackseindruck.
Oder eine Art Spielteller - eine Art Spielplatz für die Sinne. Matschen erlaubt - zufälliges Probieren und Gefallen finden möglicherweise ein Nebenbeieffekt.
Diese Orientierung könnte deinem Kind helfen, die skeptische, gar irritierte Haltung dem neuen Essen gegenüber umzuformen und ihm eine Chance geben, aus der ablehnenden Haltung herauszufinden. Setze auf seine Neugier.
GIb ihm das zu essen, was du/Papa mag. Wenn du etwas Neue probieren möchtest, dann richte dich nach deinem Geschmack und deinem Appetit. Wenn du etwas genussvoll oisst, wird auch dein Kind bald mit essen. Vermeide es extra für deinen Sohn zu richten und zu hoffen, dass er es mögen wird. Iss du und lass deinen Sohn davon mit essen. Das wird klappen. Denn du bist das Vorbild.

Esst zusammen vielseitig, habt Spaß beim Essen und biete ihm viele (leckere, interessante) Essanreize - zusätzlich zum Vertrauten. Je mehr euer Sohn bei euch Eltern sieht und authentisch erlebt, was und wie ihr esst, desto mehr und vielseitiger wird auch er langfristig einfach essen (wollen).
Manchmal erweitern Kinder ihren Essens-erlebnis-horizont nur langsam und allmählich - aber es funktioniert. Mit Routine bspw.
Den Zeitpunkt für die Bereitschaft und Akzeptanz bestimmen oft unerwartete Momente und Situationen. Manchmal ist so eine Situation nicht der Esstisch, sondern vielleicht der Spielplatz, bei der Oma, im Urlaub, im Restaurant....
Je häufiger sie dabei positive Erfahrungen machen, desto lieber probiere sie wiederum Neues bei folgenden Malen.
All das mündet in sog. gustatorische Erfahrungen. Diese gustatorischen Erfahrungen bilden die Grundlage für den Appetit.
Essen darf spielerisch erlebt werden - am besten mit allen Sinnen und mit ganz viel Spaß. Ohne Erwartung. Eine Speise in der Bäckerei (im Café) findet häufig schneller Zuspruch, weil die ganze Atmosphäre mitwirkt. Eine entspannte Mama, freundliche Menschen ringsum, der Kuchenduft in der Luft, Zeit...
Kinder verknüpfen all diese Erfahrungen mit dem Lebensmittel und dem Geschmack, einschließlich seiner Wirkung.
Das prägt und macht Spaß. Es geht um einen Eindruck.
Also dann
Grüße
Birgit Neumann

von Birgit Neumann am 30.09.2019

Antwort auf:

Nährstoffe/ Kalzium bei eingeschränkter Auswahl

Liebe Frau Neumann,

herzlichen Dank für die ausführliche Antwort, die mir sehr weiter hilft! Einige Ideen, wie den Probierteller, können wir sofort umsetzen, ganz toll!

Ich habe das Thema mehrmals beim Kinderarzt angesprochen und auf mein Beharren hin auch Eisentropfen bekommen, als mein Kind 13 Monate alt war. Insgesamt wurde das alles aber eher abgetan, und es hieß immer, da ich ja stille sei mein Kind bestens vorsorgt. Für mich war das lange ausschließliche Stillen eine große Belastung. Laut unserem Kinderarzt ist auch insgesamt alles in Ordnung. Persönlich sehe ich noch eine andere Schwierigkeit, bei uns ist mit 12 Monaten eine Eingewöhnung bei einer Tagesmutter gescheitert und unser Kind mag es überhaupt nicht, andere Kinder um sich herum zu haben. Mit Erwachsenen hat er kein Problem, er geht auch gerne mit unserer Babysitterin mit und ist seit neuestem bei einer neuen Tagesmutter (die er sehr mag, aber die anderen Kinder mag er nicht da flüchtet er bei geringstem Kontakt zur Tagesmutter auf den Arm und bleibt deshalb auch nur kürzer bisher damit es nicht zu viel Stress für ihn ist). Laut unserem Kinderarzt ist auch das normal aber ich sehe doch Unterschiede zu anderen und sowohl beim Essen als auch bei anderen Kindern große Zurückhaltung. Ansonsten ist er aber ganz aufgeweckt, gut entwickelt, schlank aber nicht zu dünn, sehr empathisch und kann sich toll konzentrieren und auch mal selbst beschäftigen.

Die Beikost hat mehr oder weniger gar nicht geklappt. Mit etwa 9-10 Monaten hat er Interesse an Obst entwickelt und liebt seitdem Beeren aller Art. Mit 13-14 Monaten hat er Obstbrei, ausschließlich aus Quetschis, gegessen. Damit begonnen hat er in einem Urlaub (andere Umgebung und ich wollte auch einfach wirklich nicht in der Öffentlichkeit im Urlaub stillen so dass ich das mit den Quetschis getestet habe). Kurz darauf hat er mit Bananen und ab und zu etwas Toast begonnen und das war für mich der Startschuss, dass ich uns das Abstillen zugetraut habe (d.h. ich habe gesehen dass er essen KANN). Im Urlaub hat er dann zum ersten mal auch etwas „richtiges“ freiwillig essen wollen, und das waren Pommes die wir im Restaurant als Beilage hatten, Pommes sind seitdem sehr sehr beliebt :-p mach ich ihm auch manchmal selbst aus Kartoffeln mit weniger Salz gegen das schlechte Gewissen.

Er verweigert aber mittlerweile eigentlich gar nicht mehr so oft, Essen zu probieren. Er spuckt es nur oft wieder aus und isst sozusagen nie weiter. Ich denke dass ich schon viel dafür getan habe, dass es sich - wenn auch nur langsam - verbessert.
Ich weiß auch genau, wie es dazu gekommen ist, dass er jetzt Tomaten isst. Wie gesagt liebt er Beerenobst, das er gerne im Garten gepflückt hat im Sommer, vor allem Erdbeeren. Ich hatte aber auch Tomaten angebaut und über Wochen hatte er großen Spaß daran, die reifen Tomaten zu pflücken, reinzubeißen und dann (oft sogar mit Geschrei) auszuspucken. Und irgendwann hat er sie plötzlich gegessen. Wurst isst er mittlerweile deshalb, weil er an der Wursttheke beim Kauf eine Scheibe geschenkt bekommt. Die ersten 5 Mal musste ich diese Wurst am Ende essen, weil er sie wollte aber nicht gegessen hat, aber seitdem mag er Wurst. Was bei uns auch immer funktioniert, ist der Stabmixer oder Thermomix. Er liebt es, die Geräte mit mir zusammen zu bedienen und probiert dann, direkt aus dem Topf, auch immer gerne. Wenn das Essen dann auf dem Teller landet isst er es aber nicht mehr. Wir kochen nahezu täglich zusammen, er steht dabei in einem Lernturm und wir schneiden auch gemeinsam Gemüse, das liebt er. Er kennt auch die Lebensmittel und holt eigenständig Kartoffeln oder Zwiebeln oder Knoblauch aus dem Schrank. Manchmal bin ich ganz genervt, denn Gurke isst er auch ab und zu, spuckt diese aber auch wieder aus und schluckt nie herunter. Das geht schon fast ein Dreivierteljahr so. Wenn er nicht genug gegessen hat, wacht er abends und in der Nacht öfter auf und hat dann Hunger. Nachts isst er ausschließlich Banane, das war damals irgendwie der Ersatz fürs Stillen weil er jede Flaschennahrung verweigert hat und es ist dabei geblieben.

Ich esse ungefähr in 50% der Fälle mit ihm zusammen, weil ich gemerkt habe, dass ich auch mal in Ruhe essen möchte. Er fordert oft Hilfe, will etwas anders geschnitten, doch mit der Gabel, es ist zu heiß, zu kalt, Soße soll weg oder dazu oder oder oder, und er spuckt immer wieder aus und das ausgespuckte muss ich dann natürlich auch weg machen bevor er weiter isst. Im Moment muss jeder Brotrand weg zum Beispiel. Dadurch bin ich dauernd in Bewegung und kann mein eigenes Essen nicht mehr so gut genießen, so dass ich versuche einen Mittelweg beim gemeinsamen Essen zu finden. Unter der Woche kommt mein Mann leider zu spät nach Hause aber am Wochenende essen wir natürlich zu dritt, da ist es entspannter weil wir uns beide kümmern können.

Insgesamt reagiere ich auf Essensverweigerung so, dass ich darum bitte wenigstens zu probieren. Wenn er probiert lobe ich ihn, auch wenn er ausspuckt, wir sagen man muss nicht alles mögen aber sollte alles probieren. Vor allem beim Abendessen (unserer warmen Mahlzeit) lenke ich aber auch schnell ein und biete als Alternative immer das gleiche, entweder Brot oder Obstbrei, an. Denn wenn er dann nicht isst, wird er nachts sehr oft wach. Nachdem ich mich zu Beginn der Beikostzeit sehr unter Druck gesetzt habe (und ihn damit bestimmt auch), versuche ich entspannt zu bleiben. Auch wenn ich ehrlich zugeben muss, dass ich doch genervt und enttäuscht bin wenn ich extra Versuche für ihn starte die er dann ablehnt. Ich habe zum Beispiel eine Raupe aus Babybell-Käse und Gurkenscheiben für ihn gebaut. Oder Gemüse in selbst gebackenen Brötchen versteckt. Wenn er dann nur einen Bissen nimmt und diesen wieder ausspuckt bin ich doch enttäuscht.

Nachdem ich mich gedanklich wieder mehr mit dem Thema beschäftige habe ich auch selbst noch ein paar Essensplan-Erweiterungen gefunden. Er mag zwar keine Milchprodukte, aber es gibt eine Ausnahme: in selbst gemachtem Bananensmoothie bzw. in Bananenmilch darf doch ein Schuss Milch stecken. Das werde ich ihm nun öfter anbieten und den Milchanteil langsam erhöhen.

Heute zum Beispiel war ein ganz guter Tag eigentlich: Frühstück 1 Banane, 2 Scheiben Mehrkorntoast mit Erdnussmus und Honig. Vormittags beim Bäcker ein selbst ausgesuchtes Rosinenbrötchen. Mittags eine halbe Scheibe Vollkornbrot mit Butter und getrennt davon eine Scheibe Schinken, einmal Avocado probiert. Nachmittags eine Bananenmilch. Abends 4 Cocktailtomaten, ein Stück komplett selbstgemachte Pizza Magharita und eine Banane. Beim Belegen der Pizza hat er auch von dem Käse genascht.

Was er auch noch mag, sind Fischstäbchen, so dass er auf diese Weise wenigstens einmal pro Woche Fisch isst (wenn auch in Panade).

Was ich mich noch frage, falls Sie doch nochmal Zeit für meinen langen Text finden: Was ist denn besser, doch mal einen Fruchtzwerg anbieten weil er die isst und es immer wieder mit selbst gemachtem Obstjoghurt o.ä. probieren aber in Kauf nehmen, dass er in der Zwischenzeit viel zu wenig Milchprodukte isst? Ich denke er mag Fruchtzwerge wegen der Süße und der Verpackung, hat er bis jetzt allerdings erst 2-3 Mal beim Familienbrunch gekriegt.

Ich bin mit dem Verständnis aufgewachsen, dass es an den Eltern liegt ob und was Kinder essen – bei uns gab es in meiner Kindheit nur Bio und Vollkorn und viel Rohkost und wir Kinder haben wohl alles gerne gegessen, entsprechend hoch sind die Ansprüche irgendwie. Die Familie von meinem Mann ist das Gegenteil, da hat eine Schwester meines Mannes auch alles verweigert so wie unser Kind. Sie wurde dann mit 6 Monaten mit Kakao statt mit Babymilch gefüttert und hat in ihrer Kindheit von Kartoffelpüree, Weißbrot und Nutella gelebt. Auf beiden Seiten der Familie herrscht Unverständnis für die Essenssituation mit unserem Kind (wieso bieten wir bloß was anderes als Vollkornbrot an? wieso geben wir ihm nicht einfach täglich Kakao?). Und wir bemühen uns sehr um den richtigen Mittelweg.

Ich bin gespannt auf die Rezepte und Geschichten, an denen Sie gerade arbeiten!

von Blue_Berry am 30.09.2019

Antwort auf:

Nährstoffe/ Kalzium bei eingeschränkter Auswahl

Hallo Blue_Berry
vielen Dank für deine Rückmeldung.
Deine ausführlichen Schilderungen geben einen durchaus guten Überblick zur Situation. Im Rahmen meiner Arbeit hier im Forum kann ich dir dennoch nur begrenzt weiterhelfen.
Hat oder hatte dein Sohn einen diagnostizierten Eisenmangel?
Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass alles organisch bei deinem Sohn inzwischen in Ordnung ist. Wenn du dir unsicher bist, solltest du dir ggf eine Zweitmeinung einholen.
Ich fasse einmal zusammen:
dein Sohn ist inzwischen neugierig und probiert sich durch verschiedene neue Speisen. Er isst sie meist nicht, sondern spuckt sie häufig wieder aus. Manche neue Speisen isst und schluckt er, insbesondere dann wenn er die Speisen bereits durch Kontinuität kennen lernen konnte. Bspw anfassen und pflücken, mithelfen beim Kochen, wenn er einen vertrauten Geschmack im neuen Gericht identifizieren kann (Bananenmilch), geschenkte Wurst, etc.
Hast du dich schon durch ein paar Antworten bezüglich der generellen Essvorlieben bei Kindern hier im Forum durchgelesen?
Ich fasse die interessantesten Punkte noch einmal zusammen:
Alle Kinder dieser Welt haben eine Präferenz für Speisen mit den folgenden charakteristischen Merkmalen:
süß, fettig, weich, mild gewürzt, bunt, kohlenhydratreich, klare Formen, u.a.
Für Kinder haben Speisen mit diesen genannten Kriterien ein sog. "gutes sensorisches Level".
Beispiele: Toastbrot = weich, tendentiell süßlich. Quetschie = süß, klare Form. Nudeln = weich, kohlenhydratreich.
Alle typischen las Kindergerichte bekannten Speisen stimmen mit diesen (und anderen) Eigenschaften überein.
Kurz gesagt: Kinder präferieren diese Speisen. An diese Speisen sind sie sozusagen (genetisch) angepasst.
Auch angepasst bzw durch die Mutter via Schwangerschaft und Stillzeit geprägt sind Kinder an den Geschmack von Speisen, die die Mutter in dieser Zeit sehr häufig konsumiert hat. Auf diese Weise werden Kinder in Geschmacksfragen meist bereits kulturell vorgeprägt.
Die Wahrscheinlichkeit dass dein Sohn diese Speisen mag sind sehr hoch. Lass ihn darum ruhig öfter auch breiige Speisen probieren, koche ggf für euch vermehrt Gemüsecremesuppen. Denn in cremgen Suppen stimmt das sog. Miundgefühl. Nichts stört, Es ist weich (=smoothie), sie sind leicht fettig (=nahrhaft), schmecken leicht salzig (=yummi).
Kinder müssen nun stetig dazu lernen und müssen lernen auch neue, d.h. ihnen noch unbekannte Speisen kennen - und mögen zu lernen. Sie sollten lernen auch andere Aromen und Konsistenzen zu akzeptieren als die, die sie bereits mögen. Sie sollten kontinuierlich lernen, neue Lebensmittel mit verschiedenen sensorischen Eigenschaften und anderen Eigenschaften als die oben genannten (die mit dem guten, perfekten sensorischen Level) zu akzeptieren. Dies lernen sie in dem sie eine neue Speise immer wieder in kleinen Probiermengen kosten und sich an den neuen Geschmack und die neuen und unbekannten Eigenschaften (fest, knackig, gummiartig, bröselig, schleimig, kantig, bizzelig etc) der Speise gewöhnen. Sie müssen durch wiederholtes Probieren lernen auch neue und ihnen noch unbekannte Speisen/Lebensmittel zu mögen. Das ist ein fortlaufender Prozess und dauert mitunter Jahre. Wenn dein Sohn das Neue also in den Mund nimmt und wieder ausspuckt, dann ist das zunächst einfach nur TOLL!
Er lernt dabei das Aussehen kennen - und kann es dadurch wieder identifizieren. UNd auch das Hören beim Essen, die Geräusche speichert er ab. Auch sie müssen akzepiert werden.
Auch das Probieren am Topf ist einfach nur wunderbar. Hier ist keine Erwartungshaltung. Dein Sohn testet einfach nur. Nutze das aus.
Irgendwann wird er es auch auf dem Teller akzeptieren.
Stell dir selbst einmal vor wie es ist, eine neue Konsistenz im Mund zu spüren. Bei Kindern sind die Areale für die Wahrnehmung der Konsistenz und vom Geschmack im ganzen Mundraum verteilt. Das kann mitunter sehr überwältigend sein für dein Kind.
Nach dem in den Mund nehmen enfaltet sich das Aroma im Mund. Dein Kind muss die Speise kauen, er soll/will sie anschließend schlucken und kriegt die Speise aber ggf nicht klein genug zerkaut....
Manche Kinder sind sehr sensibel (der Begriff "hochsensibel" wird inzwischen sogar schon inflationär gebraucht) und reagieren ganz besonders extrem auf die verschiedenen Texturen und Konsistenzen. Das Mundgefühl kann für diese Kinder sehr schrecklich sein und ggf direkt einen Spuck - oder Würgereflex auslösen.
Es ist meist nämlich nicht der Geschmack einer Speise, sondern vielmehr die Konsistenz die zur Ablehnung führen kann.
Hier kann es helfen, wenn du bzw du und dein Sohn herausfinden, welche Konsistenz er nicht mag.
Diese Konsistenz (bspw bröckelig, grisselig, glibberig, körnig, etc) in Zukunft entweder meiden - oder dein Sohn könnte versuchen, sich in kleinen Schritten oder besser gesagt kleinen Bissen daran zu gewöhnen. Die Speisen könnt ihr ggf entsprechend zubereiten, so dass die Konsistenz stimmiger wird.
Nochwas:
Und der Geschmack ist zunächst auch nur ein Kriterium zur Bewertung einer Speise. Erst wenn das Lebensmittel im Körper verdaut ist und den Körper nährt, kann das Kind (unbewusst) über Gefallen oder Nichtgefallen entscheiden. Wenn der Körper Gutes mit der verzehrten Speise erfährt, wächst der Appetit darauf, die Lust auf Wiederholung. Erst dann ist der Probierprozess der über Gefallen oder Nichtgefallen entscheidet abgeschlossen.
Ich könnte jetzt noch eine ganze Menge mehr schreiben.*
Eines möchte ich noch ansprechen.
Du schreibst von einer zeitweiligen Erwatungshaltung deinerseits. Nämlich dann, wenn dein Kind etwas essen soll von dem du glaubst oder hoffst dass er es mögen oder brauchen würde. Gräme dich nicht. Koch und iss selbst, was dir schmeckt und dein Kind wird automatisch mit essen - irgendwann.
Du willst dass er Naturjoghurt isst? Wie magst du den Naturjoghurt am liebsten?
Evtl braucht es dein Kind eine Nuance süßer, um ihn absolut lieben zu lernen. Manchmal sind Kompromisse nötig. Mit einem alternativen Süßungsmittel kriegst du den Joghurt so hin, dass er ihn mögen wird.
Oder so:
mm einen 1 Becher Naturjoghurt (3,5%). Verrühre den Inhalt cremig. Nimm ein kleines Küchensieb und lege 1-2 Lagen Küchenkrepp (Küchentücher von der Rolle) hinein. Lege das Sieb über eine Tasse und gib den gerührten Joghurt in das Sieb. Decke den Joghurt ab und stelle ihn (mit der Tasse drunter) in den Kühlschrank - für ca 12-24 h. Der Joghrut bekommt so eine festere Konsistenz und schmeckt sahnig, kaum sauer. Kombiniere den Joghurt bspw mit einem Klecks Marmelade (Rezeptur nach Wunsch) oder etwas frisch geriebenem Obst. In der darunter stehenden Tasse sammelt sich die sog.Molke, die du vielseitig verwenden kannst.
Bspw in Brötchen verbacken:
Molkebrötchen
6 g frische Hefe in 150 ml Molke (oder Wasser) auflösen
250 g Dinkelmehl (Type 1050)
2 EL Öl
1 Pr Zucker
3g Salz
alle Zutaten zu einem Teig verkneten. Teig stehen lassen. Den Teig in ca 6-8 Stücke teilen, zu Brötchen formen. Teiglinge auf ein Backblech (Backpapier) setzen, mit Wasser bepinseln (oder besprühen) und mit einem Ausstechförmchen ein Muster eindrücken, abdecken. Ca 20 min aufgehen lassen. Die Brötchen im Backofen (vorheizen) bei 200° ca 20 min backen.


Ihr könnt und werdet einen goldenen Mittelweg finden. Bemüht euch weiterhin um eine ausgewogene, gesunde, natürliche und vollwertige Ernährung und macht Kompromisse.
Euer Kind darf Vielfalt kennen lernen. Er darf und sollte seine eigenen Erfahrungen macnen und herausfinden was ihm schmeckt.
Beiet ihm darum ruhig ein Potpourri an verschiedenen Speisen zeitgleich, damit er sie entdecken, bewerten und kennen lernen kann. Und zwar zwanglos aber selbstbestimmt und mit ganz viel Spaß.
Kinder prägen sich die Gerichte optisch ein, sie entscheiden zunächst tatsächlich anhand des Aussehens. Bspw ob ihnen die Farbe gefällt, ob die Form stimmt. Was ihnen bereits bekannt ist, das wird akzeptiert.
Dein Soh mag Fischstäbchen? Prima, mach doch mal Gemüsestäbchen aus Kartoffelpüree selbst. Wenn sie aussehen wie Fischstäbchen, dann wird er probieren.
Die Gurkenraupe? Mach das mal eine ganze Woche lang. Und schau, was nach einer Woche vielleicht doch akzeptiert wird. Es muss ja nicht die Raupe sein. Ein kleineres Arrangement reicht aus. Hauptsache es sieht immer gleich aus.
Serviere den Joghurt in einer immer gleichen Weise - aus dem gleichen Schälchen, in der gleichen Farbe. Eine kleine Portion, bspw in einem Eierbecher. Lass ihn den Finger reintunken. Mach es ihm vor. Tastet euch langsam voran.
Zum Schluß gebe ich dir nun noch ein paar Links zum Weiterlesen.
Viel Spaß
Grüße
Birgit Neumann

*
https://www.rund-ums-baby.de/kochen-fuer-kinder/Essen-probieren_44735.htm
https://www.rund-ums-baby.de/kochen-fuer-kinder/Essen-im-Allgemeinen_41737.htm
https://www.rund-ums-baby.de/kochen-fuer-kinder/Normal_46993.htm

von Birgit Neumann am 01.10.2019

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