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Gibts hier auch Kinder, die nur 2x die Woche in den Kiga gehen?

Thema: Gibts hier auch Kinder, die nur 2x die Woche in den Kiga gehen?

Hallo! Meine Maus ist gerade 5 geworden. Sie ist total stressempfindlich und sensibel; schon immer gewesen. Seit den Sommerferien sind im Kindergarten viele neue, kleine und auch anstrengende Kinder (Pflegekinder, ADS usw.). Irgendwie geht es drunter und drüber, so scheint es mir, und zu Hause gibts auch nur noch Ärger (sie haut und beisst nur noch, weint bei jeder Kleinigkeit; kurz: sie ist total unter Dampf und gestresst. Das war vorher nicht so, also sehe ich die "Schuld" definitiv beim Kindergarten (wobei es keine Schuldzuweisung ist, denn Kinder mit Schwierigkeiten sollen natürlich genauso willkommen sein). Ich überlege darum zu bitten, dass sie nur noch 2 Tage in den Kiga geht, da ich auch 2 Tage Vollzeit arbeite. An den anderen Tagen würde ich sie hier beschäftigt kriegen. Dann muss sie eben im Haushalt helfen, und ein Geschwisterkind ist ja auch nicht geplant. Gibt es hier jemanden, der so ein Konzept fährt? Wie lebt es sich damit?

Mitglied inaktiv - 28.10.2009, 19:22



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Nein. Meines Erachtens müssen Kinder mit 5 langsam lernen, mit ihrer Umwelt fertig zu werden. Schließlich müssen sie mit 6 in der Schule auch klar kommen - da kann man ja auch nicht sagen, daß ist ihr zu stressig, bleibt sie halt an 3 Tagen zuhause. Malte wird in 4 Wochen 5 und hatte auch so seine Probleme mit den 2jährigen im KiGa - mußte er durch. Inzwischen geht aber wieder ganz gerne in den KiGa und bleibt auch wieder gerne bis nach dem Kaffeetrinken nachmittags.

Mitglied inaktiv - 28.10.2009, 19:25



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Sie ist 5 jahre alt und muss sich irgendwann auch mal an sowas gewöhnen. Wenn sie zur Schule geht (wahrscheinlich ja nächstes Jahr ?) kannst du sie auch nicht zuhause lassen. Ich finde grade beim letzen KiGa Jahr sollte man sowas nicht machen und einfach so zuhause lassen (außer es würde garnicht anders gehen wegen z.B. Krankheit) sondern das Kind dran gewöhnen. LG

Mitglied inaktiv - 28.10.2009, 19:38



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Ich würde sie an deinen freien Tagen eher früher abholen, als sie ganz daheim zu lassen.

Mitglied inaktiv - 28.10.2009, 19:45



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Sie kommt ja klar. Da sie aber eine Reizverarbeitungsstörung und auditive Wahrnehmungsstörungen hat, setzt ihr der Geräuschpegel viel mehr zu. Sicher kann ich sie in der Schule auch nicht zu Hause lassen, die ja übrigens auch erst in 2 Jahren stattfindet (ist ja gerade erst 5 geworden). An Stress kann man sich meines Eerachtens nicht gewöhnen. Man kann lernen, sich mit Kindern auseinander zu setzen, das ganze Sozialleben eben. Und man kann auch lernen, mit einem defizit zu leben. Aber sie kommt nach Hause und fängt an, uns zu schlagen und schreit nur noch, weil sie einfach nicht mehr kann. Klar können wir sagen: da muss sie eben durch. Die Frage ist, wie lange wir das noch durchhalten, ohne selbst aggressiv zu werden. Schön ist es nämlich nicht, seit Wochen gekniffen und geschlagen zu werden, weil das Kind weder ein- noch aus weiss.

Mitglied inaktiv - 28.10.2009, 20:00



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Das ist natürlich nicht schön, wie das so abläuft. Wann geht sie morgens zum Kindergarten und wann kommt sie heim? Wieviele Kinder sind es dort? Gruppen oder offener Kindergarten? Gibt es Rückzugsmöglichkeiten (Kuschelecke etc.) melli

Mitglied inaktiv - 28.10.2009, 20:03



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Sie geht nicht lange, gerade weil sie so austilt. Meistens von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr; an meinen Arbeitstagen eine Stunde länger. Und ja, es ist ein offener Kindergarten, wobei es sich teilweise verläuft, da das Gebäude recht gross ist. Ich habe das Gefühl, sie ist ein Lastenträger in emotionaler Hinsicht. Wenn viele Kinder weinen oder andere schlagen, saugt sie das auf wie ein Schwamm und läßt den Dampf zu Hause ab.

Mitglied inaktiv - 28.10.2009, 20:05



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Hallo nochmal, ein offener Kindergarten ist einfach sch.... in meinen Augen. Meine Tochter geht auch in so eine Einrichtung, das war anfangs nicht so, da gab es noch Gruppen. Seit einem Jahr ist es nun anders.... leider. Es ist einfach zuviel für manche Kinder, diese Gewirr, diese Lautstärke, überall rennen Kinder, keine Rituale mehr, kein Gruppendasein, keine richtige Gemeinschaft wie es in der Gruppe war.... nein, ihc mag es nicht. Meine Tochter kommt zurecht, aber sie hat sich auch verändert. Sie ist fordernder geworden, aufmüpfiger, wird schneller laut und weint öfter. Das war vorher nie. Leider sind bei uns in der Gegend alle Kindergärten so. Außerdem käme ein Wechsel nicht in Frage, sie kommt hier im Ort im nächsten Jahr in die Schule, wir sind schon immer hier, das wäre wohl eher schlechter für sie als eine Hilfe. Vielleicht besprichst Du Dich mal mit der Erzieherin, die für Deine Tochter zuständig ist. Vielleicht hat die noch Tipps für Dich, wie Ihr dann den Alltag ruhiger gestaltet, wenn sie schon so vom Kindergarten aufgekratzt ist. Aber wie gesagt, nur zwei Tage wäre ein no go für mich. Aber das musst Du entscheiden. Dennoch ist es auch für Freundschaften und fürs spätere Dasein als Schülerin wichtig, täglich hinzugehen finde ich. melli

Mitglied inaktiv - 28.10.2009, 21:24



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Ich lasse es mit den 2 Tagen. Aber ich werde generell noch einen Gang runterfahren und nur die Kernzeit "buchen", also von 9-12 Uhr. Und Nachmittags alles gemütlich machen, wie hier vorgeschlagen. Aber so, wie Du Deine Tochter beschreibst, ist es bei uns auch. Man merkt irgendwie eine Art "survival of the fittest". Das die Ellenbogen benutzen müssen, um sich durchzusetzen untereinander, und das finde ich in dem Alter zumindest schrecklich.

Mitglied inaktiv - 28.10.2009, 22:16



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Ganz am Anfang haben wir das gemacht, 3 Vormittage, das war lt. Kindergarten das Minimum. Meine Tochter war aber auch erst 2 Jahre und 9 Monate alt damals.... Mit 5 Jahren sollten sich Kinder schon in einen Rhythmus einfinden können, sollten sich auch mal anpassen können. Zudem ist doch in dem Alter das Vorschulalter, das sollte auch beachtet werden, im Kindergarten ist ja dann sicherlich auch Vorschulerziehung im Angebot. In der Schule wird sie ja auch täglich erscheinen müssen, da kannst Du dann auch nicht mehr sagen, "ne sie kommt heute mal nicht, ihr war alles zuviel..:" Eine Bekannte macht das auch immer gern, dass ihre Tochter mal "blau machen" darf, ich kann das nicht verstehen. Mein Vorschlag wäre, Deine Tochter an den Tagen, an denen Du zuhause bist, sobald als möglich abzuholen. Damit wäre ihr vielleicht schon ein wenig geholfen. Außerdem zuhause für Ruhe, Entspannung und Gemütlichkeit sorgen. Als Ausgleich einen Spaziergang, Schwimmen oder Rad fahren. Bücher lesen zur Entspannung oder einfach mal Kuscheln. melli

Mitglied inaktiv - 28.10.2009, 20:01



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Vielleicht ist das offene Konzept dann nicht richtig für deine Tochter. Habt ihr die Möglichkeit zu wechseln? Wenn sie noch 2 Jahre hat, dann würde sich das evtl. noch auszahlen. Meine Tochter würde mit einem offenen Konzept auch nicht zurecht kommen. Wir hatten Glück, dass sie in eine Gruppe gekommen ist, die vom restlichen Kindergarten abgetrennt ist, da der Gruppenraum als einziger im Obergeschoß liegt. Das war allerdings wirklich nur ein glücklicher Zufall, da wir hier keine Wahlmöglichkeit hatten. Ich denke, das könnte auch bei euch einen großen Unterschied machen. Vielleicht wird es auch besser, wenn die neuen Kinder eingewöhnt sind?

Mitglied inaktiv - 28.10.2009, 20:13



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Kindergarten ist keine PFLICHT, Schule schon. Zumindest in Deutschland. 6jährige sind wohl durchaus in der Lage, das zu verstehen. Vorausgesetzt, die Eltern sind fähig, den Unterschied zu erklären.. Daran zweifle ich ehrlich gesagt, wenn ich mir die Argumentationsweise mancher Leute hier ansehe. Wenn ich so einen Blödsinn schon lese: "von der Schule können sie ja auch nicht zuhause bleiben..blabla"..! Mein Kind war nie in einem Kindergarten und ging von Anfang an supergerne und freiwillig jeden Tag zur Schule. Ohne das geringste Problem, bis heute! Sowas kann man doch erst beurteilen, wenn man es ausprobiert hat. Alles andere ist nur dummes Geblubber. Stella

Mitglied inaktiv - 29.10.2009, 09:06



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Warum soll sich das Kind in den KiGa quälen, der ihr einfach nicht guttut? Und KiGa mit Schulsituation zu vergleichen, ist überflüssig. Äpfel und Birnen.... Mein Sohn hat auch manchmal (gerade im letzten Jahr, in dem es ihn einfach langweilte) blau gemacht, aber er versteht(!!) es, daß das in der Schule natürlich nicht geht.

Mitglied inaktiv - 29.10.2009, 09:14



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Leider hat's meinen Beitrag wohl geschrottet, denn so etwas ähnliches habe ich gestern abend auch geschrieben. Ich schicke meinen Kinder ja auch nicht mit 4 12 Stunden ins Bergwerk, weil sie "später auch mal hart arbeiten müssen". Es sind KINDER und wenn Du das Gefühl hast, Deine Tochter ist bei Dir besser aufgehoben, dann gönn' ihr die Sicherheit. Du mußt Dich vor niemandem rechtfertigen und einen geregelten Tagesablauf kannst Du ebenfalls mit ihr leben. Allerdings solltest Du Dir überlegen, ob es so gut ist, wenn sie an den 5 anderen Tagen den Haushalt mit Dir schmeißt und Du sie dann schon "irgendwie beschäftigst". Mitunter brauchen sie schon etwas mehr Input. Hätte wir nun nicht einen deutlich besseren KiGa gefunden, wäre auch mein Sohn im letzten Jahr nicht mehr in den KiGa und der Kleine wohl auch nicht in den KiGa gekommen und ich bezweifle doch stark, daß das ihrer Schulfähigkeit einen Abbruch getan hätte, ganz im Gegenteil. Und wenn mein Vorschulkind morgens alle zwei drei Wochen beschließt, lieber zu Hause zu bleiben, dann DARF er das. Eben weil das sein und damit auch mein letztes Jahr in "Freiheit" ist.

Mitglied inaktiv - 29.10.2009, 11:43



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Hallo, Eure Situation ist bestimmt weder für Dich noch Deine Maus schön. Würde sie aber auch nicht nur 2 Tage gehen lassen. Versuche doch mal mit dem Kiga zu besprechen, dass Deine Tochter die Möglichkeit hat sich zurück zu ziehen (Turnhalle, Nebenraum,...) wenn die Érzieher merken, dass es ihr zuviel wird (und sie das überhaupt möchte). Ansonsten würde ich sagen, dass sie dadurch muss. Versuche mit ihr zu Hause entspannende Sachen zu machen um sie wieder runter zu holen (z. b. phantasiereisen,...). Außerdem gibt es auch Yoga- Kurse für Kinder. Vielleicht hilft ja auch sowas. VG Miri

Mitglied inaktiv - 28.10.2009, 20:11



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Einen Wechsel hatte ich auch schon mal in Betracht gezogen. Problem ist, dass es kaum noch Kindergärten gibt, die geschlossene Gruppen haben und wenn, sind es heilpädagogische oder Integrationskiga, und da kommt man kaum an einen Platz. Ich hatte heute bei einem Kiga bei uns im Dorf vorgesprochen, weil sie hier auch schon Kinder kennt und wegen Integration ins Dorfleben usw. Das ist nämlich auch so ein Punkt, dass wir im letzten Jahr hierher gezogen sind, und sie hier im Dorf auch nur schleppend Kontakte knüpfen kann. Da wurde mir schon durch die Blume gesagt von der Leitung, dass ich die Finger davon lassen soll. Das wäre allerdings auch ein offener Kiga. Und die Räume sind noch viel enger und noch mehr Kinder auf kleinen Raum. Deswegen habe ich da bisher gezögert. Vielleicht beruhigt sich die Lage ja auch wieder, wenn sich die "schwierigen" Kinder im derzeitigen Kindergarten besser eingewöhnt haben und das Personal nicht mehr so k.o. ist. Ich kanns nur hoffen.

Mitglied inaktiv - 28.10.2009, 20:21



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Die neuen Kinder, die durch ihr Verhalten deiner Tochter Probleme bereiten, sind doch wahrscheinlich jüngere Kinder. In der Schule sind alle (mehr oder weniger) gleichaltrig. Das Argument einiger Schreiberinnen, dass sie lernen muss mit dieser Situatiuon zurecht zu kommen, weil sie später auch in der Schule zurechkommen muss, hakt also. (ja ja, ich weiß, jetzt kommen sicher Kommentare, dass in der ersten Klasse auch 5jährige bis 7-jährige Kinder sind). Versuch es doch mit den zwei Tagen Anwesenheit. Das kannst du dann sicher Stück für Stück wieder auf mehr Tage und Stunden ausweiten.

Mitglied inaktiv - 29.10.2009, 00:35



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Wenn möglich. Ein offener KiGa ist für dein Kind sicher nicht geeignet. Malte geht auch in so eine Einrichtung. Er kommt super damit klar. Aber für sensible und geräuschempflindliche Kinder wäre unser KiGa definitiv auch nichts.

Mitglied inaktiv - 29.10.2009, 06:39



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Eine gute Freundin von uns hat das gemacht. Sie ist alleinerziehend und arbeitet freiberuflich, ging also ganz gut. Ihre kleine Tochter ist hochsensibel und die beste Lösung für alle war, den Kiga-Besuch auf 2 Tage die Woche zu begrenzen (auf diese Tage konnte sie dann alle Termine legen, die außer Haus stattfanden). Für manche Kinder ist der Lärmpegel und die Action einfach schwer zu ertragen, das verstehen viele Leute nicht. Das Kind meiner Freundin geht heute in die 4.Klasse und es hat ihm nicht geschadet.. im Gegenteil :-) Hast Du schonmal über einen (guten!) Montessori-Kindergarten nachgedacht? Da geht es ein wenig ruhiger und gesitteter zu, das liegt einfach am Konzept, wenn es denn gut umgesetzt wird. Ich würde das auf jeden FAll machen. Kiga ist kein Muss und wenn Du den Eindruck hast, es ist nicht gut für Dein Kind, dann betreue es besser selbst. Meins war gar nicht im Kiga, bin generell kein Freund davon. Mein Postfach ist wieder an, wenn Du noch Fragen hast. Stella

Mitglied inaktiv - 29.10.2009, 09:01



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Hi! Gibt es keinen anderen Kindergarten? Einen, in dem es ruhiger zugeht? (s. Montessori) Meinem Sohn hat der KiGa sehr gut geholfen. In der Entwicklung seiner "streßresistenz" (wobei es dort nicht stressig war), und ganz sehr in seinem Selbstbewußtsein. Der KiGa hat ihm geholfen, seine Sensibilität auf ein gutes Maß zu regeln. UND er ist sehr viel selbstbewußter geworden - auch durch den Konflikt mit anderen Kindern (und diese Konflikte werden in der Schulzeit noch heftiger werden, unter Umständen). ABER: Du mußt selber wissen, ob Deine Tochter für die Schule bereit sein wird. Kontakt zu anderen Kindern kannst Du auch durch Einladungen, Turnverein etc. forcieren.

Mitglied inaktiv - 29.10.2009, 09:17



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Habe jetzt nicht die anderen Antworten gelesen, aber für mich würde es heissen, ganz oder gar nicht. Ich würde sie aber jeden Tag hinbringen, da sie ja schon fünf ist und bald zur Schule kommt, oder willst du sie dann auch so hinschicken, wies dir gerade passt. sorry, ist aber meine Meinung. Und meine drei Kindergartenkinder sind auch mal schwierig und wollen nicht in den Kita, trotzdem gehen sie jeden Tag, es sei denn sie sind krank. lg

Mitglied inaktiv - 29.10.2009, 13:04



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Hallo, ich seh das etwas anders. Wir sind gerade erst von USA zurueck nach Deutschland gezogen. Ich hatte dort schon nach einem Kindergarten fuer meinen Sohn ausschaugehalten und dort ist es so, dass die Kinder zunaechst nur 2 Tage die Woche in den Kindergarten gehen und das letzte Jahr vor der Schule 3 Tage. Das wir als "normal" angesehen weil alle es so machen. Nun, ist es hier so, dass alle 5 Tage die Woche in den KiGa gehen und deshalb wird das hier als "normal" angesehen. Ich denke dass du dein Kind am besten kennst und am besten weist was gut fuer es ist. Blos weil die anderen alle 5 Tage gehen heisst das nicht, dass das das einzig Richtige ist. Mit 5 Jahren versteht sie aber auch schon einiges und wird gut verstehen wenn sie die Tage an denen du arbeitest in den KiGa gehen muss. Wenn sie dann merkt, dass die Tag zu Hause mit dir vielleicht gar nicht so viel Spass machen wie der KiGa, weil du ja auch Hausarbeit machen musst usw. vielleicht will sie dann auch bald wieder noch einen zusaetlichen Tag in den KiGa. Aber ich wuerde auch auf alle Faelle mit dem KiGa sprechen, ob sie nicht auf deine Tochter mehr ruecksicht nehmen koennen. Vielleicht aendern sie ihr Konzept und machen wenigstens eine Gruppe geschlossen. Deine Tochter ist sicher nicht die Einzige, die schwierigkeiten mit dem Laermpegel und der Unruhe hat. Hier in Deutschland habe wir uns jetzt fuer einen Waldorfkindergarten entschieden. Der hat 2 kleine geschlossene Gruppen. Die gesamte Atmosphaere ist sehr ruhig und harmonisch. Ich finde gut dass du dir Gedanken machst und etwas aendern willst weil du erkennst dass es deiner Tochter nicht gut geht. Dieses "da muss sie eben durch" kann ich persoenlich in diesem Fall nicht nachvollziehen.

Mitglied inaktiv - 29.10.2009, 13:59



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unsere prinzessin ist ein Frühchen... und da ich auch berufstätig bin habe ich sie schon in der kita...sie war schon mit 6 monate bei der tagesmutti...jetzt wollte ich das sie auch mit gleichaltigen kinder besonders auch mit mädchen kontakt hat (sie hat 3 brüder im alter von 8, 6 und 3) ... da sie sehr sensibel ist geht sie auch nur 2 mal die woche zur kita von 8-15:00 Uhr...und die anderen tage geht sie weiterhin zur Tagesmutti von 8-12:30. Ich finde so haben wir es gut geregelt sie wird nicht den überfordert mit den ganzen eindrücken der kita... bei uns klappt das

Mitglied inaktiv - 29.10.2009, 14:03



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als unsere Tochter wegen meiner Berufstätigkeit mit 2,5 Jahren in den Kiga "musste". Ich arbeite nur an 3 Tagen/Woche. Die Erziehrinnen meinten, dass es für das Kind schwer ist den Anschluß an der Gruppe halten zu können, wenn sie nicht jeden Tag da sind. Sie bekommen weniger mit, wissen nicht wenn die anderen über den Vortag lernen und haben auch Schwierigkeiten Freundschaften zu schließen. Dann könnte man das Kind an den freien Tagen lieber nur für 1-2 Stunden bringen. Ich habe sie aber sehr häufig zu Hause gelassen, zum Ausschlafen, wenn sie überdreht war oder einfach zum Faulenzertag. Das gab ihr neue Kraft. Manchmal hab ich es zu Hause extra so langweilig gestaltet, dass sie schon ganz heiß war endlich wieder in den kiga zu dürfen. Sie wird noch früh genug müssen und zurzeit muss sie eben an manchen Tagen wieder weil ich ins Büro muss. sie geht dann auch ohne murren, wenn auch sehr lustlos hin, einfach weil sie weiß, dass es nicht anders geht. Aber oft hatte sie dieses "mamatanken" bzw. "zuhausetanken" ganz nötig. Wieder zur Ruhe kommen können und dann loszugehen. Ich wollte auch, dass sie den kiga positiv sieht und ich würde sie nie zwingen. In diesem Herbst tat sie sich sehr schwer mit neuen Freundschaften. Ihre Freundinnen sind alle in die Schule gekommen und sie weigerte sich mit den anderen "kleinen" (gleichaltrige) zu spielen. Jetzt hab ich es zumerstenmal absolut konzequent mich dahinter geklemmt, dass sie jeden Tag hingeht. Oft bin ich dann mit da geblieben und habe sie beobachtet und überlegt wie ich sie beinflussen kann. (unser 1jähriger ist auch so kiga begeistert der fand es jedesmal prima) Die Erzieherin hat mit mir an einem Strang gezogen und geholfen und nun läuft es wieder. Sie hat wieder Freundinnen, sie verabredet sich und am Mittwoch hab ich sie wieder mal bei mir zu Hause gelassen, weil ich das Gefühl habe, dass das Problem erledigt ist.

Mitglied inaktiv - 30.10.2009, 11:33



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Bei uns ist es nicht so gern gesehen, wenn die Kinder mal kommen und mal nicht... aber es wird akzeptiert. Nur sollte man vorher sagen, an welchen Tagen das Kind da sein wird. Bei euch wäre das ja auch klar geregelt. Für Freunschaften ist das sicher nicht förderlich, wenn eure Tochter nicht täglich zum KiGa geht. Freundschaften entstehen durch den täglichen Kontakt mit den anderen Kindern. Grade bei KiGa-Kindern ist das extrem, die vergessen ihre "Freunde" ganz schnell, wenn sie sie mal einige Tage nicht sehen. Bei den Problemen, die eure Tochter hat, hätte ich jetzt vorgeschlagen, ob sie nicht in einen heilpädagogischen KiGa gehen kann... ich denke, dass würde ihr richtig gut tun... oder ihr beantragt einen Integrativ-Platz für eure Tochter... dann würde sie individueller betreut. Sprich doch mal in Ruhe mit der Leitung und der Gruppenleitung über eure Probleme... vllt. wissen die einen Weg, wie ihr das lösen könnt. Alternativ könnte eure Tochter auch erstmal eine Weile nur nachmittags hingehen... dann ist es meistens ruhiger und die Erzieherinnen haben mehr Zeit, sich mit den einzelnen Kindern zu beschäftigen. LG, ANdrea

Mitglied inaktiv - 30.10.2009, 23:42