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Martina Höfel

   

 

Pucken entwöhnen - Hilfe bei letzter Etape

Guten Morgen,

meine Tochter wird in 1 Woche 6 Monate und wurde seit dem sie 3 Wochen alt ist tags- und nachtsüber gepuckt. Vor ca. 3 Wochen habe ich gemerkt, dass sie dass nicht mehr möchte und habe angefangen zuerst tagsüber 1 Arm für 2 Wochen draussen zu lassen und seit 1 Woche wird nachts der 1 Arm draussen gelassen und tagsüber wird garnicht mehr gepuckt. Hat alles prima geklappt. Nachts hat sie immernoch durchgeschlafen und tagsüber gehts auch prima. Sie schläft zwar sehr wenig im Moment tagsüber, was aber an dem Klammern hängt und nicht am ohne-Pucken-Schlafen.
Nun hab ich sie letzte Nacht zum ersten Mal hne Pucken schlafen lassen und da wurde sie zum einen nach 6h wach. Ich habe sie dann gestillt und sie hat dann nochmals 3h30 geschlafen (sonst schläft sie 10-10h30 durch).

Wie soll ich vorgehen, in den sauren Apfel beissen und weiter ungepuckt schlafen lassen, nachts aufstehen, bis sie sich daran gewöhnt hat oder wieder zum einseitigen Pucken zurück und noch mal in 2 Wochen probieren.

Wenn ersteres, nach 6h hat sie ja auch Hunger. Soll ich sie dann stillen oder lieber ne Flasche mit Premilch geben? Oder nur Wasser? Sie soll sich ja jetzt nix falsches angewöhnen.

Vielen Dank!

von minouchette am 28.08.2011, 07:28 Uhr

 

Antwort:

Pucken entwöhnen - Hilfe bei letzter Etape

Liebe minouchette,

ungepuckt hinlegen, nachts stillen und weiterschlafen!

Übrigens: Kinder werden nachts wach - manchmal bis weit ins zweite Lebensjahr hinein! Ob Sie es jetzt Hunger (nach Nahrung oder Körperkontakt) oder Nähebedürfnis (Überprüfen, ob kind sich in Sicherheit wiegen kannn) nennen, ist dabei belanglos. Wichtig ist, dass Mama (mit Brust, Geruch, Stimme) da ist und Sicherheit vermittelt.

Es gibt KEINEN festen Zeitpunkt ab wann ein Baby durchschläft - auch wenn es schon so war und andere Mütter oder Bücher es immer verkaufen wollen (lassen Sie sich nichts einreden!)!

"Studien und die Erfahrung von unzähligen Eltern haben eindeutig gezeigt, dass das nächtliche Aufwachen, das ab etwa vier bis sechs Monaten nachts wieder vermehrt auftritt, entwicklungsbedingt ist.

Die Kinder beginnen um diesen Zeitraum die Welt sehr konkret zu erleben, sie müssen das am Tag Erlebte in der Nacht verarbeiten, sie lernen neue Fähigkeiten (umdrehen, robben, krabbeln, gezieltes Greifen ...), sie beginnen den Unterschied zwischen fremd und bekannt zu erkennen. All dies ist ungeheuer aufregend und auch anstrengend. Dazu kommt, dass sich die Zähne verstärkt bemerkbar machen, dass vielleicht die erste Erkältung kommt und, und, und ... Es gibt jedenfalls genügend Gründe dafür, dass das Kind unausgeglichen ist und nachts häufiger aufwacht.

ES liegt also nicht nur am entpucken!

Liebe GRüße
Martina Höfel

von Martina Höfel am 29.08.2011

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