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Babys und Haustiere

Ein kleines Kind schlafend an einen großen Hund gelehnt, das ist ein hübsches, friedliches Bild, an dem auch viele Eltern Spaß haben. Aber gerade beim Thema "Haustier und Kind" streiten sich die Gemüter.

Mancher Papi oder manche Mami denkt vielleicht wehmütig an seinen eigenen Hund zurück, wie schön sich dessen Fell anfühlte, welchen Geruch es hatte, wie lustig man es fand, mit dem Vierbeiner herumzutoben und was man doch für einen echten Kumpel hatte. Da liegt der Gedanke nah, diesen Spaß auch dem Nachwuchs nicht vorzuenthalten.
Babys und Haustiere

Die "Gegenseite" hält solch engen Kontakt von kleinen Kindern mit Haustieren jedoch für bedenklich und argumentiert auf vielfältige Art und Weise. Inwieweit solche Bedenken berechtigt sein mögen, soll und kann hier sicher nicht entschieden werden. Doch kann es auch nicht schaden, wenn sich Eltern die Entscheidung, ob sie in einem Haushalt mit Kindern auch ein Tier halten möchten, zuvor gut überlegen und vielleicht ein paar Punkte dabei bedenken:

In manchen Familien gehören Bello oder Mauzi als respektierte Mitglieder bereits viel länger zum engen Kreis als das Töchterchen oder Söhnchen, das vielleicht erst vor ein paar Tagen "einzog". Vielerorts sind sie die wahren Herren des Hauses und haben Zugang zu den meisten Räumlichkeiten. Sobald werdende Eltern von der Vergrößerung der Familie um ein weiteres menschliches Mitglied erfahren, ist es deshalb an der Zeit, sich u.a. um den künftigen Status der vierbeinigen Gesellen Gedanken zu machen. Wird es zu Eifersucht kommen? Wie mache ich dem Tier deutlich, dass es nun nicht mehr überall in der Wohnung Zugang hat? Wird Bello das begreifen?

Weitere Fragen die sich stellen: Werden wir beides - die Pflege von Kind und Haustier - im Griff haben? Was ist, wenn unser Baby allergisch reagiert?

Bei Hunden kommt es nicht selten zu dem Phänomen, dass sie dem neuen Baby gegenüber Beschützerinstinkte entwickeln und es eifersüchtig "bewachen". Sie spüren, dass eine Art "Welpe" um sie herumkrabbelt, verzeihen großmütig und stoisch so manch unbeholfene Bewegung oder unabsichtlichen Knuff des Kindes. Berühmt-berüchtigt sind wilde Auftritte von Hunden, die jeden Passanten wütend ankläffen, der es auch nur wagt, sich im Dunstkreis der Behausung aufzuhalten und sich dabei dem schlummernden Baby auf der Terrasse nähern könnte. Betroffene Familien können manchmal noch jahrelang von den Anekdoten zehren, die sich durch das Zusammenleben mit Kindern und Haustieren ergeben haben - wenn z.B. der einst so phlegmatische Dackel plötzlich zum wilden Rächer der kleinen Familienmitglieder wurde.

Allerdings kann man sich nicht immer auf den Beschützerinstinkt des Tieres verlassen. Gerade Hunde haben nicht selten im oder ums Haus auch eigene Spielzeuge, die oft ganz ähnlich wie Babyspielzeug aussehen und z.B. ebenfalls quietschen. Auch ein von Natur aus sanfter Vierbeiner kann aggressiv werden, wenn er glaubt, dass das Baby ihm seinen kostbaren Besitz entwenden möchte. Kommt es so weit, hat man es doppelt schwer. Bello muss nun lernen, sich zurückzuhalten und das Kind muss erst verstehen, dass auch Bello Besitzansprüche stellt.

Die Art der Tierhaltung und -erziehung, die bereits vor Ankunft des Babys bestand, kann nach der Geburt nicht radikal geändert werden. Das ist im Vorfeld wichtig zu wissen. Aus einer z.B. laxen Haltung kann nicht von heute auf morgen Drill werden. Die Tierpsyche darf nach dem Zuwachs der Familie nicht bedenkenlos vernachlässigt werden. Wird z.B. ein Hund zu schnell "entthront", kann er anstelle eines Beschützerinstinktes auch Eifersuchtsgefühle bzw. Aggression entwickeln, die sich gegen das Kind richten. Neue Regeln für die Vierbeiner müssen daher zwar sachte, aber konsequent eingeübt werden. Das kostet sicher einige Zeit und auch Nerven, doch glücklicherweise hat man während der neun Monaten bis zur Ankunft des Nachwuchses noch etwas Vorrat davon.

Wird beispielsweise ein Zimmer zum Babyzimmer umgestaltet, zu dem Fiffi und Mautzi bisher ein Zugangsrecht hatten, kann man von dieser Zeit an natürlich einfach die Tür für die Vierbeiner schließen - besser ist es, das Draußenbleiben üben.

Auch Wellensittichen und Co. sollte man sich frühzeitig widmen - und sie ggf. an künftig zeitlich und räumlich eingeschränkte Flugaktivitäten gewöhnen, um ihnen den Abschied vom freien Herumflattern in der Wohnung zu erleichtern.

Wer sich vor der Ankunft des Babys bereits mit Haustieren umgeben hat, kennt die Abläufe bei deren Pflege und vermag den Zeitaufwand einzuschätzen. Es kann deshalb nicht schaden, rechtzeitig auch andere Familienmitglieder in die Kosmetik- und Ernährungsgewohnheiten des Tieres einzuweisen. Sobald der Nachwuchs geboren wurde, ist man ohnehin froh über jede Art von Hilfe im Haushalt.

Natürlich hängt man an seinem Tier und der Gedanke, dass man es eventuell weggeben muss, weil das Kind allergisch reagiert, erfüllt manchen mit Schrecken. Doch oft genug kommt es tatsächlich dazu. Wenn dann das Entfernen von Teppichen oder das Fernhalten des Tieres vom Kind nicht hilft und keine Linderung verschafft, brauchen Bello und Co. ein neues Heim. Dieser mögliche Fall einer Unverträglichkeit sollte bereits vor der Geburt bedacht werden. Die guten Hände, in die man sein Tier schweren Herzens abgeben würde, sollten schon gefunden sein. Aber gerade das ist oft die Schwierigkeit. Helfen können rechtzeitige Nachfragen in der Familie, im Bekanntenkreis, beim Tierschutzbund oder das Schalten einer Annonce in der Tageszeitung.

Nicht vergessen sollte man, dass Haustiere verschiedene Krankheiten übertragen können. Regelmäßige Impfungen und Untersuchungen beim Tierarzt können jedoch weitgehend vorbeugen. Berüchtigt ist die Toxoplasmose, die von Katzen übertragen werden kann und die bei Erkrankung der Mutter eine Gefahr für das Ungeborene darstellt. Katzenbesitzerinnen sollten schon nach dem Wissen um ihre Schwangerschaft testen lassen, ob sie und ihr schnurrender Geselle ausreichend Antikörper - und damit bereits eine Immunität gegen Toxoplasmose besitzen.

Hunde können von Würmern befallen sein. Außerdem fühlen sich eine ganze Menge verschiedener Insekten, wie Flöhe oder Zecken, auf haarigen Haustieren besonders wohl. Nach jedem Aufenthalt im Freien sollte das Fell deshalb durchgecheckt werden. Decken, Körbchen und andere Unterlagen, auf denen sich die Tiere gerne aufhalten, müssen regelmäßig gereinigt werden. Eiserne Regel sollte sein, dass sich das Kind nach dem Spielen mit den Vierbeinern die Hände gut wäscht - denn mögliche Krankheitserreger können sowohl im Pelz als auch auf den Schleimhäuten der Tiere sitzen.

Obwohl das Katzenklo natürlich außer Reichweite des Babys gehört, ist eine regelmäßige, gründliche Reinigung unbedingt notwendig. Ebenfalls mit Sicherheit unerreichbar müssen Käfige, Aquarien oder Terrarien sein.

Wer bereits Nachwuchs hat und sich ein Haustier anschaffen möchte, sollte sich über die folgenden Punkte Gedanken gemacht haben: Wird die Pflege und Erziehung des Haustieres neben der Pflege und Erziehung der Kinder machbar sein? Wer kümmert sich um das Tier, wenn die Familie in den Urlaub fährt? Eignet sich unser Heim für die Tierhaltung? Für wen genau und aus welchen Gründen sollte das Tier angeschafft werden?

Viele Kinder finden Meerschweinchen, Rennmäuse, Zwerghasen und dergleichen besonders putzig. Allerdings sind solche kleinen Nager doch recht zart und empfindlich und vertragen die unbeholfenen Knuddelversuche der Kleinen nicht immer gut. Für Erwachsene schließlich kann es eine völlig neue Herausforderung sein, in der Zoohandlung vielleicht nur einen Hamster gekauft zu haben und ein paar Tage später ihre Kinder freudestrahlend vor dem Käfig mit der Herberge "Zum fröhlichen Hamsternachwuchs" vorzufinden ...

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