Was bei Kühlschrank und
Tiefkühlgeräten wichtig ist

Kühlschrank

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Können Sie sich heute noch vorstellen, ohne Kühlschrank zu leben? Die Zeiten, in denen man Fleisch, Milchprodukte und andere schnell verderbliche Waren kaum aufbewahren konnte, sind noch gar nicht so lange her!

Erst in den 50er Jahren hielt der Wunderkasten, der die Vorratshaltung revolutioniert hat, Einzug in deutschen Haushalten.

Heute ist er natürlich aus der Küche nicht mehr wegzudenken. Doch damit Lebensmittel wirklich lange haltbar sind, sollte man wissen, was wo im Kühlschrank hingehört.

Ordnung im Kühlschrank

Ihr Kühlschrank hat verschiedene Temperaturzonen: Oben ist es am wärmsten, da kalte Luft immer nach unten absinkt. Die oberste Etage eignet sich z.B. für gekochte Speisen oder Marmeladen. Im Mittelbereich des Kühlschranks sind u.a. Milchprodukte wie Joghurt gut aufgehoben, auch Käse fühlt sich hier wohl. Am kältesten ist es mit etwa 2 Grad unten im Fach über den Gemüseschubladen. Hierhin gehören leicht verderbliche Dinge wie Fleisch und Wurst. Für Obst und Gemüse sind die etwa 8 Grad warmen Schubfächer ganz unten günstig. Unter der Abdeckung stimmen Temperatur und Luftfeuchtigkeit, was dabei hilft, Vitamine und Aussehen zu erhalten. In den Türfächern ist es relativ warm, aber kühl genug für Butter oder Eier. Übrigens: Bananen und andere Südfrüchte gehören nicht in den Kühlschank.

Hygiene im Kühlschrank ist wichtig

Stellen Sie keine offenen Lebensmittel in den Kühlschrank. Sonst entwickeln sich unangenehme Gerüche, manche Speisen nehmen außerdem einen fremden Geschmack an. Vor allem aber können sich unerwünschte Mikroorganismen schneller ausbreiten.

Denken Sie daran, Ihren Kühlschrank regelmäßig auszumisten und alle paar Wochen gründlich zu reinigen. Das ist auf alle Fälle nötig, wenn sich irgendwo Schimmel und sonstige Ablagerungen zeigen oder sich eine energiefressende Eisschicht gebildet hat. Auch Tiefkühltruhe oder -schrank sollten in größeren Abständen (und wenn etwas ausgelaufen ist) gesäubert werden. Am besten, wenn die Vorräte sowieso gerade zur Neige gehen: Schließlich dürfen die Sachen nicht antauen. Deshalb auch niemals noch zu kühlende Sachen auf bereits Gefrorenes legen!

Tipp: Schließen Sie Kühlschrank oder Tiefkühler immer möglichst zügig, sonst wird es im Inneren schnell wärmer. Das begünstigt die Bildung einer Eisschicht. Vor allem aber braucht das Gerät vermehrt Energie, um wieder auf optimale Kühltemperatur zu kommen.

Brauchen wir eine Tiefkühltruhe?

Ganz klar, ein Kühlschrank ist unverzichtbar. Ob Sie aber eine extra Tiefkühltruhe oder einen Gefrierschrank benötigen? Das hängt natürlich von der Größe Ihres Haushalts, vom Platzangebot und nicht zuletzt auch von der Familienkasse ab. Kleine Familien kommen sicher ganz gut mit dem üblichen Drei-Sterne-Gefrierfach aus, das ein gängiger Kühlschrank zu bieten hat. Hier ist Platz für Tiefkühlpizza, -gemüse und etwas Eis für die Kleinen. Eine eigene Tiefkühltruhe oder ein Gefrierschrank zahlen sich aber für die Vorratshaltung in größeren Familien schon aus. So haben Sie immer schnell etwas zum Kochen zur Hand, müssen nicht so oft einkaufen gehen und können auch mal größere Portionen vorkochen und einfrieren.

Kühl- und Gefriergeräten - hier lohnen sich Energiesparer!

Wenn ohnehin der Kauf eines neuen Kühlschranks oder einer neuen Tiefkühltruhe ansteht, sollten Sie sich für ein energiesparendes Modell entscheiden. Vermutlich müssen Sie dafür zwar ein paar Euro mehr hinlegen. Doch auf Dauer tun Sie nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern sparen auch erheblich Geld. Moderne Geräte der Energieeffizienzklasse A (die Effizienzklassen für Elektrogeräte reichen von A = niedrigster Verbrauch bis G = hoher Verbrauch) fressen deutlich weniger Strom, als ihre alten Kollegen. Das gleicht den eventuell höheren Anschaffungspreis innerhalb weniger Jahre aus. Inzwischen sind immer modernere und sparsamere Kühl- und Gefriergeräte auf dem Markt, mit Effizienzklasse von A+ bis hin zu A+++ (für die sparsamsten Geräte).

Tipp: Bei Geräten, die über zehn Jahre alt sind, sollten Sie den Stromverbrauch kontrollieren. Dabei entpuppen sie sich oft als wahre Stromfresser.

Zuletzt überarbeitet: März 2019

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