Prof. Dr. med. Stefan Wirth

Prof. Dr. med. Stefan Wirth

Chefarzt und Direktor der Universitätskinderklinik Wuppertal

Professor Dr. med. Stefan Wirth absolvierte seine Facharztausbildung in der Universitätsklinik Mainz und arbeitete dort als Oberarzt mit den Spezialgebieten Pädiatrische Gastroenterologie, Diabetologie, Endokrinologie und Neonatologie. Seit Oktober 1996 ist er als Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin des HELIOS Klinikum Wuppertal (Universität Witten/Herdecke) tätig. Forschungsgebiete sind vor allem chronische Leberentzündungen und chronisch entzündliche Darmerkrankungen. Prof. Wirth ist Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Fachgesellschaften, Vorsitzender des Fortbildungsausschusses des Berufsverbands der Deutschen Kinder- und Jugendärzte sowie Leitlinienbeauftragter der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin.

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Prof. Dr. med. Stefan Wirth

Frage zur Ernährung mit 8 Monaten

Antwort von Prof. Dr. med. Stefan Wirth

Frage:

Guten Tag,

mein Baby (8 Monate) bekommt 3 Mal am Tag Brei (mittags, nachmittags, abends) und trinkt zusätzlich noch 4 Mal Milch (abends, zweimal nachts, morgens). Er mag leider zum Brei kein Wasser trinken. Aber durch die 4 Milchportionen müsste er noch genug Flüssigkeit bekommen, oder? Macht es was, dass er diese Flüssigkeit dann nur zwischen 21 Uhr und 9 Uhr aufnimmt und tagsüber nur Brei isst? Denken Sie generell, dass es zu viele Mahlzeiten sind? Wenn ja, wie kann ich diese reduzieren? Darf ich ihm tagsüber auch alle zwei Stunden was füttern? Mein Sohn ist in der Größe/Gewicht-Kurve bei den 3 % der leichtesten Kinder, d.h. einfach ein paar der 7 Mahlzeiten weglassen geht auch nicht. Seine Blutwerte sind übrigens ok, so dass eine Schilddrüsenüberfunktion ausgeschlossen werden kann.

Vielen Dank!

von Philomena0303 am 02.05.2013, 11:19 Uhr

 

Antwort auf:

Frage zur Ernährung mit 8 Monaten

Angemessen sind 4-5 Mahlzeiten, davon 1-2 x Milch und der Rest Beikost. Dadurch ergeben sich auch die Abstände, dazwischen kann etwas getrunken werden. Nachts soll man möglichst nichts geben. Das Gewicht muss im Verhältnis zur Größe gesehen werden. Ggf. sollten sie es mit dem Kinderarzt besprechen. Vor allem erscheint mir es wichtig, dass Sie den Rhythmus altersgemäß umstellen.
Gruss
S. Wirth

von Prof. Dr. med. Stefan Wirth am 02.05.2013

Antwort auf:

Frage zur Ernährung mit 8 Monaten

Ja, natürlich muss man das Gewicht in Relation zur Größe sehen, ich sagte ja, dass er auf der Größe/Gewicht-Kurve bei den ganz leichten Kindern ist. Er ist dünn, insofern will ich ihm nicht einfach Mahlzeiten streichen. Wie meinen Sie das mit den altersgerechten Mahlzeiten? Er bekommt doch mittags, nachmittags und abends Brei, das ist doch altersgerecht, oder? Er isst pro Mahlzeit 200g bzw. trinkt 200 ml. Ich dachte das wäre so empfohlen. Wenn ich jetzt die nächtlichen Mahlzeiten streiche, nimmt er doch an Gewicht ab, das wäre aber nicht sinnvoll.

von Philomena0303 am 02.05.2013

Antwort:

Wieso sollte ein Kind nachts nichts zu trinken bekommen?

Entschuldigung, wenn ich mich einklinke, aber als "stille Leserin" irritiert es mich auch immer wieder, wenn davon abgeraten wird, den Kindern nachts etwas zu trinken zu geben (stillen oder Flasche). Warum sollten Kinder nachts nichts bekommen, was kann daran verkehrt sein, wenn doch viele eindeutig nachts trinken möchten. So ein Kind handelt doch völlig instinktiv und spürt doch als kompetentes Wesen genau, was es braucht. Kann das so verkehrt sein? Ich wüsste gern, auf welcher Grundlage diese Empfehlungen ausgesprochen werden.

Herzlichen Dank!

von BinAuchMama am 02.05.2013

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