Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Zuwenig Milch

Frage: Zuwenig Milch

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Meine Tochter ist jetzt 8 Wochen alt und ich konnte sie von Anfang an nicht voll stillen, da ich einfach viel zu wenig Milch habe. Ich habe es schon mit öfter anlegen probiert und auch mit alle 2 Stunden abpumpen, aber es wird nicht mehr. Wenn ich meine Tochter anlege trinkt sie auch gar nie alles aus. Was ich verstehen kann, weil für ein paar Milliliter würde ich mich auch nicht dauernd anstrengen wollen. Und beim Abpumpen dauert es manchmal bis zu 20 Minuten bis der Milchspende-Reflex einsetzt. Ist wohl ein bißchen viel verlangt, wenn meine Tochter so lange für nichts ziehen soll. Was sie ja auch nicht macht Sie ist, wenn ich sie an beiden Seiten anlege, dann immer so müde, das sie keine Flasche mehr nimmt, und dann muß ich sie alle 1-2 Stunden anlegen. (es kommen aber höchstens 60 ml, auf beiden Seiten zusammen raus) Ist ja ein bißchen zu wenig. Jetzt meine Frage, wie lange braucht sie die Muttermilch unbedingt, wegen der Abwehrstoffe? Oder braucht sie die Aberwehrstoffe jetzt nicht mehr?


Biggi Welter

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? Liebe Ulrike, ich verstehe Ihre Frustration und auch die Ihres Babys. Dennoch: Jeder Tropfen Ihrer Milch ist für Ihr Baby wertvoll und dies weit über die ersten Monate hinaus. Deshalb kann ich nicht zu Ihnen sagen „Ab xx braucht Ihr Kind keine Muttermilch mehr". Sicher ist es möglich ein Kind sogar ganz ohne Muttermilch groß zu bekommen, aber Muttermilch und künstliche Säuglingsnahrung sind nicht gleichrangig, diese Tatsache kann einfach nicht geleugnet werden. Ich kann Ihnen Ihre Entscheidung abzustillen oder nicht, nicht abnehmen. Ich denke aber, dass Ihnen und Ihrer Kleinen nicht nur der Weg „Abstillen" bleibt. Haben Sie schon einmal Kontakt mit einer kompetenten Stillberaterin gehabt? Wenn Ihre Tochter 60 ml an der Brust trinken kann, dann ist das gar nicht schlecht und ich halte es für durchaus realistisch, dass Sie mit einer guten Betreuung zu einer harmonischeren Stillbeziehung kommen könnten. Vielleicht versuchen Sie es doch noch einmal und wenden sich zu einer persönliche und direkten Beratung an eine Kollegin in Ihrer Nähe. Die Kollegin kann Sie auch beim Abstillen begleiten, wenn dies ihr Weg sein soll. Wenn Sie mir Ihren Wohnort mit Postleitzahl angeben, suche ich Ihnen gerne die nächstgelegene LLL-Stillberaterin heraus. LLLiebe Grüße Biggi Welter


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