Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

zuviel Milch

Frage: zuviel Milch

Mitglied inaktiv

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Ich sitze hier gerade über meiner Prüfung zur Stillberaterin und habe eine Frage, die ich aus eigener Erfahrung nicht beantworten kann. Welche Probleme können bei Mutter und/oder Kind auftreten, wenn zuviel Milch vorhanden ist? Es wäre ganz toll, wenn mir jemand helfen könnte.


Biggi Welter

Biggi Welter

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Liebe Nico, eine Mutter, welche sehr viel Milch hat, kann leichter Milchstau bekommen, wenn das Baby nicht alle Milch abtrinkt. Sie sollte dann die überschüssige Milch ausstreichen, allerdings nur soviel, das die Spannung nach lässt, da sonst die Milchproduktion noch mehr gesteigert wird. Außerdem kann es sein, dass der Milchspendereflex recht stark sein. Der Mutter würde ich folgendes raten: Bei einem sehr starken Milchspendereflex hat es sich bewährt, das Baby von der Brust zu nehmen sobald die Milch zu fließen beginnt und erst nach ein bis zwei Minuten weiter zu stillen, wenn der Milchfluss etwas nachlässt. Eine weitere Möglichkeit ist das "Berg auf Stillen". Weitere Möglichkeiten einem starken Milchspendereflex zu begegnen sind: erhöhe die Häufigkeit der Stillmahlzeiten. Dadurch verringert sich die Menge der gestauten Milch in den Milchseen und damit die Milchmenge, die während des Milchspendereflexes freigegeben wird. Wenn Du die Abstände zwischen den Stillmahlzeiten vergrößerst , verschlimmert sich das Problem noch weiter. biete nur eine Brust pro Mahlzeit an. Diese Vorgehensweise kann durchaus hilfreich sein, obwohl es nicht zu dem passt, was üblicherweise gesagt wird. Aber das Ziel ist es die Brust weniger zu stimulieren. Wenn dein Baby quengelt und oft trinken möchte, kann es nötig sein, dass Du ihm mehrere Male dieselbe Brust über einen Zeitraum von zwei bis drei Stunden anbietest, bevor Du die Seite wechselst. Wenn sich die zweite Brust zwischendrin zu voll anfühlt oder spannt, solltest Du gerade soviel Milch ausstreichen, dass Du dich wohl fühlst, um die Milchproduktion nicht zu sehr anzuregen. stille dein Baby wenn es gerade wach geworden ist. Es wird dann eventuell nicht so stark saugen, wie wenn es richtig wach und hungrig ist. Wenn das Baby weniger intensiv saugt, ist häufig auch der Milchspendereflex weniger stark. versuche verschiedene Stillpositionen (auch das oben beschriebene Berg auf Stillen) Eventuell kann dein Baby auch schon an deiner Brust trinken während es auf deinem Bauch liegt. So könntest Du dann im Liegen stillen und das Baby anschließend auf deinem Bauch einschlafen lassen.) lass das Baby oft aufstoßen. vermeide den Gebrauch von künstlichen Saugern und Schnuller. Mit dem Schnuller lässt sich ein Baby vielleicht hinhalten, aber es bleibt hungrig. Die Milch wird dann um so mehr mit Macht herausschießen, vor allem je mehr das ausgehungerte Baby kräftig saugen wird Besonders unruhige Babys, die sich an der Brust steif machen und nach hinten überstrecken, können auch gebündelt werden. Beim Bündeln wickelst Du dein Baby gut in eine Decke ein, so dass seine Schultern nach vorne geneigt und die Arme unterhalb der Brust gekreuzt sind. So kann es den Kopf nicht zurückwerfen. Bei manchen Babys bewährt es sich, wenn die Decke unten offen bleibt, so dass die Füße frei bleiben. Wenn Du dein Kind auf diese Weise eingepackt hast, sieht es wie ein "C" aus, mit dem Kinn auf der Brust und angezogenen Beinchen. Häufig reicht diese Maßnahme aus, das Baby zu beruhigen und es trinkt dann besser an der Brust. Manche Babys brauchen Halt im wahrsten Sinne des Wortes um weniger zappelig zu sein. Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen. LLLiebe Grüße Biggi


Mitglied inaktiv

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Hallo Biggi, vielen Dank für Deine Antwort. Leider war es nicht ganz das, was ich wissen wollte. Mir geht es mehr um die Probleme die entstehen können, nicht um deren Lösung. Viele liebe AFS Grüße, Nicole


Biggi Welter

Biggi Welter

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Liebe Nicole, wie gesagt, Probleme können entstehen durch einen Milchstau oder einen starken Milchspendereflex, ich weiß nicht, was ich dir sonst schreiben soll?!?! Am besten setzt Du dich mit deiner Ausbilderin vor Ort zusammen und fragst mal nach. LLLiebe Grüße Biggi


Mitglied inaktiv

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Hallo Biggi werde ich machen. Trotzdem vielen Dank für Dein Bemühen. Viele Grüße, Nicole


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