annegh
Liebe Biggi, liebe Kristina, meine Tochter, knapp 15 Monate, wird von mir noch gestillt (morgens, mittags, abends, nachts), bekommt aber trotzdem auch Essen (das, war ich auch esse). Wir hatte eig. nie Stillprobleme. Seit ein paar Wochen hat sie Zähne und sie hat sich (vorher?) angewöhnt, den Mund nicht mehr allzu groß aufzumachen beim Stillen, was bis dahin auch kein Problem war. Durch die Zähne ist es aber so, dass diese ständig an der Brustwarze entlangschaben, und das zwiebelt mit der Zeit, und die BW werden leicht etwas wund (vorallem wenn sie nachts dauernuckelt, weil sie zahnt oder viel Mama braucht). Alles ist noch einigermaßen erträglich, aber ich möchte es doch ändern. Denn wenn sie beim Stillen einschläft und die Brustwarze mal verliert, schnapt sie danach wie ein Hund, und beißt dadurch zu - im Halb- oder Fastschlaf, und bekommt das selbst scheinbar gar nicht so mit. Habt ihr Ideen, wie ich ihr wieder mehr "den Mund öffnen" kann? Oder das Schnappen abgewöhne? Herzliche Grüße für euch annegh P.S. Sie darf sich selbst irgendwann abstillen.
Liebe annegh, wenn ein Kind Zähne bekommt, dann muss es sich zunächst selbst erst einmal an die „neuen Dinger“ in seinem Mund gewöhnen und es muss in manchen Fällen erst lernen, wie es an der Brust trinken kann, ohne dass es diese neuen Zähne in die Brust der Mutter „eingräbt“. Zunächst einmal, kannst Du die Stillpositionen häufig wechseln, damit nicht immer die gleichen Stellen belastet werden und deine Brust sich wieder erholen und die wunden Stellen abheilen können. Eventuell kannst Du auch etwas hochgereinigtes Wollfett (gibt es unter den Handelsnamen Lanosin, Lansinoh oder Purelan in der Apotheke) dünn auf deine Brustwarzen auftragen, um die Heilung zu unterstützen. Außerdem kannst Du deiner Tochter vermitteln, dass ihre derzeitige Trinktechnik dir weh tut. Dabei kannst Du so vorgehen, wie bei einem beißenden Baby, bei dem sich die folgenden Strategien bewährt haben: das Baby ohne großes Aufheben von der Brust nehmen sobald es seine Zähne in deine Brust drückt, damit es nicht versucht ist zu probieren, ob es die Mutter nochmals zusammenzucken lassen kann. etwas Angemessenes zum Beißen anbieten. Sobald es zu einem Biss oder einem Beinahe Biss kommt, bietest Du dem Baby einen Beißring oder ein Spielzeug an, damit es weiß, wo es seine Zähne einsetzen darf. das Baby schnell auf den Boden legen. Einige Mütter wollen auf das Beißen strenger reagieren. Nach ein paar Schrecksekunden für das Baby, die dem Ablegen folgen, sollte es beruhigt werden und die Rückmeldung bekommen, dass Beißen unangenehme Folgen hat. einen Finger in die Nähe des Mundes des Babys legen, um den Saugschluss schnell zu unterbrechen, wenn es seinen Kopf dreht. Manche Babys lieben es, die Brustwarze nicht loszulassen, wenn sie abgelenkt werden und ihren Kopf drehen. Dies kann verhindert werden, wenn die Mutter einen Finger bereit hält, um den Saugschluss zu unterbrechen. Es wird nicht lange dauern, bis das Baby gelernt hat, dass sich wegdrehen bedeutet, die Brustwarze zu verlieren. mit dem Baby reden und ihm erklären, dass Du das Beißen nicht lustig findest (klingt vielleicht noch verfrüht bei einem Baby, aber es funktioniert vielfach tatsächlich). Ich wünsche euch bald wieder ein problemloses Stillen. LLLiebe Grüße Biggi
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