Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Wöchentliche Geschäftsreise ohne Abstillen

Frage: Wöchentliche Geschäftsreise ohne Abstillen

Jessannas

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Liebe Frau Welter, erstmal ein großes Lob für die tolle Arbeit, die Sie hier leisten! Nun zu meiner Frage: Unser Sohn ist jetzt 9 Monate alt und wird noch morgens, vormittags, zum Einschlafen und manchmal nachts/frühmorgens gestillt. Ein paar Tage nach seinem 1. Geburtstag gehe ich wieder arbeiten und muss dafür jede Woche 1-2 Nächte verreisen. Mein Mann geht dann für ein halbes Jahr in Elternzeit. Eigentlich möchte ich jetzt noch nicht abstillen, weil ich merke, dass der Kleine es abends und nachts noch braucht, u.a. weil er sehr viel Bauchweh hat und ihn das einfach beruhigt. Allerdings möchte ich ihn auch nicht abrupt abstillen, wenn ich wieder arbeiten gehe. Soll ich also lieber doch jetzt langsam abstillen, um sicher zu gehen, dass es dann mit 1 Jahr ohne mich klappt - oder wäre es möglich, weiter zu stillen trotz der 2 Tage Abwesenheit? Leider nimmt er bislang die Flasche nicht an, bzw. kaut nur auf dem Sauger rum oder schiebt sie weg. Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe!


Biggi Welter

Biggi Welter

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Liebe Jessannas, ich schließe mich Ani123 komplett an, es wird einen Weg geben! Ihr Baby kann während Ihrer Abwesenheit abgepumpte Muttermilch bekommen, diese muss gar nicht mit der Flasche angeboten werden, sondern kann aus der Tasse gegeben werden. Während Ihrer Abwesenheit sollten Sie allerdings wirklich ausstreichen oder abpumpen, so vermeiden Sie einen Milchstau und die Milchmenge geht nicht sehr zurück. Ganz liebe Grüße Biggi


Ani123

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Ein weiter stillen ist möglich, selbst wenn sie 1-2 Nächte in der Woche nicht da sind. Ihr Kind wird sich daran gewöhnen und in ihrer Abwesenheit sich anders beruhigen lassen. Sie müssen vermutlich in der Zeit abpumpen um einen Milchstau zu verhindern. Ob sie die Milch aufbewahren und mit nach Hause bringen oder entsorgen entscheiden sie. Bedenken sie, dass beim mitnehmen eine Kühlkette eingehalten und nicht unterbrochen werden sollte. Und damit ihr Kind auch zuhause Muttermilch hat pumpen sie jetzt schon regelmäßig ab und frieren es ein. Oft ist es so, dass wenn die Brüste nicht zur Verfügung stehen die Flasche akzeptiert wird. Zur Sicherheit können sie auch ein Paket Flaschennahrung zuhause haben, denn manche Kinder nehmen Muttermilch aus der Flasche nicht an, aber z. B. Pre-Milch. Und es kann passieren, dass wenn sie wieder nach Hause kommen ihr Sohn nicht mehr an die Brust möchte. Er hat sich dann quasi selbst abgestillt. Egal wie sie sich entscheiden, vertrauen sie ihrem Sohn. Er wird es schaffen.


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