Dezember_Mami
Da mir bisher niemand weiterhelfen konnte, versuche ich es noch im Stillforum um nichts ausgelassen zu haben. Ich hatte bereits wenige Tage nach dem ersten Anlegen meines Säuglings stark eingerissene und blutende Brustwarzen – trotz mehrfacher Überprüfung des korrekten Anlegens durch Fachpersonal (er hat einen hohen Gaumen, braucht ‚viel Brust‘ im Mund - das weiß ich alles). Da sich dies durch die gängigen Cremes und Kompressen und die Einnahme von MamBiotic nicht besserte, begann ich mit Stillhütchen zu Stillen und über 7 Tage jeden Tag zur Lasertherapie ins Krankenhaus zu gehen – völlig ohne Erfolg. Daraufhin begann ich die Milch ausschließlich abzupumpen, was ich nun seit über 6 Woche tue und was extrem zehrt (alle 3-4 Std). Darunter sind die Risse zugeheilt, die übrige Symptomatik in Form von starken stechenden Schmerzen in der gesamten Brust, geröteten „ausgefranzten“ Kreisen rund um die hoch sensiblen Brustwarze und ständiges Jucken blieb und bleibt jedoch bestehen. Da ein Pilzabstrich negativ war, nahm ich ein Antibiotikum, da vermehrt Staphylokokken festgestellt wurden – ohne Verbesserung. Auf Anraten einer Stillberaterin (da Pilze im Labor wohl schwer nachweisbar sind) begann ich dann doch mit Nystatin nach jedem Pumpen zu cremen – ohne Veränderung. Da dann die Vermutung war, dass der Pilz tief in den Milchgängen sitzt, habe ich vor 7 Tagen begonnen Fluconazol oral (initial 400mg, dann 200mg tägl.) einzunehmen, bisher auch ohne jegliche Veränderung. Ich achte peinlichst auf Hygiene, wasche die Brust nach jedem Pumpen und wechsele dann auch die Einmalstilleinlagen. Das Kind ist übrigens völlig symptomfrei. Ich weiß nicht was ich noch versuchen kann, um das Abstillen zu umgehen, mein Leben dreht sich jedoch nur noch um Pumpen und Medikamente. Ich verstehe einfach nicht warum es sich nicht bessert, obwohl ich ja seit Wochen gar nicht mehr anlege und nur leicht und vorsichtig pumpe. Den einzigen Rat, den ich nicht umsetzbar finde ist ‚oben ohne’ rumzulaufen, weil ich aufgrund des Schlafmangels extrem friere und so warm bekomme ich es bei uns nicht (wäre ja auch für den Säugling nicht gut).
Liebe Dezember_Mami, es tut mir so leid, dass anscheinend wirklich nichts hilft, denn Du hast wirklich alle mir bekannten Tipps befolgt :-(. Es könnte sein, dass Du noch nicht lange genug behandelt hast, ein Pilz ist ungeheuer hartnäckig und es dauert oft wirklich lange, bis es zur Besserung kommt. Könnte es denn sein, dass Du auf die Stilleinlagen reagierst? Versuche mal, welche aus Seide zu nehmen. Und lass auch den Arzt bitte mal auf die Brust schauen , evtl. brauchst Du Medikamente, damit die Brustwarzen endlich abheilen können. Ich wünsche Dir von Herzen, dass es Dir bald besser geht, wenn Du magst, können wir auch gerne mal telefonieren! LLLiebe Grüße Biggi
Dezember_Mami
Da ich selbst oft in Foren nachlese und es immer etwas unbefriedigend finde, wenn man nicht erfährt wie es weiter ging, dachte ich mir, ich schreibe das mal dazu: Nach dem zigsten Arztbesuch bin ich schlussendlich beim Hautarzt gelandet und die meinte das sei ziemlich sicher ein Neurodermitisschub an den Brustwarzen (vermutlich wegen der hormonellen Veränderung) und da könne man nicht viel machen, schon gar nicht stillend UND ich könnte froh sein, wenn es überhaupt wieder weg geht. Ich hatte und habe an keiner anderen Stelle je Neurodermitis gehabt, sie meinte aber das sei kein Ausschlussgrund, es lange, dass ich Allergien habe. Ich habe dann schweren Herzens abgestillt. Mittlerweile (ca. 6 Monate später) kann ich mit dem Zustand der Brustwarzen leben, tun jetzt nicht mehr besonders weh oder so, aber die Ärztin hat leider Recht behalten - die Hautveränderungen sind nicht wieder weg gegangen. Das ist v. a. im Hinblick auf ein potentielles zweites Kind, das ich mit dem aktuellen Zustand der Brüste erst gar nicht versuchen würde zu stillen, natürlich blöd.
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