Mamusia1984
Hallo liebe Frau Welter, unser Sohn ist jetzt knapp 13 Monate. Langsam verweigert er tagsüber die Brust, er fängt an zu beißen und haut die Brust auch. Ich weiß nicht woran es liegt. Ich habe noch morgens und abends und auch noch nachmittags und nachts gestillt. Leider hat der kleine Mann einen Harnwegsinfekt und da hab ich ihn öfter angelegt, damit er mehr trinkt. Seitdem fing das mit dem beißen an. Da ich natürlich nicht gebissen werden möchte(eun nein oder aua und unterbrechen hilft nicht, wobei er schon beim anlegen beißt) und er auch ein guter Esser ist, hab ich gedacht ich nutze die Gelegenheit. Ich möchte ihm die Brust nicht verweigern, werde sie ihm aber auch nicht mehr anbieten. Nachts möchte er noch an die Brust, klappt auch und solange er möchte, werden wir das auch beibehalten. Zu meiner Frage, wie ist das mit der Milch in der Brust? Muss man etwas "einnehmen" damit es weniger wird? Das es weniger wird mit weniger stillen weiß ich, aber wenn man auch komplett abstillt, produziert die Brust von heut auf morgen keine Milch mehr? Und was kann man tun, falls doch Schmerzen auftreten, bis auf ausstreichen? Vielen lieben Dank schon mal :)
Liebe Mamusia1984, sobald sich die Brust gespannt anfühlt oder schmerzt, solltest Du entweder gerade so viel Milch ausstreichen, dass die Spannung nachlässt oder (falls die Brust nicht gestaut ist und "nur" schmerzt) die Brust kühlen. Bitte streiche wirklich nicht mehr aus, als unbedingt notwendig, sonst wird die Milchproduktion wieder angeregt. Deine Brust wird sich daran gewöhnen, dass die Nachfrage nicht mehr gegeben ist und die Milchproduktion immer weiter verringern und schließlich ganz einstellen., aber sie braucht etwas Zeit dazu. Es ist auch empfehlenswert, den Salzkonsum während des Abstillens einzuschränken. Es ist nicht notwendig die Flüssigkeitszufuhr einzuschränken, trinke entsprechend deinem Durstgefühl. Ein Einschränken der Trinkmenge (wie es leider immer noch häufig empfohlen wird) ist nicht empfehlenswert. Trinke entsprechend deinem Durstgefühl. Was hingegen hilfreich sein kann, ist das Einschränken des Kochsalzkonsums. Auch solltest Du keinesfalls die Brust hochbinden. Was hilfreich sein kann ist ein gut sitzender, stützender BH, der jedoch keinesfalls einengen darf. Wenn Du keine Probleme mit einer prallen, schmerzhaft spannenden Brust oder einem Milchstau usw. (mehr) hast, besteht kein Handlungsbedarf mehr. Deine Brust wird ganz allmählich die Milchproduktion vollständig einstellen und noch in der Brust vorhandene Milch wird vom umgebenden Gewebe resorbiert werden. (Keine Sorge, die Milch in der Brust wird nicht „schlecht"). Falls Du dich für naturheilkundliche oder homöopathische Mittel zur Unterstützung des Abstillprozesses interessierst, wende dich bitte an einen entsprechend ausgebildeten Arzt oder eine Hebamme. Alles Gute und liebe Grüße Biggi
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