Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Wie kann ich mein Kleinkind abstillen?

Frage: Wie kann ich mein Kleinkind abstillen?

Si.Arijana

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Meine kleine ist 2 Jahre alt und ich stille sie noch und sie ist öfter an der Brust. Sie schläft auch abends an der Brust einund will nachts ca 3-5 mal gestillt werden zum weiterschlafen. Ich habe versucht sie ohne Brust ins Bett zu bringen, aber sie schreit sich so in Rage das sie sich nicht beruhigen lassen will und dann anfängt zu würgen oder sich zu übergeben. Das kann schlimmsten Fall in einen schreikrampf enden. Es zehrt sehr an meinen Nerven so oft nachts aufzustehen, aber ich weiß einfach nicht weiter. Ich Habe alle gängigen Tipps schon probiert und ihr auch eine Geschichte erzählt von der milchfee, die die Milch den Babys gibt, aber nichts hilft.


Biggi Welter

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Liebe Si.Arijana, das klingt wirklich nicht gut. Und es ist Dein gutes Recht, dass Du nicht mehr magst. "Solange es Mutter und Kind gefällt" heißt es, darf weiter gestillt werden. Im Umkehrschluss bedeutet es, wenn es einem von beiden, auch der Mutter, NICHT mehr gefällt, sollte Schluss sein. Ganz egal, ob das Kind das nun lustig findet oder nicht. Es ist Dein gutes Recht, jetzt abzustillen und auch wenn es Deiner Kleinen nicht gefällt, musst Du klar und konsequent bleiben. Ich habe das Gefühl, dass Du Dich Deinem Kind unterlegen fühlst und nachgibst, weil es die Regeln vorgibt. Genau das ist jedoch falsch. DU bist diejenige, die bestimmt wo's lang geht, Dein Kind ist dazu noch viel zu klein. Und: Deine Tochter BRAUCHT es, dass DU die Zügel in die Hand nimmst. Also ist es Deine Aufgabe zu definieren, wie ihr jetzt die Stillzeit beenden werdet. Deine Kleine wird sich vehement wehren, sie wird toben, wüten und traurig sein, aber sie kann lernen, dass Du die Regeln aufstellst und jetzt nicht mehr stillen wirst. Wichtig ist, dass Dir klar ist, dass einige stressige Nächte und Tage bevorstehen, aber die müssen sein, denn bisher hat Dein Kind gelernt, dass es nur lange genug fordern muss, bis sein Wunsch doch erfüllt wird. Begleite Dein Kind, sei liebevoll und entziehe ihm die Brut, aber nicht Deine Liebe und bleibe konsequent. Wenn Dein Kind merkt, dass Du genau das meinst, was Du sagst, dann wird es die neue Situation auch akzeptieren. Es wird keinen Schaden erleiden, keine Bange. Wichtig ist allerdings, dass Du ruhig bleibst. Und denk daran: DU bist euer Chef, DU bist diejenige, die die Richtung vorgeben muss. Das gilt nicht nur fürs Schlafen, doch diese Übung wird Dir für andere Bereiche eures gemeinsamen Lebens gute Dienste erweisen. Lieben Gruß, und glaub mir: Du schaffst das, wenn du es wirklich willst!! Biggi


Si.Arijana

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So an sich komm ich mit ihrem weinen und schreien klar nur sobald sie erbricht, weil sie sich reinsteigert oder die ersten Zeichen von einem schreikrampf zeigt verliere ich die Konsequenz. Ich habe Angst vor folgen dadurch..


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