Orchidee186
Hallo, ich wurde vor über einer Woche an der Galle operiert, da die Operation nicht so optimal lief und ich weiterhin Koliken hatte bekam ich sehr viel an Schmerzmittel und Antibiotika, deshalb habe ich lieber die Milch entsorgt. Nun würde ich gerne wieder Stillen und es auch noch gerne eine Weile machen. Leider hat es bei mir sehr spät geklappt mit dem Stillen, habe meine kleine erst mit 5 Monaten an die Brust bekommen. Wir haben es beide sehr genossen. In der Zeit wo ich im Krankenhaus war bekam sie Fertigmilch über die Flasche. Ich habe versucht sie wieder zu stillen, aber sie beißt mir in die Brust. Sobald ich versuche ihr die Brustwarze in den Mund zugeben beißt sie zu, dies macht sie auch beim Stillhütchen hinzukommt das ihr wahrscheinlich nicht schnell genug die Milch kommt. Zwar benutzen wir den Medela Calmaaufsatz. Was kann ich machen das sie wieder an meiner Brust trinkt? Nun habe ich auch sehr doll Angst das sie mich immer in die Brust beißt, da sie schon 7 Zähne hat und diese auch schon sehr schön drausen sind. Vielen Dank schon mal im vorraus
Kristina Wrede
Liebe Orchidee168, es tut mir unendlich leid, dass ihr solche Probleme bekommen habt!! Es ist fast unmöglich, eine Prognose zu machen, ob es überhaupt wieder gelingen kann. Du schreibst nicht, wie alt deine Maus ist, aber erfahrungsgemäß kann es nach 10 Tagen des Nicht-Stillens durchaus wieder klappen, sofern das Baby mitspielt. Du könntest versuchen, durch Pumpen oder Ausstreichen den Milchfluss schon einmal in Gang zu bringen (regt auch die Milchbildung an), so dass sie beim Anlegen doch gleich Milch bekommt. Alternativ dazu wäre die Verwendung eines Brusternährungssets denkbar. Für die richtige Handhabung ist die Hilfe einer erfahrenen Hebamme oder Stillberaterin in deiner Nähe wichtig, gibt es da jemanden, der dich auch bereits in der Vergangenheit erfolgreich unterstützen konnte? Auf jeden Fall ist es wichtig, dass du ganz aufmerksam und immer wieder probierst, ihr die Brust anzubieten. Damit sie versteht, dass sie daran saugen kann und eben nicht beißen soll. Mit Brusthütchen würde ich es nicht probieren, dass schafft dir nur unnötigen Handling-Stress... Viiiiiel Geduld wird auch hier das wichtigste sein!! Und am besten, wie gesagt, die punktgenaue Unterstützung einer Expertin in deiner unmittelbaren Nähe! Ich drücke euch ganz fest die Daumen!! Lieben Gruß, Kristina
Orchidee186
Erstmal vielen lieben Dank für die rasche Antwort :-) Meine Maus ist 8 Monate alt, da sie zwei Wochen auf der Neonatologie lag nach der Entbindung hat es leider bei uns mit dem Stillen nicht geklappt, so musste ich die Milch abpumpen und ihr mit der Flasche verabreichen. Nach 5 Monaten haben wir es endlich geschafft das sie aus der Brust trank (mit Hilfe von Brusthütchen und Brusternährungsset) und sie hat es bis zu meiner Operation auch gut dran getrunken. Abends bekam sie immer eine Flasche da sie abgenommen hatte. Ich bin zwar in einer Stillgruppe, die mir geholfen hat sie an die Brust zu bekommen, sie geben mir immer ganz tolle Ratschläge, aber es ist leider nur einmal in der Woche und beim letzten mal hat es fast 3-4 Wochen gedauert. Solange möchte ich es diesmal nicht warten und würde mir vielleicht sogar gerne Hilfe holen auch wenn diese kostet. Ich möchte sie eigentlich gerne so lange sie will Stillen und hatte nicht vor sie in nächster Zeit abzustillen, leider ist das abpumpen sehr aufwendig und anstrengend und ich empfand das Stillen an der Brust entspannender für uns beide. Deshalb hoffe ich das es bald wieder klappt und bin auch bereit dafür alles zu tun. Wo kann ich den jemanden finden der mir da weiterhelfen kann? Vielen Dank schon mal :-)
Kristina Wrede
Liebe Orchidee186, dann solltest du nach einer IBCLC schauen. Du findest sie unter http://www.bdl-stillen.de/stillberatungsuche.html Ich hoffe, es ist jemand in deiner Nähe dabei. Lieben Gruß, Kristina PS: Vielleicht tröstet dich der folgende Text, falls es nicht mehr klappen sollte: Márta Guóth-Gumberger, IBCLC in Rosenheim, schreibt in Ihrem Text "Wenn es mit dem Stillen trotz allem nicht klappt": "Die biologische Möglichkeit, Ihr Baby zu stillen, ist manchmal nur theoretisch vorhanden, weil die Hindernisse so groß sind. Mangelnder Rückhalt in Familie und Umgebung, sehr große Anforderungen an die Mutter, Krankheit bei Mutter und/oder Kind, Stress, Angst, Sorge, zuwenig Unterstützung und Information von medizinischem Personal, falsch eingefädelte Verhaltensweisen in der Klinik, fehlende Information zur richtigen Zeit, Temperament und Saugtechnik des Babys, frühere Misserfolgserlebnisse beim Stillen und das gesellschaftliche Klima können einzeln oder in Kombination die Stillbemühungen der Mutter um den Erfolg bringen. Sie erleben dann vielleicht Versagensgefühle, aber halten Sie sich all die erschwerenden Faktoren in Ihrer Situation vor Augen. Denken Sie daran, dass Stillen zum Ziel hat, eine liebevolle Mutter-Kind-Bindung zu ermöglichen. Das Stillen erzwingen zu wollen, würde das Gegenteil bewirken. (...) Vielleicht klappt aber auch das nicht. Sie erleben in jedem Fall Trauer um den Verlust einer komplikationslosen Stillbeziehung bzw. einer Stillbeziehung überhaupt. Lassen Sie diese Gefühle der Trauer zu, aber bleiben Sie nicht bei ihnen stehen. Sie haben die Möglichkeit, auf andere Weise Ihrem Kind die Nähe, Geborgenheit und Bindung zu geben, die beim Stillen entstehen würden. "
Ähnliche Fragen
Liebe Frau Welter, vielleicht können Sie mir helfen und ich entschuldige mich schon jetzt für die bildliche Beschreibung zum Thema. 🫡 Mein Kind hat mich beim Stillen in die Brust gebissen und es hat sich eine eitrige Entzündung daraus entwickelt. Die Wunde ist am Warzenhof relativ nah an der Brustwarze und beim Stillen auch im Mund. Von den Sc ...
Hallo Frau Welter, mein Baby ist bald 8 Monate alt. wir sind inzwischen bei der Beikost angekommen und er isst den mittagsbrei (ca 100-150gr) und abends ein bisschen was vom Getreide Brei (ca 50-90gr). Dementsprechend stille ich noch viel. Seit Anfang an gab bei mir die linke Brust mehr Milch und er mochte sie mehr. Aber er konnte auch an der ...
Liebe Biggi, auf Anraten der Kinderärztin geben wir dem Baby 2x täglich Präbiotika. Dieses sollten wir in ein wenig Wasser auflösen und mit dem Löffel geben, was überhaupt nicht funktioniert hat. So gut wie alles ging daneben. Deshalb geben wir es dem Baby mit der Pipette, was besser funktioniert. Allerdings schreit es seit gestern meine Brust an u ...
Hallo! Mein Baby (2 1/2 Monate) ist bis dato immer beim Stillen eingeschlafen am Abend und das hat gut funktioniert. Seit einigen Tagen fängt er während dem Stillen zu reden und zu brabbeln an. Und das führt dazu, dass er nicht trinkt und auch dadurch nicht mehr einschläft. Er verweigert die Brust total. Meist endet das dann damit, dass er lautstar ...
Hallo zusammen, meine Tochter ist 7 Wochen alt und kam mit 2,6 kg zur Welt. Bereits im Krankenhaus wurde mir deshalb geraten, zuzufüttern. Seitdem bekommt sie zusätzlich die Flasche. Aktuell ist es leider so, dass sie tagsüber die Brust zunehmend verweigert. Nachts trinkt sie dagegen meistens sehr gut an der Brust, vermutlich auch, weil sie dann ...
Hallo Biggi, Erstmal vielen Dank für die Möglichkeit dich fragen zu können. Mein Sohn ist nun 14 Monate alt, und leider waren die Nächte schon immer schlecht (1-2hliches aufwachen und nur durch stillen wieder einschlafen) hatten es jedoch zwischendurch mal geschafft ihn ohne großen Protest nur durch meine Entschlossenheit auf 3 Nächtliche Stillma ...
Hallo Biggi, mein Baby ist 9 Monate alt und tagsüber bereits vollständig abgestillt. Es bekommt tagsüber Beikost und PRE nach Bedarf. Abends zum Einschlafen und nachts wird noch gestillt. Wir schlafen im Familienbett, und nachts dockt sich mein Baby teilweise selbst an. Ich möchte definitiv bis zum 1. Geburtstag vollständig abgestillt sein; PRE w ...
Sehr geehrte Frau Welter, ich habe aus Versehen beim Duschen ungedankens meine Brust mit Seife gewaschen, was man ja während der Stillzeit nicht tun soll. Allerdings verwende ich Duschgel für Babys (Alverde Baby Calendula). Schadet das dem Baby? Vielen Dank!
Hallo Biggi, vor 8 Tagen habe ich entbunden (Kaiserschnitt, 2. Kind). Ich habe ab dem ersten Tag den Kleinen regelmäßig angelegt, abwechselnd auf beiden Seiten. Als der Milcheinschuss kam, waren meine Brüste tagelang sehr prall und haben gespannt. Da es durch Stillen und Ausstreichen nicht besser wurde, hat mir eine Hebamme empfohlen, einmal be ...
Hallo, ich bin leider etwas verzweifelt. Meine Tochter ist im April diesen Jahres geboren worden und wird seitdem voll gestillt. Das Stillen hat von Anfang an sehr gut geklappt und ich genieße es sehr. Es war schon vor der Geburt geplant, dass ich nach 5 Monaten Teilzeit (15h/ Woche an 2 Tagen) in meinen Job als Lehrerin gehe. Ich habe mich desh ...
Die letzten 10 Beiträge
- Milchmwnge nach Magen Darm Infekt
- Baby 10,5M nachts abstillen ohne Pre Ersatz
- Baby nimmt Milch nur aus der Brust
- Unruhe beim Stillen/ das Baby schlecht ein/durch
- Beißen nach Zungenbandtrennung
- Wann pumpen bei voll grstilltem Baby
- Nächtliches Dauernuckeln
- Fast keine Milch in linker Brust
- Milch zu wenig?
- Milch zu wenig?