chrisi22
ich habe 7 monate gestillt und mittags und abends bekommt die beikost. ich habe jetzt gemerkt das ich weniger milch produziere. möchte aber gerne weiter stillen. kann ich das wieder ankurbeln oder muß ich abstillen? trinke jeden tag stillsaft und stilltee. mein kind schläft von 20uhr bis meistens 6uhr durch und dann hat sie hunger und ich habe gefühl es ist ihr zu wenig. abends wenn sie schläft pumpe ich vorm schlafen ab. vor paar wochen kam da über 100ml aber jetzt nur noch höchstens 40ml. kann mir jemand helfen? manchmal kommt sogar garnichts nach über 45minuten abpumpen.
Liebe chrisi22, in so ziemlich jeder Kultur gibt es irgendwelche Nahrungsmittel oder Getränke, denen milchbildungsfördernde Eigenschaften zugeschrieben werden, doch letztlich bringt nur ein Weg mehr Milch: Die Stimulation der Brust, sprich häufiges Anlegen und effektives Trinken des Kindes. Wenn die Milchmenge gesteigert werden soll, dann muss das Kind häufiger angelegt werden oder – wenn die Situation es erfordert – zusätzlich abgepumpt werden. Zaubermittel, die die Milch einfach so fließen lassen, gibt es leider nicht. Der Schlüssel zum erfolgreichen Abpumpen ist das Auslösen des Milchspendereflexes. Um den Milchspendereflex anzuregen hilft es, wenn die Frau sich in eine angenehme Umgebung zurückziehen kann, in der sie so wenig wie möglich gestört wird und sich entspannen kann. Das Einhalten eines Rituals beim Abpumpen und Konzentration auf das Baby (vor einem Foto des Babys oder neben dem Kind abpumpen) tragen dazu bei, den Milchspendereflex auszulösen. Wärmeanwendungen und Massage der Brust stimulieren den Milchspendereflex ebenfalls. Es hat sich bewährt, nach dem Schema 7 Minuten pumpen unterbrechen zum Massieren der Brust 5 Minuten pumpen massieren der Brust 3 Minuten pumpen, vorzugehen. Eine Brustmassage kann auch dazu beitragen den Fettgehalt der abgepumpten Milch erhöhen. Wenn gepumpt wird, dann sollte eine möglichst effektive Pumpe verwendet werden, am besten eine vollautomatische, elektrische Kolbenpumpe mit Doppelpumpset. Die besten Erfahrungen habe ich mit vollautomatischen, elektrischen Pumpen mit Doppelpumpset gemacht. Diese Pumpen sind von den Firmen Medela und Ameda erhältlich und können auch in Apotheken und Sanitätshäusern ausgeliehen werden. LLLiebe Grüße Biggi
chrisi22
diese habe ich ja. vorher ging sie da kam mehr vor 2 monaten
Liebe chrissi22, wenn Du jetzt wieder mehr pumpst, wird sich die Milchmenge auch wieder steigern, keine Bange. Biggi
chrisi22
ich pumpe ja wieder seit 4 wochen jeden abend. vorher habe ich auch nur abends und kam immer über hundert.
Hallo, das kann immer wieder einmal variieren, wenn Du vermehrt pumpst, wird wieder mehr Milch fließen! Biggi
chrisi22
ich pumpe jeden abend ne halbe stunde an jeder seit. gestern kam garnichts.
Liebe chrissi22, wie gesagt, es ist besser nicht einmal viel abzupumpen, sondern eher ein paar Mal am Tag etwas weniger. Biggi
chrisi22
also wird so dann wieder mehr? wie kann ich den milchspendereflex schneller auslösen?
chrisi22
darf man eigentlich auch die milch rausdrücken?
Liebe chrissi22, es ist leider oft so, dass eine Frau manchmal so angespannt oder seelisch aufgewühlt sein kann, dass der Milchspendereflex blockiert wird und die Milch deshalb nicht fließt. Wenn dies passiert, dann funktioniert in aller Regel das Abpumpen noch viel weniger, so dass der Eindruck entsteht, die Milch wäre weg. Leider entwickelt sich dann ganz schnell ein Teufelskreis: die Mutter glaubt, sie habe keine Milch mehr, dadurch ist sie noch angespannter und verzweifelter, was zu einer noch stärkeren Blockierung des Milchspendereflexes führt. Deshalb ist es jetzt ganz wichtig, dass DU DIR alle Ruhe und Entspannung gönnst, die Du bekommen kannst. Wenn möglich, lege dich mit deinem Baby ins Bett und kümmere dich um nichts anderes, als um dein Kind, dich und das Stillen oder Abpumpen. Ruhe dich aus, gönne dir etwas Gutes (z.B. ein gemütliches Wannenbad mit einer schönen Tasse Tee und Musik, die dir gefällt). Falls Du einen Geburtsvorbereitungskurs besucht hast, setze die Entspannungsübungen, die Du dort gelernt hast gezielt vor dem Anlegen ein. Denke an etwas Schönes und Beruhigendes, zum Beispiel an einen Spaziergang an einem kleinen, plätschernden Bach oder am Meer. Versuche alle Störungen auszuschalten. Du solltest z.B. das Telefon aushängen, und alles was Du brauchen könntest bei der Hand haben. Dazu können ein Glas Wasser oder Saft, ein gesunder Imbiss oder etwas zu lesen gehören. Lass dich von deinem Partner verwöhnen. Biggi
ausstreichen ja, aber nicht quetschen!
chrisi22
wir haben insgesamt 5 kinder. 3 hat er aus erster ehe mitgebracht und ich habe eins mit in die beziehung gebracht und dann unser eigenes. also nicht viel zeit um bett liegen oder so. warum darf man die milch nicht rausdrücken?
...weil die Brust verletzt werden kann. Ausstreichen ja, aber nicht quetschen! Biggi
chrisi22
wie geht ausstreichen?
Hier noch eine Beschreibung der „Marmet"-Technik zum Ausstreichen von Milch: 1. Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger etwa 2,5 bis 3,8 cm hinter die Brustwarze legen. \plain• Dieses Maß, das nicht notwendigerweise den äußeren Rand des Brustwarzenhofs markiert, kann als Richtlinie genommen werden. Die Größe des Brustwarzenhofs ist von Frau zu Frau unterschiedlich. \plain• Der Daumen liegt oberhalb der Brustwarze und die Finger unterhalb der Brustwarze, so dass die Hand ein „C" bildet. \plain• Darauf achten, dass die Finger über den Milchkammern liegen. \plain• Die Brust nicht mit der ganzen Hand umfassen. 2. Waagerecht in Richtung Brustkorb drücken. \plain• Die Finger nicht spreizen. \plain• Mütter mit großen Brüsten sollten die Brust zuerst anheben, bevor sie in Richtung Brustkorb drücken. 3. Den Daumen und die Finger nach vorne rollen, als ob gleichzeitig Daumen- und Fingerabdrücke gemacht werden wollen. \plain• Die rollende Bewegung von Daumen und Fingern drückt die Milchkammern zusammen und entleert sie, ohne das empfindliche Brustgewebe zu verletzen. \plain• Auf die Position der Fingernägel achten. 4. Die Bewegungen rhythmisch wiederholen, um die Milchkammern zu entleeren. Anlegen, Drücken, Rollen; Anlegen, Drücken, Rollen. 5. Den Daumen und die Finger um die Milchkammern herumwandern lassen, um auch die anderen Kammern zu entleeren. Die Mutter sollte an jeder Brust beide Hände benutzen, um mehr Milch in den Milchgängen zu erreichen. Abwechselndes Ausstreichen der Milch und Brustmassage, Streicheln und Schütteln stimuliert den Milchspendereflex der Mutter. Brustmassage, Streicheln und Schütteln - Stimulieren des Milchspendereflexes Du solltest: Die Milch bildenden Zellen und Milchgänge massieren. \plain• Es wird oben an der Brust begonnen. Fest gegen den Brustkorb drücken. Die Finger kreisförmig auf einer Stelle bewegen. \plain• Nach einigen Sekunden wechseln die Finger zur nächsten Stelle der Brust. \plain• Diese Massage erfolgt spiralförmig um die Brust in Richtung Brustwarzenhof. \plain• Die Bewegung ist ähnlich wie bei einer Brustuntersuchung. Die Brust vom Brustansatz zur Brustwarze hin streicheln, mit leichten, dem Kitzeln ähnlichen Bewegungen. \plain• Die streichelnde Bewegung wird vom Brustkorb zur Brustwarze um die ganze Brust weitergeführt. \plain• Das trägt zur Entspannung und zur Anregung des Milchspendereflexes bei. Die Brust schütteln, während sie sich nach vorne beugt, so dass die Schwerkraft hilft, den Milchfluss anzuregen. Jede Technik zum Handausstreichen sollte zuallererst sanft sein, um das empfindliche Brustgewebe nicht zu verletzen. Aus diesem Grund sollten bestimmte Bewegungen vermieden werden: \plain• das Quetschen der Brust, da es zu blauen Flecken führen kann. \plain• an der Brustwarze und an der Brust zu ziehen, da dadurch Verletzungen des Gewebes entstehen können. \plain• mit den Händen an der Brust abzugleiten, da dies Hautabschürfungen verursachen kann. Gute Nacht
chrisi22
abpumpen klappt einfach nicht. rausstrichen bekomm ich nicht hin
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