Sofitschi
Hallo! Ich hoffe ihr könnt mir helfen und dass ich mein Problem beschreiben kann. Hatte einen schwierigen stillstart. zuerst ein brustsoor, den ich neben Creme und Gel auch mit Fluconazol Tabletten behandeln musste. Dieses Problem wurde dann (wahrscheinlich überlappend) von einem Vasospasmus abgelöst, den ich, denk ich, mittels Magnesium, Calcium (Schüssler Salz), Sojalecithin, vit b komplex und vit c, soweit ganz gut im Griff habe. Seit 1,2 Tagen habe ich neue Schmerzen in der linken Brust. Wenn mein 2-monate altes Baby saugt, hab ich anfangs den saugschmerz (den muss ich wohl oder übel hinnehmen). Allerdings schmerzt meine linke Brust - konkret der linke warzenhof und evtl auch etwas die angrenzende Brust bei Berührung so ähnlich wie ein blauer Fleck. Wenn ich die Brust abtasten, spüre ich auch die ?Milchdrüsen?, wenn ich die dann drücke, schmerzt es stärker - sprich je fester und tiefer ich in die Brust an der Stelle drücke, desto stärker auch der Schmerz. Habe heute auch festgestellt, dass die Brust etwas gerötet und vielleicht auch ganz leicht geschwollen ist. Eine Verhärtung habe ich nicht. Weiters ist mir noch aufgefallen dass ich im unteren Bereich des warzenhofs 2-3 winzige weiße Bläschen habe - sie sind aber eher wie "Grieß" bzw ich stelle es mir vor wie zb. ein Mitesser - einen konnte ich auch ausdrücken. War heute auch in einer Stillgruppe; dort konnte man mir aber auch nicht konkret weiterhelfen und sagen was es ist oder sein könnte. Vielleicht also hoffentlich hier? Danke schon Mal. GLG Sophie
Liebe Sophie, entweder es kommt zu einem Milchstau weil sich ein Pfropf in der Öffnung eines Milchgangs bildet. Wenn der Pfropf aus der Brustwarze herauskommt, sieht er wie Kristall oder ein Sandkorn aus, manchmal auch wie ein dünnes Spaghetti. Abhilfe im akuten Fall schaffen sanfte Massage und die Anwendung von feuchter Wärme und anschließende Entleerung der Brust durch das Baby oder eventuell Abpumpen oder Handausstreichen. Es kann helfen, diese immer wiederkehrenden „Verstopfungen" zu vermeiden, wenn alle Fette, die die stillende Frau zu sich nimmt durch hochungesättigte Fette ersetzt werden und zusätzlich pro Tag ein Esslöffel Lecithin eingenommen wird. Auch die Einnahme von Vitamin C kann sich positiv auswirken. Außerdem sollten Sie auf eine absolut korrekte Anlegetechnik achten und direkt bei den allerersten Anzeichen für einen Milchstau mit der Behandlung (feuchte Wärme vor dem Stillen, unterstützende Massage, RUHE usw.) beginnen. Die andere Möglichkeit ist ein sogenanntes „weißes Häutchen" oder „weißes Bläschen". Ein weißes oder klares Bläschen auf der Brustwarze kann durch einen verstopften Milchgang oder durch Haut, die einen Milchgang verschließt, verursacht werden. Weiße oder klare Bläschen auf der Brustwarze (auch Milchbläschen genannt), können durch einen Pfropfen entstehen, wenn zum Beispiel ein Körnchen oder eingedickte Milch den Milchfluss in der Nähe der Brustwarzenöffnung blockiert oder eine dünne Hautschicht die Öffnung eines Milchgangs von außen versperrt. Ob das weiße oder klare Bläschen durch einen Pfropfen im Milchgang oder durch ein die Öffnung blockierendes Häutchen verursacht wird, die Behandlung ist die gleiche. Sie sollten warme Kompressen auflegen, um das Bläschen zu erweichen und dann sofort das Baby an die Brust anlegen oder ausstreichen und pumpen. Die Hitze führt dazu, dass sich der Milchgang leicht ausdehnt, so dass er für den Pfropfen durchgängig werden kann. Liegt die Ursache des Problems in einem Häutchen über dem Milchgang, wird dieses sich durch die Hitze ausdehnen und dünner werden. Sobald Wärme angewendet wurde, wird der Milchspendereflex zusammen mit der Saugtätigkeit des Babys oder der Pumpe in den meisten Fällen ausreichen, um das Bläschen zu öffnen. Danach können die für wunde Brustwarzen empfohlenen Maßnahmen dabei helfen, die Heilung zu beschleunigen. Wenn die oben beschriebene Behandlung keine schnelle Erleichterung bringt, reicht meist eine einmalige Öffnung des Bläschens mit einer Kanüle (bitte mit dem Arzt besprechen). Wichtig ist, dass beim Auftreten dieses Problems möglichst bald reagiert wird, um einen Milchstau und ev. daraus resultierende Probleme zu vermeiden. Zusätzlich sollte auf eine möglichst korrekte Stillhaltung und richtiges Anlegen geachtet werden. Die Theorien über die Entstehung solcher Bläschen sind nicht ganz einheitlich, doch es könnte sein, dass der epidermale Wachstumsfaktor eine Rolle spielt. Es gibt einen ziemlich deutlichen Zusammenhang zwischen dem Auftreten von solchen Bläschen und Stress und deshalb ist es ganz wichtig, dass Du versuchst, Stress und Belastungen so weit wie irgend möglich zu reduzieren. Schau ob Du jemanden findest, der dir etwas abnimmt, nimm wirklich jede Hilfe an. Ich hoffe, ich konnte ein wenig weiterhelfen. LLLiebe Grüße Biggi
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