Mitglied inaktiv
Hallo, Ich hatte schon öfters fragen gestellt und hilfreiche Antworten bekommen. Schmerzen zwischen dem stillen, abstillen, relaktation und aktuell seit 4 Wochen ständig milchstaus. Meine Tochter ist nun knapp 17 Wochen. Ab ca.21:30 Uhr stille ich sie in den Schlaf und in neun von zehn Nächten schläft sie dann bis morgens um sechs. Meine Frage ist nun, wann ich am besten abpumpe, da meine brüste nicht so lange durchhalten. Meist gehe ich gegen Mitternacht ins Bett und je nach Müdigkeit pumpe ich entweder kurz vorher bißchen ab oder warte bis moch die zwei wecken da sie zu prall sind. Kann dies auch eine Ursache für die vielen milchstaus sein? Habe sie inzwischen fast täglich, manchmal mehrere am tag. Hebamme meinte stillposition sei okay und auch meine Frauenärztin sagt sie kann nichts feststellen. Bestätigung gab es wiederholt. Auch Kompliment da trotz einschlafstillen etc. Nichts wund ist. Nehme auch schon lecithinkapseln und habe gelernt viel zu delegieren. Viel bett bzw. Sofaruhe. Laleche ist bei uns in Leipzig vertreten aber das nächste stillgruppentreffen ist erst in dre Wochen. Ds vorher ist für mamas mit babys über 10 Monaten. Machen die Beraterinnen von laleche auch hausbesuche? Stillberatung kann ich mir sonst nicht leisten - wird ja leider von der Kasse nicht bezahlt. Was kann ich sonst noch machen? Was gibt es noch für mögliche Ursachen? Leider vergesse ich oft zu trinken - kann dies auch mit eine Ursache sein? Kann es auch chronisch werden und irgendwann mein ständiger Begleiter werden egal wie ich mich bemühe sie zu verhindern? Sorry für die vielen Fragen aber meine Frauenärztin und Hebamme können mir nicht helfen. Sehen als letzte Möglichkeit nur das abstillen wenn mir die staus zu viel werden. Will aber auch noch nicht aufgegeben. Hoffnung stirbt bekanntlich zu letzt. Vielen Dank schon einmal für ihre Antworten auf alle Fragen.
Liebe Diana-82, die Brust ist ein eher träges Organ, das sich nur langsam auf Veränderungen einstellen mag, aber es ist tatsächlich möglich, dass sie sich auf unterschiedlich lange Stillintervalle einstellt. In der ersten Zeit werden Sie wohl um das Ausstreichen nicht ganz drumherumkommen, aber langfristig werden Sie ohne auskommen können. Wie lange es dauert, bis sich das bei einer einzelnen Frau eingependelt hat, ist jedoch von Frau zu Frau unterschiedlich. Pfefferminztee können Sie ausprobieren, allerdings reagieren manche Frauen sehr empfindlich und die Milch reduziert sich sofort. Warten Sie im Moment nicht zu lange, wenn Sie ständig mit Staus kämpfen, sollten Sie im Moment den Wecker stellen. Sie können ein wenig unterstützend eingreifen, indem Sie die Brust anfangs immer dann, wenn sie unangenehm voll wird, gerade so weit ausstreichen, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Sie sich wieder wohl fühlen. Aber nicht mehr Milch entleeren als unbedingt notwendig, da sonst die Milchbildung weiter angeregt wird. Zusätzlich können Sie die Brust kühlen. Hausbesuche gehören nicht zu den Verpflichtungen einer LLL Stillberaterin. Manche von uns machen Hausbesuche, wenn sie es mit der Versorgung ihrer eigenen Kinder und ihren sonstigen Verpflichtungen in Einklang bringen können. Nicht alle LLL Stillberaterinnen sind in der Lage Hausbesuche zu machen und es wäre auch etwas viel verlangt, dass eine Frau, die ehrenamtlich arbeitet, verpflichtet würde, Hausbesuche zu machen, denn diese sind nicht nur eine zeitliche Belastung, sondern verursachen ja auch Kosten (Fahrtkosten, Babysitter für die eigenen Kinder usw.). Die meisten von uns, treffen sich auch außerhalb der Gruppentreffen in dringenden Fällen mit einer Frau, wenn die Frau zu uns kommt. Sprechen Sie einmal mit Ihrer Krankenkasse, oft werden Besuche von IBCLC Beraterinnen übernommen. Adressen von Stillberaterinnen finden Sie im Internet unter: http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC). LLLiebe Grüße Biggi
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