schneemaus77
Liebe Biggi, Liebe Kristina, meine Tochter (knapp 19 Wochen alt) wird immer noch voll gestillt und ich stille nach Bedarf. Immoment ist es so (seit ca. 2 Wochen), dass wir keinen wirklichen Stillrhythmus mehr hat. Mal möchte sie alle 2 Stunden, mal alle 1,5 Stunden, mal alle 3 oder 4 Stunden an die Brust. Manchmal trinkt sie dann nur kurz (manchmal nur 2 - 3 min.) und dann ist wieder gut. Ist das okay? Soll ich was anders machen? Durch dieses Stillverhalten ist es für mich immoment extrem schwer planbar, mal etwas zu unternehmen und sie mal bei Papa oder den Großeltern zu lassen. Gerade abends kann sie fast ohne Brust nicht einschlafen (ist für Papa besonders anstrengend, wenn ich zur Rückbildung bin). Das einzige, was ganz gut funktioniert, ist eine Tragehilfe, in die mein Mann sie dann abends setzen kann, bis ich wiederkomme. Gibt es hier einen Rat, wie wir wieder etwas mehr Stillrhythmus bekommen und sie vielleicht abends auch mal ohne Mama einschlafen kann? Ich stille wirklich super gerne, möchte aber eben auch mal einen Abend entspannt zur Rückbildung oder Sport gehen. Wenn unsere Tochter 6 Monate alt ist (April) werde ich wieder zwei halbe Tage arbeiten gehen. Da ich sie gerne 6 Monate voll stillen möchte, werden wir dann auch erst im April mit Beikost anfangen. Daher ist ein gewisser Stillrhythmus wichtig, wenn sie ab April zwei Tage zur Tagesmutter geht für je 5 - 6 Stunden. Hier möchte ich dann abgepumpte Muttermilch mitgeben. Wieviel meint Ihr denn sollte ich für einen Tag mitgeben (für 5 - 6 Stunden)? Mittags sollte sie ja dann schon zur Milch die ersten Löffel Beikost bekommen. Habt Ihr einen Rat für mich, damit ich entspannt arbeiten gehen kann und ich weiß, dass es meiner Kleinen gut geht uns sie auch genug zu essen/trinken hat? Danke im Voraus für Euren Rat. LG Schneemaus
Liebe Schneemaus, auch wenn es anstrengend für dich ist, das Verhalten deines Babys ist absolut normal. Es gibt keinen Grund einen Mindestabstand zwischen zwei Stillmahlzeiten einzuhalten. Im Extremfall kann das "Hinhalten" des Babys zu Gedeihstörungen führen. All die Erzählungen von einem bestimmten Rhythmus eines Babys sind schlicht und ergreifend falsch. Wenn dein Mann alleine ist, kann er abgepumpte Milch mit einem Becher anbieten oder dein Kind durch Tragen beruhigen. Das ist weniger stressig, als dem Kind einen Rhythmus aufzuzwingen. Aber auch die Tagesmutter kann die abgepumpte Milch nach Bedarf geben. Eine Formel "Gewicht des Kindes geteilt durch sechs und das wiederum geteilt durch die Zahl der Stillzeiten" gibt es nicht. Da sich nur schwer vorhersagen lässt wie viel ein Baby bei einer Mahlzeit trinken wird, empfiehlt es sich die Milch in kleinen Portionen von etwa 60 ml einzufrieren. Diese kleinen Portionen sind schnell aufgetaut und es bleibt kein so großer Rest, der weggeworfen werden müsste. So lange das Baby trinkt, ist es auch hungrig, denn Babys haben da noch ein sehr gutes Gefühl dafür und mit Muttermilch kann ein Baby nicht überfüttert werden. Wenn ein Kind häufiger mit abgepumpter Milch gefüttert wird, lässt sich meist ein Erfahrungswert erkennen, nach dem sich der Babysitter in etwa richten kann. LLLiebe Grüße, Biggi
schneemaus77
Liebe Biggi, vielen herzlichen Dank für Deine Antwort. Das macht es mir allerdings richtig schwer aus dem Haus zu gehen oder sie zur Tagesmutter zu bringen. Noch habe ich abgepumpte Milch eingefroren, die ich nutzen kann, aber irgendwann ist der Vorrat aufgebraucht. Und ich weiß ja nun auch nicht, wieviel ich dann jeweils auftauchen muss für zur Tagesmutter. Reicht 1 Beutel mit 60 ml? Bin sehr unsicher, möchte eben aber auch nicht so viel wegwerfen. Und immoment ist Abpumpen fast unmöglich, da sie am Tag kaum schläft (außer im Kinderwagen oder im Auto) und so einen unregelmäßigen Rhythmus hat, dass ich nicht weiß, wann ich noch abpumpen soll. Hast Du hier einen Rat? Leider schläft sie auch nachts gerade recht schlecht, wacht oft auf und ist dann manchmal 1 Stunde wach. Kann ich hier irgendetwas anders/besser machen? Herzlichen Dank im Voraus. LG Schneemaus
Liebe Schneemaus, ich kann Dir nicht sagen, wie viel Dein Kind während dein Kind während Deiner Abwesenheit trinken wird aber wenn die abgepumpte Milch gar nicht reicht, kannst Du Pre-Milch geben lassen. Hast Du schon einmal daran gedacht, eine Seite abzupumpen, während Du auf der anderen Seite stillst? So kann man ganz schnell einen stattlichen Milchvorrat anlegen. Liebe Grüße, Biggi
schneemaus77
Liebe Biggi, vielen lieben Dank für deine Rückmeldung, Ich werde versuchen nur eine Seite zu stillen und die andere abzupumpen. Leider klappt das mit dem Abpumpen seit ca. 2 Wochen nicht mehr so gut und es kommt nur recht wenig zusammen (vorher waren das mal schnell bis 120 ml in 10 min., nun kommen z.T. nur noch 20 - 30 ml raus in 20 min.). Drücke mir die Daumen, dass das klappt. Pre-Milch will ich nicht geben! Ich möchte meiner Tochter nur meine Muttermilch geben. LG Schneemaus
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