Mitglied inaktiv
Hallo, ich habe nun das Ende der 10 SSW erreicht und die Stillmahlzeiten meines 15 Monate alten Sohnes ließen sich bislang leider nicht reduzieren. Ganz im Gegenteil - je mehr ich versuche, die Stillmahlzeiten zu reduzieren, desto mehr möchte er gestillt werden. Das Problem dabei ist jetzt nur, daß mir meine Brustwarzen und auch der Busen schmerzen. Es ist so ein Stechen, einfach unangenehm. Fühlt sich an, als wenn die Milch sich stauen würde. Aber es sind keine Verhärtungen zu spüren und auch keine roten Stellen zu sehen. Und diese Schmerzen gehen meist erst nach ein paar Stunden nach dem letzten Stillen weg. Manchmal mag ich meinen Sohn nicht stillen, weil mein Busen einfach schmerzt - aber er ist hartnäckig und lässt nicht locker bis er seelig an Mamas Busen nuckeln darf! Sonst wird weiterhin gehauen, gebissen usw. Er nuckelt auch immer sehr lange am Busen nachdem keine Milch mehr kommt! Vor allem Nachts sehr schlimm! Zur Zeit wird er jede Nacht sicher 4 Mal wach und will meinen Busen! Im Moment wünsche ich mir sehr, das Stillen zu reduzieren! Aber ich weiß nicht wie, Versuche scheitern, weil mein Kleiner mir leid tut, wenn er dann so herzzerreissend weint und die dicken Tränen kullern! Aber die Schmerzen verübeln mir das Ganze doch sehr! Habt ihr Tipps für mich? Ich würde das Stillen gern ersetzen durch normale Milch! Aber die verweigert er total! Aus der Flasche trinkt er nur Wasser und Schorle - nix Milchiges! Hoffe Ihr könnt mir helfen? Mag so net mehr weiterstillen - es wird mir zuviel mit der SS und dem häufigen Stillen und Schmerzen dazu! Ich würde gerne langsam abstillen bis zum Ende der Schwangerschaft, da ich mir nicht vorstellen kann, meinen Sohn und das Baby gleichzeitig zu stillen! LG Khadi
Liebe khadi, manche Frauen haben Probleme mit sehr empfindlichen oder sogar wunden Brustwarzen, die auf die Hormonumstellung durch die Schwangerschaft zurückzuführen sind. Wie lange diese Empfindlichkeit und das Wundsein anhalten, lässt sich nicht vorhersagen. Leider helfen, die meisten Empfehlungen für wunde Brustwarzen in dieser Situation nicht. Sie sind nun in einer Situation, in der Kompromisse geschlossen werden müssen. Vielleicht kann Ihnen Ihre Ärztin/Arzt eine Haushaltshilfe verordnen, falls sich die Schwangerschaft als gefährdet erweist. Gleichzeitig können Sie vorsichtig und mit viel Liebe, Zuwendung und Körperkontakt das Abstillen Ihres "Großen" einleiten. Wenn Sie viel Ruhe bekommen und Zeit für viele Kuschel und Streicheleinheiten für Ihr Kind haben und vor allem fest hinter dem Entschluss stehen, dass das Stillen nun eingeschränkt wird, dann wird Ihr Kind Ihre Entscheidung akzeptieren. Sicher wird es nicht ganz ohne Tränen und Kummer (von beiden Seiten) abgehen, doch das Leben ist nicht immer der Idealfall und wir müssen uns immer wieder mit bestimmten Tatsachen arrangieren. Beim allmählichen Abstillen können Sie zum Beispiel das Stillen jedes Mal weiter verkürzen. Viele Mütter haben festgestellt, dass es wirksam und relativ wenig belastend ist, ein Kind so oft anzulegen, wie es möchte, aber es nicht so lange zu stillen. Sie können Ihr Kind eine kleine Weile anlegen und es dann ablenken oder ihm etwas zu essen anbieten. Eine Möglichkeit nachts abzustillen ist es, dass statt Ihnen Ihr Partner die Nachtschicht bzw. das zu Bett bringen zum Teil übernimmt. Also nicht Sie wenden sich jedes Mal dem Kind zu, sondern ihr wechselt euch ab und da ein Mann keine Brust zum Stillen hat, wird er euer Kind auf andere Weise beruhigen müssen. Das Verändern von Ritualen kann helfen. Wenn Ihr Partner nicht einspringen kann, bleibt es an Ihnen, Ihr Kind auf andere Weise zu trösten und zu beruhigen und ihm einen Ersatz für die Brust anzubieten. In dieser Situation ist ein Nachthemd bzw. Kleidung, die sich vorne nicht öffnen lässt oft hilfreich. Wichtig ist, dass Ihr Kind weiterhin Ihre Liebe und Zuneigung spürt. Es muss erkennen können, dass Sie ihm zwar die Brust, aber nicht Ihre Liebe entziehen. Ich würde dabei allerdings das neue Baby beim Erklären aus dem Spiel lassen, nicht dass das Kind den Eindruck erhält, dass das neue Baby "Schuld" ist, das es nicht mehr stillen darf. Ich wünsche Ihnen viel Kraft für die kommende Zeit und eine problemlose Schwangerschaft. Ihr schafft das!!! LLLiebe Grüße Biggi Welter
Mitglied inaktiv
Hallo liebe Biggi, erstmal Danke schön für deine Antwort! Ich habe mir auch schon überlegt, ob eventuell die Milchmenge schon zurück gegangen sein könnte und mein Sohn deshalb häufiger trinken möchte. Und wenn er sich stillt, dann inzwischen auch beide Seiten - eine alleine reicht ihm nicht mehr! Er schluckt auch nicht mehr so lange die Milch, also wird die Menge schon geringer sein! Habe ja gehört und gelesen, daß die Milchmenge irgendwann in der SS ganz zurück gehen kann bzw. auf Kolostrum umgestellt wird! Zu welchem Zeitpunkt in der SS wird das etwa stattfinden diese Veränderung? Können die Schmerzen und Beschwerden, die ich seit ein paar Tagen habe eventuell darauf zurückzuführen sein? Würde mich freuen, wenn du mir nochmal anworten könntest! LG Khadi PS: Habe mir auch gerade das Buch "Wir stillen noch" von der LLL bestellt! Hoffe, daß es mir noch wertvolle Tipps für die nächsten Monate liefern kann!
Liebe Khadi, darauf gibt es leider keine Pauschalantwort. Ich kenne Frauen, die an der Brust bzw. am Stillverhalten ihres Kindes erkannten, dass sie wieder schwanger sind und bei denen die Milchmenge innerhalb von kürzester Zeit nach der Empfängnis drastisch zurückgegangen ist und andere, die bis zur Geburt weiterhin in ihrer Milch hätten baden können. Genau so ist es mit den wunden Brustwarzen. Ob da jetzt ein Zusammenhang besteht, kann ich dir nicht sagen, auch wenn genügend Milch da ist, kann es zu wunden Brustwarzen kommen. Ist denn ein Soor ausgeschlossen? LLLiebe Grüße, Biggi
Mitglied inaktiv
Sorry, daß ich erst heute antworte! War seit der letzten Nachricht total im Streß! Ich habe keine wunden Brustwarzen! Die Brustwarzen tun mir nach dem Stillen nur sehr weh und ich bekommen ein schmerzhaftes Stechen in der Brust! Diese Beschwerden halten meist über mehrere Stunden an! Und dann ist natürlich das erneute Stillen meines Sohnes sehr unangenehm! Problematisch ist es auch, wenn er länger saugt, also auch über den Zeitpunkt hinaus wo die Milch kommt! Dann wird es auch sehr schmerzhaft! Vermute mal, daß es einfach an der Überempfindlichkeit der Brust liegt und das Stechen in der Brust vielleicht auch mit der hormonellen Umstellung zu tun hat! Denn Anzeichen für einen Milchstau oder Brustentzündung hab ich keine! Danke dir für deine Mühe! LG Khadi
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