manzanillo12
Hallo Ich habe ein schlechtes Gewissen. Irgendwie haben wirs wohl ins falsche Krankenhaus zur Geburt getroffen - nicht gerade das Stollfreundlichste, wohl... Unser Sohn war bei Geburt leicht und bekam mehrmals Beba HA start von den Pflegeschwestern, nahm dann am Anfang meine Brust sehr schlecht (evt. Sugverwirrung, keine Ahnung) und er bekam auch irgend eine Zuckelösung anscheinend. Ich hatte leider keine Ahnung, da er unser erstes Kind ist und machte halt alles so, wie sie mir sagten. Nun zu Hause habe ich nach einige Monaten (leider erst:-() mein Stillbuch gelesen und habe gelsen, dass das ziemlich falsch war. Auch wurde er im Spital einfach bei schreien angelegt, der Arme. Frühe hungerzeichen wurden mir nicht "gelernt" - die bemerkte ich dann zu Hause mit der Zeit, dass er manchmal an etwas saugte oder so und setzte ihn dnan früher an. Aber er musste zuerst wochenlang bei hunger zuerst schreien und dann legte ich ihn an. Schadet das einem Baby, wenn man seine hungerzeichen so übersieht und erst bei weinen reagiert? Was geht da im Baby vor? und dann habe ich gelesen, dass ein Baby in den ersten tagen 8-12 mal angelegt werden möchte. Wenn ich die Liste aus dem Krankenhaus betrachte, war es wenns gut ging 8 mal und sonst nur 6 mal. zwei Tage sogar mit Stillpasuen von 6 Stunden. Das Pflegepersonal hat mir geholfen beim anlegen und die haben die Liste geführt. Warum wurde da nichts gesagt? War das denn richtig so? Er hatte Gelbsucht und war wohl deshalb etwas schlapp. Aber manchmal war er wach und sie sagten, solange er zufrieden ist und nicht weint, muss man nicht ansetzen. Ist das nicht komisch? Zu Hause trank er dann etwas häufiger. Aber ich mache mir schon Sorgen um die ersten paar Tage. Ich erinnere mich gut, wie er manchmal an seiner hand gelutscht hat - das wären wohl eben Hungerzeichen gewesen, der Arme. Zwei Tage mit nur 6 mal sahen so aus. Das war sein 3. und 4. Lebenstag: 7, 13, 17, 21.20, 23, 4 Uhr und 7.40, 13.40, 16, 19.45, 22.30, 2.30 Ist das nicht viel zu wenig? Liebe Grüsse
Liebe manzanillo12, ich darf ehrlich sein: Ganz ähnlich geht es mir auch, und ich denke, fast alle von uns machen ähnliche Erfahrungen und stellen ziemlich viel "Mist" mit den ersten Kindern an, nicht, weil wir sie weniger lieb hätten. sondern vor allem aus Unsicherheit und Unwissenheit heraus. Dabei ist es nicht "nur" eine Frage des Stillens, sondern einfach der Einstellung allgemein dem Kind und seinen Bedürfnissen gegenüber und obendrein auch noch eine Frage, wie WIR als Babys behandelt wurden. Bei einem Münchener Psychologen und Arzt, S.K.D. Sulz fand ich in einem Buch einen sehr heilsamen Abschnitt: "Wir Eltern sollten den Mut haben, uns Versäumnisse einzugestehen. Ja, wir haben gravierende Entwicklungshemmungen unserer Kinder verursacht. Das ist nicht zu leugnen. Aber Verursachung ist nicht gleichbedeutend mit Schuld. Wir sind nicht schuld an den Grenzen unserer eigenen Persönlichkeitsentwicklung. Wir sind nicht schuld an einer eventuellen finanziellen Not, an eigener Arbeitslosigkeit, an der Not des Alleinerziehens nach einer Scheidung, an sonstigen gesellschaftlich oder politisch bedingten Stressoren, denen wir so ausgeliefert sind, dass zu wenig für unsere Kinder übrigbleibt. Wir sind zwar Mutverursacher, aber wir sind nicht schuld an Vergangenem. Und wir tragen Verantwortung für die Gegenwart und die Zukunft." (aus "Als Sisyphus seinen Stein losließ. Oder: Verlieben ist verrückt!", S.K.D. Sulz, CIP Medien 1999) Diese Zeilen haben mir damals viel Seelenfrieden verschafft denn ich konnte endlich mir selbst meine Fehler aus der Vergangenheit vergeben. Vielleicht helfen sie auch dir? Du kannst nichts dafür, dass Du falsch beraten wurdest, Du hast nicht absichtlich nicht gestillt, sondern aus bestem Wissen und Gewissen gehandelt! Ich hoffe, diese Gedanken helfen dir weiter, und bitte bitte, mach dir keine Vorwürfe!! LLLiebe Grüße, Biggi
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