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Hallo Biggi, mein Sohn ist gerade 2 Jahre alt geworden und stillt noch abends, nachts und morgens... Er hat schon seit längerem eine Präferenz für die linke Brust und jetzt habe ich mir auch noch rechts eine Rippe gebrochen, weswegen ich ihn rechts ungern stille... Fazit: Mein Sohn trinkt fast nur noch links, rechts ist die Milchbildung schon deutlich zurückgegangen. Ist das ein Problem? Muss ich irgendwie darauf hinwirken, dass er auch wieder mehr rechts trinkt, oder ist es okay, nur einseitig zu stillen? (also ich meine, ob es irgendwelche Gesundheitsprobleme gibt oder so...). Liebe Grüße Sandra
Liebe Sandra, keine Bange! Die meisten Babys haben eine "Lieblingsbrust". Das ist gar nicht ungewöhnlich. Normalerweise besteht kein Grund zur Sorge wegen dieser Unterschiede, sie sind ebenso normal, wie die Tatsache, dass es Menschen gibt, die Rechtshänder sind und andere, die die linke Hand bevorzugen. Manchmal geht die Bevorzugung durch die Babys jedoch so weit wie bei Ihrem Sohn dass sie nur noch an einer Seite trinken. Die Milchmenge in der bevorzugten Brust wird dann mehr und nimmt auf der anderen Seite ab. Das ist im allgemeinen kein großes Problem, denn es ist durchaus möglich ein Baby mit nur einer Brust zu ernähren. Es dauert allerdings einige Zeit, bis sich die erforderliche Milchmenge durch häufigeres Anlegen an der bevorzugten Seite eingependelt hat vielfach sind beim einseitigen Stillen zumindest anfangs die Abstände zwischen den Stillmahlzeiten auch kürzer. Der in diesem Fall entstehende Größenunterschied zwischen den beiden Brüsten gleicht sich nach dem Abstillen wieder aus. LLLiebe Grüße Biggi
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