Mitglied inaktiv
Hallo, mein Sohn ist 4 Monate und ich stille voll. Anfangs konnte ich noch abpumpen, doch jetzt klappt das nicht mehr und somit bekommt er ohne Probleme seit ca. 3 Wochen 1 Flasche am Tag Pre-Nahrung damit er sich dran gewöhnt, falls ich mal nicht da bin und meine Mama einspringen muss. Anfangs hatte ich dann richtig volle Brüste, doch mittlerweile gar nicht mehr. Erst nach ca. 5-7 Std. merke ich wie sie langsam fest werden. Nachts kommt er auch nur noch einmal, sodass auch hier die Brust nicht wirklich fest wird. Über Tag wird er alle 3 Std. gestillt (ausser 1 Flaschenmahlzeit). Schreien vor Hunger vor 3 Std. tut er absolut nicht, aber da sich meine Brüste eher weich anfühlen und nicht voll, hab ich Angst er bekommt nicht genug Milch. Kann das sein oder hat die Menge der Milch nichts mit dem Zustand der Brust zutun und ich rede mir das alles ein? Bin ich mit 1 Flasche am Tag bereits am Abstillen? Möchte nämlich mit 6 Monaten bereits abgestillt haben. Vielen lieben Dank für eine Antwort Sandra 0301
Liebe Sandra0301, weiche Brüste sind KEIN Hinweis auf zu wenig Milch, im Gegenteil, nach den ersten Wochen ist es absolut normal, dass die Brust wieder weich (und oft auch kleiner wird). Das bedeutet nicht, dass die Milch weniger geworden ist, sondern ist ein Hinweis darauf, dass sich die Stillbeziehung eingespielt hat. Achten Sie einmal auf die folgenden Anzeichen bei Ihrem Baby: • mindestens fünf bis sechs nasse Wegwerfwindeln hat (um zu sehen wie nass „nass" ist, können Sie sechs Esslöffel Wasser auf eine trockene Windel geben). Diese Regel gilt aber nur für voll gestillte Kinder, das heißt das Baby bekommt nichts außer Muttermilch (kein Wasser, Tee, Saft usw.). • in den ersten sechs Wochen täglich mindestens zwei bis vier Stuhlentleerungen (später sind seltenere Darmentleerungen normal) • eine durchschnittliche wöchentliche Gewichtszunahme von mindestens 110 g pro Woche ausgehend vom niedrigsten Gewicht (mit zunehmendem Alter verringert sich die durchschnittliche Gewichtszunahme), • eine gute Hautfarbe und eine feste Haut, • Wachstum in die Länge und Zunahme des Kopfumfangs • ein aufmerksames und lebhaftes Verhalten des Babys in den Wachphasen. Wenn alle diese Punkte erfüllt sind, können Sie davon ausgehen, dass Ihr Baby auch satt wird. Viele Mütter können ohne Probleme stillen und gleichzeitig zufüttern und die Kinder kommen prima damit klar. Leider passiert es aber manchmal, dass ein Baby sich zur Flasche hin abstillt und die Brust verweigert. Sollten Sie das Gefühl haben, dass Ihr Baby nicht mehr gut trinkt an der Brust, können Sie die Flaschennahrung mit einer alternativen Fütterungsmethode geben (Becher, Löffel). Da Sie allerdings sowieso abstillen möchten, wäre es ja auch nicht so schlimm, oder? LLLiebe Grüße, Biggi
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