Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Sohn 15 Monate trinkt sehr viel an der Brust

Frage: Sohn 15 Monate trinkt sehr viel an der Brust

Löwenmami2016

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Hallo Biggi! Erstmal möchte ich dir/euch ein großes Lob aussprechen! Ihr macht hier wirklich einen super Job!! Jetzt zu meinem Anliegen: Unser Sohnemann ist jetzt 15 Monate alt und wird seit seiner Geburt nach Bedarf gestillt. Er ist sehr sensibel und hatte bzw. hat Probleme mit der Selbstregulation. Deshalb ist das Stillen für ihn/uns sehr wichtig. Er schläft nur beim Stillen oder im Kinderwagen ein. Das ist zwar sehr anstrengend, weil er momentan wieder alle 1,5 Stunden aufwacht und an die Brust will und erst 1x durchgeschlafen hat, aber für mich ok. Derzeit haben wir aber das Problem, dass er nachts und beim Einschlafen so viel trinkt, dass die Windel JEDE Nacht mind. 1x "überläuft". Momentan müssen wir nachts 2x od. 3x Windeln wechseln bzw. Windeln und Kleidung, weil er soviel trinkt!!! An der Windelmarke/Größe liegt es nicht (wir haben schon alles probiert). Es ist wirklich die Urin-Menge! Jedenfalls schlafen wir dadurch alle nicht gut. Auch mein Mann nicht, weil er die Windel wechseln muss während der Kleine an meiner Brust "hängt" und trinkt, damit dieser nicht hellwach wird. Es ist ein Teufelskreis. Er trinkt um einzuschlafen ... er wacht auf weil er Pipi muss ... er trinkt um wieder einzuschlafen ... er wacht wieder auf weil er Pipi muss ... usw. Da er Abends sehr schwer zur Ruhe kommt (obwohl wir darauf achten ihn nicht zu überreizen) dauert das Einschlafen schon mal bis zu einer Stunde und in dieser Zeit trinkt er durchgehend! Erst beim Wegdämmern nuckelt er nur noch. Er ißt (Familienkost - er ißt alles) und trinkt (Wasser) tagsüber ordentlich und wird auch ab und an gestillt. Auch Abends ißt er eine ordentliche Portion bevor wir schlafen gehen. Am Hunger dürfte es also nicht liegen. Deshalb verstehe ich nicht warum er so extrem viel trinkt, er könnte doch auch "nur" nuckeln. Ich frage mich schon, ob das überhaupt noch gesund sein kann (auch für die Nieren)!? So kann es jedenfalls nicht weitergehen. Was können wir tun? Auch das Einschlafstillen jeden Abend ist schwierig für mich. Ich Stille wirklich gerne, aber nicht wenn der Kleine eine Stunde total nervös an der Brust rumturnt. Vielleicht hast du auch hier einen Tipp für uns? Liebe Grüße! Löwenmami


Biggi Welter

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Liebe Löwenmami, zunächst würde ich mal mit dem Arzt sprechen und auch die Windelmenge wiegen, damit er einen Anhaltspunkt hat. Wenn da alles abgeklärt ist, könntest Du extra Einlagewindeln in die Windel geben, die saugen recht gut und Du musst nicht ganz sooft wickeln. Auch kann Dein Sohn langsam lernen, dass an der Brust nicht „geturnt“ wird. Du kannst beim Abgewöhnen dieser Angewohnheit ähnlich vorgehen, wie bei einem Kind, das beim Stillen beißt. Erkläre deinemKind zunächst, dass es damit aufhören soll und ruhig und zart trinken soll. Beim nächsten Mal, wenn er zu zappeln beginnt, nimmst Du seine Hände, sagst „nein" und hältst seine Hände vielleicht auch fest. Hilft das alleine noch nicht, kannst Du deinem Sohn in Verbindung mit einer Erklärung, dass Du das keineswegs lustig findest ein Stück von Dir wegrücken oder Du stehst auf. Mit liebevoller Konsequenz wirst Du Deinem Kleinen diese Angewohnheit abgewöhnen können. Du wirst sehen, mit liebevoller Konsequenz klappt das! LLLiebe Grüße Biggi


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