maxinchen
hallo liebe biggi und christina, also möchte jetzt schon mal langsam abstillen,oder zumindest weniger. meine kleine ist 8 monate alt und trinkt so im schnitt alle 3 h,nachts noch öfters. leider verweigert sie flaschen(nahrung) komplett und auch gemüse/obstbrei wird nicht gegessen,egal ob gläschen oder selbst gekocht. sie isst seit tagen immer etwas brot,aber leider nicht genug. wie fang ich jetzt am besten an und wie soll ich vorgehn wenn sie weiterhin alles verweigert? soll ich ihr dann dasselbe immer wieder anbieten oder dann was neues versuchen, solang bis sie es mal isst? und was für mich ganz wichtig ist,sie trinkt wasser aus einem trinklernbecher,aber immernur ein paar schlücke,bislang still ich ja noch zusätzlich,aber wenn ich das ja dann reduziere,wieviel ml am tag sollte/muss sie dann trinken? leider kämpfen wir nachts IMMERNOCH!! mit blähungen,daher bin ich sehr unsicher. griessbrei (von hipp bio zum anrühren) hat sie nicht vertragen,da musste sie ziemlich heftig erbrechen. welche brei-alternative gibt es und vorallem wie bekomm ich den in ihr rein? wie lange könnte das sanfte abstillen dann dauern? ich wäre zumindest schon froh,wenn ich nur noch nachts stillen müsste. wäre sehr dankbar über tips,da mein kind einfach sehr schwierig ist und ich irgendwie (auf dem gebiet) total überfordert bin :-( . danke und liebe grüsse maxi :-)
Liebe maxi, deine Kleine ist gerade erst acht Monate alt und damit noch am Beginn der „Beikostkarriere“ und in dieser Zeit sollte der Begriff „BEI Kost“ wörtlich verstanden werden. Beikost ist etwas, was die Muttermilch ergänzt und nicht ersetzt. Es ist deshalb normal und richtig in Verbindung mit der Beikost zu stillen, nicht zuletzt deshalb, weil auf diese Weise bestimmte Bestandteile der Beikost vom Kind besser verwertet werden können. Muttermilch sollte im gesamten ersten Lebensjahr das Hauptnahrungsmittel für ein Kind sein, erst nach dem ersten Geburtstag verschieben sich die Relationen. Der beste Weg, ein Kind zu einem „schwierigen Esser" zu machen besteht darin, es zum Essen zu zwingen! Ein Kind darf essen, aber es muss nicht essen und eine sehr bewährte Methode lautet „Die Mutter bietet an, was es gibt, das Kind entscheidet wie viel oder wenige es davon isst". So wie Du es beschreibst kann sich das Essen schnell zu einem absoluten Kampfthema entwickeln und das Kind ist irgendwann so weit, dass es sich nur noch mit „Totalverweigerung" wehren kann. Genau diese Situation sollte aber unbedingt vermieden werden, denn mit soviel Kampf und Druck erreichst Du genau das Gegenteil. Das Thema Essen wird immer konfliktbeladener, das Kind erlebt essen nicht als etwas Sinnliche und Angenehmes, sondern nur als Tortur. So kann der Grundstein für eine langfristige Essstörung gelegt werden. Versuche es wirklich einmal auf einem anderen Weg. Vermeide es, dein Kind mit Gewaltkuren zum Essen zwingen zu wollen, ja lass das Thema ganz sein. Stille dein Kind wieder eine Weile, bis sich die Wogen geglättet haben und wieder Ruhe eingekehrt ist und lass es selbst fingergerechte Nahrung essen, wenn es dies gerne tut. Kein Kind muss Brei essen und Milchbrei ist bei einem Kind, das häufig genug gestillt wird absolut überflüssig. Sicher ist auch für dich das Buch „Mein Kind will nicht essen" von dem spanischen Kinderarzt Dr. Carlos Gonzales eine interessante (und beruhigende) Lektüre. Das Buch ist im Buchhandel (ISBN 3 932022 12 2) bei der La Leche Liga oder auch im Stillshop hier auf der Seite erhältlich. Dr. Gonzales hat eine Aufstellung gemacht, wie viel Muttermilch (MM) ein Baby im Alter zwischen neun und zwölf Monaten benötigt, um den empfohlenen Bedarf an verschiedenen Nährstoffen zu decken: Energie: 830 kcal = 1185 ml MM Eiweiß: 9,6 g = 910 ml MM Vitamin A: 350 µg = 700 ml MM Vitamin B: 0,4 µg = 412 ml MM Vitamin C: 25 mg = 625 ml MM Diese Angaben zeigen, dass Muttermilch den Bedarf des Kindes an vielen Nährstoffen lange zu decken vermag und nicht unbedingt Eile geboten ist, das Kind zum Essen zu zwingen. Wenn Du jetzt aber gar nicht mehr stillen möchtest, solltest Du noch zur Flasche hin abstillen, für alleinige Beikost ist dein Kind zu jung. LLLiebe Grüße, Biggi
maxinchen
danke erstmal :-) leider spielt "druck" eine ziemlich grosse rolle,wieder einmal!!! mein mann und ich heiraten am 27.august kirchlich und mein brautkleid ist leider nicht stillfreundlich,da ich,als ich es kaufte wirklich dachte,bis dahin nicht mehr zu stillen. naja und jetzt weiss ich beim besten willen nicht,wie ich das an diesem tag machen soll,zudem mir wirklich JEDER im nacken sitzt,das stillen an diesem tag purer stress wird,für mich und mein kind,naja und ich denke fast das sie diesmal recht behalten :-( . ich kann doch nicht an meiner eigenen hochzeit alle 3 h für 1 h weg zum stillen,zudem ich das brautkleid niemals schaffe allein auszuziehen. gehört jetzt zwar nicht hier zum thema,aber aus diesem grund möchte ich gerne abstillen. mir tut es selber in der seele weh und eigentlich möchte ich nicht aufhören,aber ich weiss wirklich nicht wie ich das bloss machen soll,zudem ich auch keine unterstützung sondern nur blosses kopfschütteln erhalte. sicher könnte mir meine trauzeugin helfen,aber es wird einfach nur purer stress,schon allein wegerm einschlafstillen,ich kann mich doch nicht an meiner hochzeit mit meinem kind da 2 h lang hinlegen um es zum schlafen zu bringen und dazu wacht sie nach 2-3 h wieder auf und will an die brust!ich bin so fertig und verzweifelt und setz mich deswegen auch gerade selber so unter druck :-( . ich will sie zu nix zwingen,das tun eher die lieben oma´s und so,wenn sie was net mag,dann lass ich es auch bleiben. aber wie ich das nur bis dahin oder an dem tag machen soll,weiss ich einfach nicht und ich freu mich schon gar nicht mehr darauf. lg und tschuldigung für diese details und fürs "auskotzen" :-(
Liebe maxi, lass dich erst einmal virtuell umarmen, wie schade, dass Du so wenig Unterstützung bekommst und gar ans Abstillen denkst! Eine Hochzeit gehört doch zu den Terminen, bei denen es um die Familie und vor allem auch um das Baby geht. Also sollte doch wohl jeder Verständnis haben, dass so ein Baby Bedürfnisse hat und zu diesen Bedürfnissen gehört auch, dass ein Baby gestillt wird. Eure Hochzeitsgäste werden es deshalb hoffentlich verstehen, dass Du ab und zu mit deinem Baby „verschwindest", damit es gestillt werden kann. Lass dein Baby teilhaben, Du musst ganz sicher nicht alle zwei Stunden verschwinden, dazu ist dein Kind schon zu groß. Wenn es so viele Menschen um sich rum hat, wird es wahrscheinlich so gar recht gut essen und wenn Du dann einmal verschwindest, kann dir die Trauzeugin helfen. Auch beim Einschlafen wird es keine Probleme geben, lass dein Kind mit feiern, bis es nicht mehr kann und dann kann es jemand im Kinderwagen schieben, bis es schläft. Wenn Du spürst, dass deine Brust sehr voll wird, kannst Du zusätzlich noch etwas Milch ausstreichen, damit Du keinen Milchstau riskierst. Liebe maxi, wenn DU noch nicht abstillen willst, dann lass dich von nichts und niemanden dazu überreden! Es ist OKAY, wenn Du dein Kind noch stillst und es ist gesund für dein Kind! All der Stress jetzt ist so unnötig und wenn Du gegen deine innere Überzeugung abstillst, wirst Du das dein Leben lang bereuen. Ich wünsche dir Menschen, die dich respektieren und hinter dir stehen und ich wünsche dir noch mehr, dass deine Hochzeit der schönste tag im Leben wird :-). LLLiebe Grüße, Biggi
maxinchen
Danke Biggi, das tut echt sooo gut. ich stille mittlerweile wieder sehr gerne und ich sehe eben auch das meine maus das braucht. wir brauchen das beide noch und ich seh es irgendwo auch nicht ein,nur wegen der hochzeit abzustillen,aber wenn es bis dahin zumindest weniger geworden ist,wärs völlig okay für mich,natürlich wenn meine kleine das auch will. irgendwie werd ich das an diesem tag schon hinbekommen,ich übe vorher mal das stillen im kleid mit hilfe von jemanden,dann bin ich besser vorbereitet. naja ich denke und hoffe natürlich das sie den tag besser aushält und nicht sooft trinken will.....aber beeinflussen kann ich es einfach nicht. wegerm schlafen mach ich da schon eher gedanken,da sie fast schon zu gross für den kinderwagen ist (74 cm). sie hat eben nicht mehr soviel platz,aber auch da werde ich sicherlich noch eine lösung finden. vielen vielen lieben dank und ich werd da zwar allein durchmüssen,aber ich schaff das schon,ich handel eben nach meinem gefühl,es ist eben nur so schwer da stark zu bleiben wenn der druck von aussen zu gross wird. gvlg maxi
Liebe Maxi, ich wünsche dir so sehr, dass Du den Tag genießen kannst und Du wirst sehen - ein müdes Kind schläft überall ;-). Du hast deinen Schatz bei dir und dein Kind ist glücklich, wenn es bei dir sein kann ;-). Alles alles Gute! Biggi
Ähnliche Fragen
Hallo :) Ich möchte gerne meine 6 Monate alte Tochter abstillen, da ich in 3 Wochen anfangen muss zu arbeiten & sie mich auch ständig beißt... Wir hatten von Anfang an zugeführt mit pre. Die Fläschchen hatte sie auch immer gut angenommen.. Phasenweise habe ich sie dann aber voll gestillt. Nachts wurde sie in den letzten 4 monaten komplett ...
Hallo ich bin Myriam, ich habe eine 14 monate alte tochter und bin sie immernoch am stillen. Ich möchte aber gerne abstillen. Ich kriege nachts kein auge mehr zu. Sie ist dauernd an der brust. Ich habe den fehler gemacht und sie an das ,,Einschlafstillen" gewöhnt. Wqs anderes akzeptiert sie auch nicht zum einschlafen. Kein schaukeln, kein kuscheln ...
Hallo Frau Welter, ich habe meine Tochter mit zwei Jahren abgestillt nach einer schönen, intensiven Stillzeit. Da wir nicht mehr so gut geschlafen haben, habe ich letztendlich dann doch von einem auf den anderen Tag aufgehört. Das ist nun schon fast ein halbes Jahr her und wir haben beobachten, dass sie seitdem sehr häufig Baby spielen möchte. ...
Sehr geehrte Frau Welter, ich habe eine Frage zum Thema "Abstillen", da ich enorm unsicher bin, wie viel mein Kind tatsächlich noch braucht. Ich habe bereits einen dreijährigen Sohn, ihn habe ich damals ähnlich lang gestillt, meine Tochter kam dieses Jahr im Februar zur Welt. Wir hatten einen schwierigen Stillstart (wochenlang offene Bru ...
In 7 Wochen werde ich wieder arbeiten und mein Mann geht in Elternzeit, unser Sohn ist dann 12 Monate alt. Mein Plan war, dass ich ihn morgens und abends weiterhin stille, er aber über den Tag gut mit Beikost auskommt. Nun ist mein kleiner aber ein Milchjunkie und liebt die Brust. Er will häufig stillen und zeigt das auch ganz deutlich. Die Flasch ...
Guten Tag Frau Welter, mein Sohn ist 18 Monate und ich würde ihn gerne komplett abstillen. Tagsüber (bis auf Mittags) ist er seit 2 Monaten abgestillt. Vor ca. 2 Wochen habe ich das Stillen vor dem Mittagsschlaf abgesetzt. Dann vor einer Woche das Stillen vor dem Nachtschlaf. Beides klappte erstaunlich gut, die ersten Male hab ich mit ihm ein ...
Hallo, ich habe bereits seit mehreren Wochen den Wunsch abzustillen. Ich stille seit einiger Zeit tagsüber nicht mehr und hatte es auch vor kurzem geschafft nicht mehr zum Einschlafen am Abend sondern erst nachts zu stillen. Nun fordert meine Tochter (*12.03.24) das Stillen wieder vermehrt ein. Nach einem Gespräch mit einer Stillberaterin (leid ...
Hallo, mein Sohn ist jetzt genau 18 Monate und wir wollten mehrfach abstillen was nicht geklappt hat. Ohne mich in der Nähe kommt er problemlos ohne Milch aus aber mit mir wollte er immer an die Brust. Nun hatte ich in der vergangenen Woche eine schwere Corona Erkrankung und bekomme seit Donnerstag ein Antibiotikum bei der für die Stillzeit hinter ...
Hallo, mein Kind wird in paar Tagen 2 Jahre alt. Ich stille immer nach Bedarf - auch nachts. Mal 1 mal nachts, mal aber auch 4 mal. Jetzt meinte die Zahnärztin ich soll schnell wie möglich nachts nicht mehr stillen. Das wäre fatal für die Zähne zwecks Karies. Habe natürlich Angst! Wie fange ich an nachts nicht mehr zu stillen. Ein ...
Hallo, ich habe nun 3 Monate voll gestillt und würde nun gerne abstillen und auf Pre umstellen. Wie gehe ich hier am Besten vor ohne einen Milchstau zu bekommen? Ist abpumpen sinnvoll? Salbeitee trinken? Würde gerne innerhalb einer Woche abstillen. vielen Dank. lg