Jutta89
Hallo zusammen, ich stille meinen Sohn (10 Wochen) voll und er nahm bisher auch gut zu. Seit Anfang an fordert er abends oft „dauerstillen“ und trinkt und nuckelt und döst bis zu 4/5 Stunden an meiner Brust. Gegen 22 Uhr dockte er sich immer ab und schlief dann auch schnell und zufrieden ein. Dieses Verhalten zeigt er aber nicht jeden Tag, sondern nur manchmal. An anderen Tagen stille ich ihn um 22/23 Uhr zum letzten Mal und er schläft ebenfalls zufrieden und schnell ein. Ich glaube, dass er viel Nähe braucht, daher habe ich das gerne mit gemacht. Nun ist es aber seit ungefähr 2 Wochen so, dass mein Sohn durch das Dauerstillen nicht zufriedener sondern unzufriedener und dabei sehr unruhig wird. Er trinkt ein paar Minuten an der Brust und wird dann unruhig. Wenn ich dann immer die Seite wechsel, wieder ein paar Minuten und dann Unruhe. Auch dockt er nicht mehr irgendwann von selbst ab und schläft auch schlecht ein. Die ganze Nacht und den nächsten Morgen ist an solchen Tagen spürbar weniger Milch da als sonst. Denn wenn mein Sohn statt dauerstillen abends schon einmal ein Nickerchen hält und ich mit einigem Abstand um 22 Uhr das letzte Mal stille, klappt alles viel besser. Leider schläft er tagsüber sehr unregelmäßig, sodass vorher schlafen legen nicht funktioniert. Nun ich habe ich den Verdacht, nicht ausreichend Milch zu haben. Beim Abpumpen kommt auch nichts an solchen Abenden und mein Sohn ist definitiv noch hungrig. Mit einer versuchsweise Pre-Milch war er sofort zufrieden und ist glücklich eingeschlafen. Sorry für den langen Text, aber ich bin echt verzweifelt. Das Dauerstillen ohne Erfolg geht mir extrem an die Substanz. Eigentlich möchte ich gerne voll stillen, aber ich sehe keinen Erfolg bei uns. :( Ich hoffe, mir kann jemand helfen. Liebe Grüße Jutta PS: Ich leide an Hashimoto und meine Werte spielen aktuell etwas verrückt. Kann das der Grund für eine verringerte Milchproduktion sein?
Liebe Jutta, Hashimoto kann- muss aber nicht - gravierende Stillprobleme verursachen und wirkt sich unter Umständen negativ auf die Milchbildung aus. Ich kann und darf dir keine medizinischen Ratschläge geben, der Arzt muss die Werte bestimmen und dann handeln! Außerdem solltest Du Dich an eine Kollegin vor Ort wenden, die Euch sehen kann und so sehr viel gezielter helfen kann. Adressen von Stillberaterinnen findest Du im Internet unter: http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC). Tut mir leid, wenn ich nicht mehr helfen kann…. LLLiebe Grüße Biggi Welter
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