backfee
Hallo! Jetzt muss ich mich nochmal melden :-) Vielen Dank für die Antwort vor ein paar Tagen. Wir haben es geschafft, dass ich morgens nicht mehr stille. Unser Kleiner (8,5 Monate) bekommt da seit gut einer Woche ein Fläschchen. Er mag es nicht im Liegen, so wie das Stillen, sondern im Gehen und dann beim Frühstück am Tisch. Meist sind es 60-80ml. Ist das ok oder zu wenig Milch? Tagsüber trinkt er ca 200-250 ml Wasser, je nach Tagesform und isst schon viel von unserem Essen mit, klein hergeschnitten und ohne Gewürze. Sobald es abends wird, gehen die Probleme los. Ca 18 Uhr wird er müde und mein Stillmarathon beginnt. Bis 23 Uhr stille ich bereits 5-7x, weil er (halb-)stündlich wach wird und nur mit der Brust weiterschlafen kann. Schnuller, Daumen, Tuch, Tragen, Streicheln, Flasche (egal ob mit Milch oder Wasser), Papa usw wird alles verweigert. Er trinkt dann jedoch nur noch 1x richtig gut, die anderen male ist es wirklich nur Andocken zum Weiterschlafen (ca 10 min, dann kann ich ihn in sein Gitterbett zurücklegen). Nach dieser Phase schläft er meist bis 3 und dann nochmal bis 5/5.30 Uhr, dann ist die Nacht vorbei und er möchte spielen. Ich möchte wirklich gerne komplett abstillen (weil ich immer noch Clexane spritzen muss solange ich stille), aber ich weiß nicht wie. Wir kommen nachts nicht weiter, es endet alles im Geschrei bzw letztendlich im Stillen :-( Haben Sie vielleicht noch eine (andere) Idee? Vielen Dank für Ihre Mühe und auch nochmal Danke für Ihre letzte Antwort:-) Viele Grüße, Melanie
Liebe Melanie, mit viel Geduld wird Ihr Baby die Flasche irgendwann akzeptieren, aber es kann auch gut sein, dass es gar nicht wegen dem Hunger aufwacht, sondern einfach nur Nähe braucht. Vielleicht geht es Ihrem Baby einfach viel zu schnell, es bekommt ja erst seit einer Woche die Brust am Morgen nicht mehr. Können Sie noch ein paar Nächte abwarten, bis Ihr Baby sich an die neue Situation gewöhnt hat? Vielleicht klappt es ja auch, wenn der Papa die Flasche mit abgepumpter Milch gibt? Das klappt meist besser und Sie können dann immer weiter mit Säuglingsmilch mischen. Wenn Sie das nicht möchten, wird es nicht klappen ohne Weinen, aber auch das können Sie gemeinsam mit Ihrem Sohn durchstehen. Trösten Sie ihn, bleiben Sie bei ihm, aber bleiben Sie konsequent. Ihr Baby wird die neue Situation meistern, wenn Sie es liebevoll begleiten und seinen Schmerz verstehen und annehmen. Alles alles Gute, ich würde mich über eine weitere Rückmeldung SEHR freuen! Biggi
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