MamavonMia123
Hallo, ich bin gerade leider sehr traurig. Seit ca 6 Monaten weiß ich, dass ich kurz vor meinen 40sten Geb mit einer ivf starten muss, wenn wir noch ein Geschwisterchen wollen. Die ivf bedeutet aber ich muss meine 18 Monate alte Tochter abstillen und das wollen weder sie noch ich.. Zwischendurch bin ich natürlich schwanger geworden und wir haben uns riesig gefreut über das Geschwisterchen und dass ich dann sogar Tandem stillen kann, aber dann hatte ich in der 11ssw eine Fehlgeburt. Nun will ich natürlich nicht das Risiko eingehen kein 2. Kind mehr bekommen zu können und daher doch die ivf, solange die KK noch etwas dazu gibt.. In etwas über 1 Monat ist es dann so weit. Bis dahin muss ich meine süsse Grosse irgendwie abstillen. Wir stillen noch sehr begeistert zum und während des schlafens. Ich schlafe neben ihr. Es ist sehr unproblematisch mit ihr, wenn sie stillen darf, aber wenn ich nicht da bin und sie nicht stillen kann ist einschlafen bei ihrem Papa kaum möglich. Sie überdreht und weint furchtbar sure schläft dang stundenlang nicht ein. Wie stelle ich es jetzt in den 4 Wochen an sie abzustillen? Soll ich mit dem Mittagsschlaf angefangen? Aber da ist der Papa nicht da und niemand könnte übernehmen. Wäre es eine Alternative die gar nicht ganz abzustillen und sobald ich die Medikamente nehmen muss für 2-3 Wochen zu 'pausieren' und ihr anschliessend die Brust wieder anzubieten? Das wird dann aber sicherlich in dieser Zeit erst recht sehr hart für sie (und auch für mich). Sie versteht ja schon einiges.. Aber beim nicht stillen versteht sie keinen Spass. Schnuller oder irgendetwas anderes als die Brust nimmt sie übrigens nicht und hat sie auch noch nie genommen. Ich weiß wirklich nicht was ich machen soll, sie ist so ein tolles Kind, aufgeweckt und mutig ich denke immer das Stillen ist einfach der Anker, den sie als Ausgleich und Halt braucht. Haben Sie irgendwelche Is für uns?
Liebe MamavonMia123, ich kann mir gut vorstellen, wie schwer die Einscheidung für Euch sein muss, trotzdem muss sie fallen. Ob Du nach einer Weile wieder stillen kannst nach der Einnahme der Medikamente, solltest Du mit dem Arzt besprechen. Bis dahin braucht es viel Liebe und Geduld und leider auch Konsequenz. Dein Baby spürt Deine Zweifel und es wird darauf reagieren, es braucht Sicherheit und Du solltest ganz klar sein. Sprich mit Deiner Tochter und lenke sie ab, tröste sie und steh ihr bei. Vielleicht versuchst Du es damit, die Stillzeiten immer weiter zu verkürzen. Damit meine ich, Du stillst dein Kind eine bestimmte Zeit und dann nimmst Du es sanft von der Brust und streichelst es, kuschelst mit ihm, bietest ihm zusätzlich ein Kuscheltier oder eine Schmusedecke an usw. Im Laufe der Zeit verkürzt Du die Zeit an der Brust immer mehr. Wenn dein Partner nicht einspringen kann, bleibt es an dir, Euer Kind auf andere Weise zu trösten und zu beruhigen und ihm einen Ersatz für die Brust anzubieten. In dieser Situation ist ein Nachthemd bzw. Kleidung, die sich vorne nicht öffnen lässt oft hilfreich. Vielleicht kannst Du mittags mit Deiner Kleinen spazieren gehen und sie schläft im Wagen ein, wenn sie dann aufwacht, kannst Du sie gleich ablenken. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass es gut klappt und Du bald schwanger werden darfst. Alles alles Gute Biggi
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