Mitglied inaktiv
Hallo Biggi, ich habe noch immer etwas Probleme beim Abstillen: vorallem linke Brust ist zwar weich, aber auch beim Anfassen empfindlich. Beim Ausstreichen kommt so gut wie keine Milch mehr.Ich habe eher das Bedürfnis zu wärmen, was aber nicht so sinnvoll ist, oder? Wie soll man kühlen: mit kaltem, nassem Tuch ( vorher kurz im Gefrierfach?), Eisbeutel oder wie sonst? und wie oft? Heute habe ich mal wieder kalten Quarkumschlag gemacht. Danach fühle ich mich ganz wohl, kurze Zeit später ist die Brust aber schon wieder empfindlich. Außerdem habe ich heute deshalb schon wegen der ganzen komplizierten Abstillerei einen total depressiven Tag gehabt ( mir war dauernd zum Heulen ). Kann das die Hormonumstelung vom plötzlichen Abstillen sein und wie lange dauert das an? Und zu guter letzt: Meine Brustwarzen sind total trocken und rissig, mit was kann ich sie eincremen ( normales Mandelöl? ). Vielen Dank! Claudia
Liebe Claudia, ja, das kann mit dem Absinken des Prolaktinspiegels zusammenhängen, aber auch damit, dass nun die Ruhepunkte am Tag, nämlich das Hinsetzen oder Hinlegen mit dem Kind zum Stillen, weggefallen sind. Viele Menschen unterschätzen, wie viel zusätzliche Erholungspausen eine stillende Frau einfach dadurch bekommt, dass sie sich mit dem Kind zum Stillen hinsetzt oder hinlegt. Vor jedem Ausstreichen sollte feuchte Wärme auf die Brust einwirken, vielleicht klappt das Ausstreichen dann besser. Danach sollte die Brust mehrmals täglich (etwa 20 Minuten) gekühlt werden. Manche Frauen empfinden Quarkwickel als angenehm. (Bitte darauf achten die Brustwarze und den Brustwarzenhof beim Anlegen eines Quarkwickels auszusparen). Es gibt Frauen, die auf Quark allergisch reagieren, dann sollten keine Quarkwickel gemacht werden. Sie können die Brust auch mit zerstoßenen Eiswürfeln, die in einen Waschlappen gepackt werden kühlen. Sie können Mandelöl auf die Brustwarzen geben, etwas hochgereinigtes Wollfett (gibt es unter den Handelsnamen Lanosin, Lansinoh oder Purelan in der Apotheke) wäre auch empfehlenswert. LLLiebe Grüße, Biggi
Mitglied inaktiv
Eine Frage noch: Darf man in der Abstillzeit keinen Alkohol trinken, weil ja z.B. Sekt die Milchbildung anregen soll?
Liebe Claudia, gegen ein Glas Sekt ist sicherlich nichts einzuwenden. LLLiebe Grüße, Biggi
Ähnliche Fragen
Liebe Biggi, meine Tochter ist nun 7 Monate alt und das Stillen hat für uns beide immer prima funktioniert. Doch nun wird sie immer agiler und meine schon immer sehr üppige Milchproduktion macht mit inzwischen häufig Probleme. Ich möchte daher in den nächsten 2-3 Monaten langsam aber sicher abstillen. Dabei gibt es aber leider ein paar Hürden: ...
Liebe Biggi, ich hatte dir bereits Anfang des Jahres geschrieben. Mein Sohn ist inzwischen 15 Monate alt und kam an 33+6 durch eine Not-Sectio zur Welt mit anschließenden Neo-Intensiv Aufenthalt. Trotz Stillberatung sind wir leider nie komplett vom Pumpen weggekommen. Mittlerweile Stille ich gar nicht mehr herkömmlich, sondern Pumpstille nur noch. ...
Liebe Biggi, Meine Tochter wird nächste Woche eins und stillt noch seeeehr viel. Sie sollte ja bereits mehr essen, bevorzugt die Milch. Daran müssen wir weiter arbeiten. Nun ist es so, dass bei mir eine Op bevorsteht, wofür ich abgestillt haben muss (Nabelbruch, dafür müssen die Hormone wieder "normal" sein). Nun wollte ich erst nachts abstillen, ...
Guten Tag, Ich bräuchte gern ein paar Ratschläge und Tipps zwecks Abstillen. Meine Tochter wird demnächst 17 Monate alt und ich habe sehr unsere gemeinsame Stillzeit genossen. Doch mittlerweile bin ich an dem Punkt angekommen, an dem ich nicht mehr Stillen möchte. Meine Tochter stillt noch häufig. Mindestens 2 mal an einem Kitatag, am Wochenende ...
Hallo, mein Baby ist 8 Monate und isst 4 Mahlzeiten am Tag (Brei). Zwischenzeitlich trinkt er schon Pre statt dem stillen seit cirka 3 Tagen. Ich habe nur mehr in der Früh, Abends und nachts gestillt. Allerdings ist nach einigen Stunden leichter Druck in der Brust. Ausstreichen geht nicht, da keine Milch austritt. Hilft vielleicht Salbeitee? Soll ...
Hallo 😊 ich hoffe, Sie können mir vielleicht helfen. Ich leide gerade sehr darunter, dass meine Tochter (20 Monate) vor einer Woche plötzlich abgestillt hat, weil ich definitiv noch nicht bereit war diese Ebene der Beziehung zu verlassen. Meine Tochter hatte am Montag einen kleinen Unfall, bei dem sie sich auf die Zunge gebissen hat, was sehr geblu ...
Hallo! Mein Sohn ist nun 19 Monate alt und ich würde gerne bald abstillen. Momentan wird er nur noch zum Mittagsschlaf und nachts gestillt. Mein Mann und ich sind uns sehr unsicher, wie wir das abstillen gestalten können ohne, dass es mit nächtelangen exzessiven schreien endet. Wir haben versucht tagsüber ohne Stillen mit ihm schlafen zu gehen, a ...
Hallo! Mein Sohn ist nun 19 Monate alt und ich würde gerne bald abstillen. Momentan wird er nur noch zum Mittagsschlaf und nachts gestillt. Mein Mann und ich sind uns sehr unsicher, wie wir das abstillen gestalten können ohne, dass es mit nächtelangen exzessiven schreien endet. Wir haben versucht tagsüber ohne Stillen mit ihm schlafen zu gehen, a ...
Liebe Biggi, mein Kind ist aktuell knapp über zwei Jahre alt und wird noch gestillt. Nach Trennung von meinem Expartner hat das Stillen sogar noch zugenommen und mein Kind will am Tage und nachts noch verhältnismäßig häufig gestillt werden (viel Unruhe und Spannungen). Jetzt war mein Expartner beim Kinderarzt und hat sich zum Abstillen beraten las ...
Versehentlich doppelter Beitrag