annamaja
Liebe Biggi, danke erst einmal für deine Antwort. Kann es dennoch eine Saugverwirrung sein, wenn sie sich erst bei der zweiten Brust so verhält? Zu Beginn trinkt sie ja immer so wie früher und wie gesagt nachts auch ganz normal... Habe nun schon ein bisschen Angst vor der Saugverwirrung. Den Schnuller setze ich auf Anraten meiner Hebamme seit ein paar Tagen immer dann ein, wenn die Kleine an ihrem Fäustchen lutscht, da meine Hebamme sagt, es sei in diesem Fall besser, sie benutzt den Schnuller als den Daumen... Habe ich das nun falsch gemacht?!
Liebe Anna, gerade weil das Verhalten mit dem Beginn der Schnullergabe eingesetzt hat, bin ich fast überzeugt, dass es sich um eine Saugverwirrung handelt (es ist typisch, dass es nachts oft noch klappt!). Eine Saugverwirrung entsteht, wenn ein Kind mit dem Wechsel zwischen den Trinktechniken an Brust und künstlichem Sauger (dazu gehören Flaschensauger, Schnuller und Stillhütchen) nicht zurecht kommt und dann die Brust schlussendlich sogar verweigern kann. Das ist ein ernsthaftes Stillproblem, das schon viele Sorgen und Tränen bei Müttern und Kindern verursacht hat. Doch eine Saugverwirrung kann überwunden werden. Dabei ist es die erste Maßnahme, dass sämtliche künstlichen Sauger weggelassen werden. In leichteren Fällen kann dies schon ausreichen. Es gehört zur normalen Entwicklung eines Kindes dazu, dass es mit seinen Fingern den Mund und mit dem Mund seine Finger (und auch Füße) erforscht. Das sind wichtige Entwicklungsschritte und dabei kommt es nicht nur zu Empfindungen im Mund, sondern auch zu Gefühlserfahrungen an den Fingern. Die Kinder entdecken so ihren Körper und erleben, dass sie selbst Einfluss auf ihre Wahrnehmungen haben können. Manches Kind spürt dann auch „das ist ja ein angenehmes Gefühl" und will dieses angenehme Gefühl selbstbestimmt wiederholen (was etwas ganz anderes ist als einem weinenden Kind einen Schnuller in den Mund zu stecken, denn da wird etwas mit dem Kind getan, die Aktion geht nicht von Kind selbst aus). Daumenlutschen wird ein Kind übrigens selten so intensiv wie es einen Schnuller gebraucht, denn zum Krabbeln, Spielen usw. muss es den Daumen aus dem Mund nehmen, der Schnuller kann hingegen drin bleiben, somit ist die Einwirkung des Schnullers auf den Kiefer sehr viel größer als die des Daumens. LLLiebe Grüße, Biggi
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