Zuckernase
Hallo und Guten Tag, meine Tochter ist nun 15 Monate und wird morgens, abends (nach dem Abendessen) und zum Einschlafen gestillt(das ist eher nuckeln, als effektives trinken). In den Nächten wurde sie auch noch gestillt, was sie aber vor etwa zwei Wochen nicht mehr abfragte(sie schlief durch). Ich dachte nun, daß ihr die Essensmenge zum Abendbrot reicht. Dann wurde sie doch wieder nachts wach und nuckelte nur. In den letzten Nächten hat sie wieder durchgeschlafen und nun wacht sie wieder auf. Ich habe ihr aufgrund ihres "nur" nuckelns die Brust nicht mehr gegeben und nun gibt es die meiste Zeit der Nacht Unruhe, Geschrei(wenn sie in ihrem Bett bleiben soll), sie zappelt unglaublich herum und ist sehr nervös. Es wird gewälzt, gehampelt und sie ist hellwach. An Schlaf ist für niemand zu denken, selbst wenn wir sie in unser Bett holen(ihr Bett steht mit in unserem Schlafzimmer). Ich biete ihr Wasser an, das sie auch annimmt und gut trinkt(manchmal auch wütend ablehnt). Dann tobt sie mitunter so, daß ich sie kaum halten kann und ich Angst habe, daß sie mir aus den Händen rutscht. Beim abendlichen Stillen habe ich beobachtet, daß es ihr auch nicht mehr so um das Trinken an sich geht, sondern eher um die Nähe. Aber das zieht nachts nicht und ihr Bewegungsdrang "eskaliert" ziemlich. Wir sind jeden Tag auf dem Spielplatz und sie kann sich soviel bewegen, wie sie möchte. Was genau ist da los? Braucht sie die nächtliche Stillmahlzeit noch zur Sättigung? ratlose Grüße, Zuckernase.
Liebe Zuckernase, Ihre Tochter spürt, dass Sie sich ihr entziehen wollen und das macht sie unsicher, so dass sie noch mehr „klammert", noch stärker Ihre Nähe und die Geborgenheit an der Brust sucht. Das nächtliche Abstillen jetzt mit aller Macht „durchziehen" zu wollen, wird viel Kraft und Tränen bei allen Beteiligten fordern. Auch kann es sein, dass Ihr Baby wirklich noch Hunger hat. Vielleicht können Sie sich noch ein wenig gedulden und erst einmal wieder etwas Ruhe einkehren lassen. Ein paar Tage keinerlei Versuche mit Wasser und einfach nur Stillen nach Bedarf und das Anbieten von Beikost auf der einen Seite und viel Erholung und Entspannung für Sie selbst auf der anderen Seite. Lassen Sie den Vorweihnachtsstress so gut es geht beiseite und unternehmen Sie etwas, was für Sie, Ihren Partner und Ihr Kind angenehm ist. Ob dies nun ein Ausflug in ein Thermalbad, ein paar gemütliche Stunden auf dem Sofa oder vielleicht auch ein gemeinsamer Ausflug von Vater und Tochter während Sie sich etwas ganz alleine für sich tun ist, können nur Sie wissen. Sobald sich dann die Situation etwas entspannt hat und wenn Sie für sich ehrlich alles Für und Wider des nächtlichen Abstillens abgewogen haben und sich nun sicher sind, dass Sie abstillen wollen (oder vielleicht eben doch nicht: ), überlegen Sie, wie Sie das Abstillen angehen werden. Da Ihr Baby bereits in manchen Nächten durchschläft, bin ich sicher, dass es von ganz alleine bald nicht mehr an die Brust möchte. LLLiebe Grüße, Biggi
Zuckernase
Ich habe noch vergessen zu erwähnen, daß meine Tochter schon vor dem nächtlichen Stillverzicht wie eine Art Flechte am Arm hat und auch eine Stelle davon am unteren linken Rippenbogen.
Zuckernase
Danke!
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