AndreaSiana
Liebes Expertenteam! Dank eurer Tipps und Antworten bei anderen Fragen habe ich es kurz nach Weihnachten relativ problemlos geschafft, meine nun 19 Monate alte Tochter zumindest über Nacht abzustillen. Ich habe sie von Geburt an problemlos und sehr häufig gestillt, bis Weihnachten dann zum Einschlafen zu Mittag und am Abend, quasi die ganze Nacht und morgens. Bis Weihnachten kam sie nachts alle 1-2 Stunden. Wenn ich Glück hatte, schlief sie beim Stillen gleich wieder ein, meist jedoch turnte sie dann eine Stunde herum, schlief kurz und das gleiche von vorne. Wir haben nicht den Radiowecker programmiert, sondern die Weihnachtsbeleuchtung - wenn das Licht an ist, gibt es die Brust. Blöderweise jedoch wacht sie weiterhin oft auf und möchte dann andauernd kontrollieren, ob das Licht an ist (macht sich gut am Balkon im März... :p). Sie akzeptiert dann, dass es aus ist, aber schläft auch nicht immer weiter - herumtragen, kuscheln, singen, alles ist dann sinnlos, dann dauert es gut 2 Stunden, bis wieder an Schlaf zu denken ist. Zum Glück passiert dies meist nur einmal pro Nacht. An und für sich isst sie sehr gut und trinkt auch ausreichend, doch beim Aufwachen in der Nacht verlangt sie immer nach Wasser, wenn sie die Brust nicht bekommt. Sie ist quirlig, spricht schon viel, düst den ganzen Tag durch die Gegend und hat einen Dickkopf. ;) Konkret: * Was könnte ich noch tun, um sie dazu zu bewegen, zumindest noch ein wenig länger zu schlafen? Ich komme schon wieder am Zahnfleisch daher... :( Oder muss ich einfach akzeptieren, dass sie einfach noch nicht so weit ist, länger am Stück zu schlafen? * Wird sie über Ostern komplett verwirrt werden, wenn wir kein "Lichtsignal" mehr für das Stillen haben (wir sind bei den Großeltern...) oder sollte ich das als Chance nutzen, sie einfach nur morgens zu stillen ohne die Beleuchtung sondern nach Uhrzeit mehr oder weniger? Blöderweise ist das Stillen am Morgen (5.30 Uhr, später war bisher ein Drama) keine Garantie dafür, dass sie noch ein wenig weiterschläft. Ich hoffe, ihr habt einen heißen Tipp für mich! Wenn dieses Drama dann einmal ein wenig abgenommen hat, muss ich mich mit dem Thema Abstillen befassen - da muss ich dann sicherlich noch einmal eure kompetente Hilfe in Anspruch nehmen! Einstweilen vielen, vielen Dank für eure Arbeit hier, ohne die nicht nur ich sicherlich mehr als nur einmal das Handtuch geworfen hätte! Alles Liebe AndreaSiana PS: Sorry, dass es so lange und ein wenig konfus geworden ist!
Kristina Wrede
Liebe AndreaSiana, ich kenne das noch von meinem Sohn, der hatte auch so eine Phase, wo er nachts um 4 plötzlich einfach hellwach war. Was geholfen hat war, dass ich mich mit ihm auf dem Boden auf Matrazen gelegt und ein wenig ruhiges Spielzeug bereitgestellt habe. Oder meine Handtasche, die er dann ausräumen durfte! Deine Maus zum Schlafen zu bringen ist so gut wie unmöglich - sie hat ihren Biorhythmus und du kannst sie ja schlecht ausknipsen :-) Also heißt es: Kreativ sein und den Mittelweg finden zwischen Kind beschäftigen und selbst weiter schlafen können :-) In der Regel wird das schon wieder, und wenn du ihr nicht zu viel Anregung bietest, dann wird sie sich von allein auch wieder hinkuscheln und so allmählich einen etwas "humaneren" Rhythmus entwickeln!! Lieben Dank für dein tolles Lob!! Kristina
AndreaSiana
Vielen Dank für die Antwort! Ich habe befürchtet, dass da nicht viel zu machen ist, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt! ;) Lg AndreaSiana
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