Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Ich pumpe ab, aber meine Milch wird als weniger, was kann ich tuen??????

Frage: Ich pumpe ab, aber meine Milch wird als weniger, was kann ich tuen??????

Mitglied inaktiv

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Am 12.08.2001 kam meine zweite Tochter zur Welt. Sie läßt sich genauso wie ihre große Schwester nicht stillen. Sie hat die ganze Zeit nur genuckelt, aber sich keine Milch geholt. Obwohl ich anfangs viel Milch hatte. Ich habe dann wieder angefangen meine Milch abzupumpen. Anfangs konnte ich sogar noch ca. 150 ml am Tag einfrieren. Dann hatte ich 2 Tage lang Fieber, was aber von alleine wieder verschwand. Aber seit dem pumpe ich 4 mal am Tag, und bekomme gerade noch die Mahlzeiten für Nele zusammen. Sie schläft übrigens Nachts durch, daher pumpe ich nicht nachts.... Ich trinke am Tag ca. 1,5 Liter Milchbildungstee und noch Sprudel und Schorle, kann ich irgendetwas tuen damit ich wieder mehr Milch bekomme??????? Ich würde Nele gerne die ersten drei Monate stillen, wissen Sie rat????? Vielen Dank FLOH


Biggi Welter

Biggi Welter

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? Liebe Floh, um die Milchproduktion durch ausschließliches Abpumpen aufrecht zu erhalten und auch immer wieder dem Bedarf des Kindes anzupassen brauchen Sie eine gut und effektiv arbeitende Milchpumpe, Beharrlichkeit und Unterstützung aus Ihrem Umfeld. Die einzige Möglichkeit, die Milchproduktion anzukurbeln besteht darin, die Brust regelmäßig und häufig genug zu stimulieren und zu entleeren. Oberste Regel ist daher: Häufiges Anlegen und ein gut saugendes Kind stimulieren die Brust zu mehr Milchbildung. Wenn nun Ihr Baby nicht oder nicht effektiv an der Brust trinkt, muss die Pumpe (zusätzlich) eingesetzt werden. Sie sollten in den nächsten Tagen oft anlegen bzw. pumpen. Etwa alle zwei Stunden (jeweils vom Beginn der letzten Mahlzeit bzw. Pumpzeit bis zum Beginn der nächsten Mahlzeit gerechnet). Am besten wäre es, wenn Ihnen eine Stillberaterin vor Ort das Abpumpen genau erklärt und Ihnen zeigt wie Sie die Brust massieren können. Achten Sie darauf, dass SIE so viel Ruhe und Erholung wie möglich bekommen (am besten legen Sie sich zusammen mit Ihrem Baby ins Bett) und sich möglichst ausgewogen und ausreichend ernähren. Kohlenhydratreiche Nahrung wirkt sich positiv auf die Milchmenge aus. Trinken Sie entsprechend Ihrem Durstgefühl. Sie müssen keinen Milchbildungstee trinken und wenn Sie ihn trinken wollen, dann bitte nicht mehr als zwei bis drei Tassen täglich, mehr kann Bauchprobleme bei den Kindern verursachen. Eine übermäßige Flüssigkeitszufuhr wirkt sich nicht positiv auf die Milchbildung aus. Sie trinken genügend, wenn Sie sich nicht ausgedörrt fühlen, wenn Ihr Urin hell ist und Sie keine Verstopfung bekommen. Wenn Sie mir Ihren Wohnort mit Postleitzahl angeben, suche ich Ihnen gerne die nächstgelegene LLL-Stillberaterin heraus, die Ihnen auch helfen kann - falls Sie das möchten - Ihre Tochter doch noch an die Brust zu führen. LLLiebe Grüße Biggi Welter


Mitglied inaktiv

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Guten Tag Ich habe am 20.08.01 meine Janine bekommen,da sie aber sehr unruhig und unzufrieden war habe ich nach einem Tag schon Abgepumpt.Ich wollte mir nicht den gleichen Straß aussetzten,den ich beim ersten hatte. Nun habe ich aber das Problem das ich höstens 60 ml aus beiden Brüsten bekomme ,aber auch nur wenn ich während des abpumpens meine Brust massiere. Meine Hebamme sagte ich solle viel trinken (Milchbildungstee,Malzbier) dies tue ich auuch aber es wird nicht mehr. LG Melly


Mitglied inaktiv

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Soweit ich gehört habe darf man nicht mehr als 1-2 tassen Milchbildungstee pro Tag trinken weil durch zuviel von diesem Tee kann die Milchbildung gehemmt werden,mehr kann ich dazu leider nicht sagen Kopf hoch,Chrissi


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