Er nimmt einfach keine Flasche oder andere alternative. Ich bin am Ende meiner Kräfte. Er weint sich so in rage das das ganze Bett nass ist, bis er die Brust bekommt. Da hilft kein Tragen singen schnuller nichts. Wenn ihn jemand anders ins Bett bringt schläft er zwar dann ohne Brust ein aber Nachts geht das ganze dann weiter. Über Tag habe ich es geschafft das er ohne auskommt aber die Nacht wird langsam zum horror.
Kristina Wrede
Liebe marisa888, könntest du dir vorstellen, ihm noch eine "Gnadenfrist" einzuräumen, da er doch so klar zeigt, dass er selbst noch nicht so weit ist, ohne die Brust zurecht zu kommen? Zwei oder drei Monate können für einen kleinen Menschen einen riesigen Unterschied machen, für uns ist es gerade mal die Zeit bis Ostern (oder so)... Wenn es aber partout jetzt sein muss, dass er abgestillt wird, dann wird es wohl nur so gehen, dass er sich lautstark beklagt. Man kann das nicht ändern, denn es ist ja eine ganz wahrhaftige Reaktion deines Söhnchens... und der steht da, wo er steht und keiner kann ihn dazu bringen, schneller reif zu sein (so wie man den berühmten Grashalm nicht durch Ziehen zum Wachsen bringen kann). Wenn ihr ihm seinen Unmut zugesteht, statt ihn zu schimpfen oder allein zu lassen wenn er jammert und schreit, dann wird er es vermutlich innerhalb einiger Tage verstanden haben. Sinnvoll könnte sein, nicht gleich komplett abzustillen sondern etappenweise, z.B. zunächst in der Nacht und dann allmählich, über ein paar Wochen, jeweils ein weiteres Zeitfenster hinzuzunehmen. Auf jeden Fall ist hier Konsequenz wichtig, denn wenn er nach zwanzig Minuten Schreien doch die Brust bekommt, hat er nicht gelernt, dass zu dieser Zeit nicht mehr gestillt wird, sondern dass er nur lang genug zu Weinen braucht, um sie zu bekommen. Und genau das soll er ja nicht lernen... Lieben Gruß, Kristina
ICh weiß genau, wie Du Dich fühlst! Mit einem Jahr hatten wir auch so eine Phase, ich bin auf dem Zahnfleisch gegangen, und ich habe zum Schluß auch ernsthaft darüber nachgedacht, meine Kleine abzustillen. ABer die Warnungen, dass ich dann nachts ständig eine Flasche holen müsse, da das abstillen ja nicht bedeutet, dass sie weniger oft wach wird, haben mich davon abgehalten. Dann kam der Moment, wo cih dachte, jetzt mache ich es doch. Und dann geschah ein kleines Wunder: sie muss es gespürt haben, dass ich wirkklich nicht mehr konnte, und von jetzt auf gleich wurde sie statt 8-10 mal nachts nur noch 1 mal !!! wach, und das zuverlässig und dauerhaft, und ich bekam endlich wieder mehr Schlaf (gut, zuerst nicht, weil ich dann ständig wach wurde und es noch nicht so ganz glauben konnte ;-) ), und ein halbes Jahr später ungefähr schlief sie durch. Vielleicht schaffst Du es ja, noch ein klein wenig durchzuhalten? Oder Du versuchst, es Deinem Kleinen zu erklären, auch wenn er noch nicht alle Wörter versteht, versteht er vielleicht die Dringlichkeit in Deiner Stimme? Alles Gute für Euch! LG Britta
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