Suzuki82
Hallo erstmal, ich bin neu hier und hab folgende Frage. Mein Sohn jetzt 1 Jahr und 1 Monat alt, wird immer noch gestillt und ich möchte jetzt abstillen, habe aber folgendes Problem. Er bekommt schon seine Gläschen GOB, GFB und auch schon feste Nahrung vom Tisch. Allerdings kenne ich das so das man seinem Kind z. B. zum schlafen gehen nochmal eine Flasche Milch macht oder einen Milch-Getreide-Brei. Meinem Sohn kann ich aber so ewtas gar nicht geben, da er mit einem roten Ausschlag um den Mund reagiert (durch Konatkt mit der Haut), wie als hätte er sich gekratzt. Beim KiA war ich schon, er meinte, ich soll trotzdem diverse Milchprodukte weiter füttern, aber auf die Brei mit Folgemilch oder Vollmilch verzichten und dafür noch Stillen. Also stille ich ihn über die Nacht noch. Jetzt würde ich gerne aber abstillen, aber ich bin verunsichert ob er dann ohne Milch nicht irgendwie unterversorgt wird. Essen kann er z.B. Karoffelbrei, Milchbrötchen, Butterkekse, Butter, Gouda, Emmentaler oder die Gläschen von Hipp wiez.B. Pasta Bambini. Ich danke schon mal im vorraus für Eure Antwort.
Liebe Suzuki82, um den Milchbedarf eines über einjährigen Kindes zu decken, muss das Kind nicht zwingend Milch trinken oder Milchbrei essen. Viele Kinder mögen keine Vollmilch (auch Kinder, die nie gestillt wurden). Wenn dein Kind Milch in jeder Form (außer Muttermilch) verweigert, dann kann es nach dem ersten Geburtstag auch milchfrei ernährt werden, ohne dass es zu Mangelerscheinungen kommt. Der Mensch ist das einzige Säugelebewesen, das nach dem Abstillen die Milch einer anderen Art weiterhin auf seinem Ernährungsplan stehen hat. Wobei dies keineswegs überall so ist, auch heute noch gibt es Kulturen, in denen keinerlei Milch nach dem Abstillen mehr verwendet wird. Es ist möglich nach dem ersten Geburtstag ein Kind milchfrei zu ernähren, wenn die übrige Ernährung entsprechend gestaltet wird. Darüber solltest Du dich jedoch falls eine milchfreie Ernährung gewünscht oder notwendig ist oder das Kind wirklich jegliche Milch und Milchprodukte ablehnt mit einer Ernährungsberaterin sprechen, da das Wissen um eine ausgewogene milchfreie Ernährung in unserer Kultur meist nicht allgemein vorhanden ist. Es gibt eine ganze Menge an kalziumreichen Nahrungsmitteln, mit denen sich der Kalziumbedarf decken lässt und nicht nur Milch ist ein Kalziumlieferant. Eine Tasse (227 g) gekochter Chinakohl ist eine alternative Möglichkeit zur Kalziumversorgung und bietet 86 % des Kalziumgehaltes einer Tasse (240 ml) Milch. Eine halbe Tasse (113 g) Sesamkörner die zu Backwaren und Pfannkuchenteig hinzugefügt oder über Salat oder Getreide gestreut werden können enthält doppelt so viel Kalzium wie eine Tasse (240 ml) Milch. Weitere Kalziumlieferanten sind Melasse, mit Kalzium angereicherter Tofu, Spinat, Broccoli, Zwiebelkraut, Winterkohl, Leber, Mandeln und Paranüsse sowie Dosensardinen und Lachs (die allerdings beide mitsamt der weichen Gräten gegessen werden und deshalb für ein Kleinkind noch nicht unbedingt so geeignet sind). LLLiebe Grüße, Biggi
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