Mitglied inaktiv
Hallo, meine Tochter ist 5 1/2 Monate alt und ich stille sie voll. Seit einer Woche nehme ich aber die Pille (lt. Frauenärztin ist es besser das ich sie nehme, da ich schon wieder eine Zyste habe und eine Pilleneinnahme würde den Eisprung verhindern und somit würden keine Zysten mehr entstehen). Nun will aber meine Tochter aller 1-2 Stunden tagsüber trinken. Das würde mich ja nicht stören, aber sie kämpft beim trinken immer so, als wenn fast nichts käme, sie tut mir so leid! Was kann ich nur machen??? Ciao Xenia mit Lisa
? Liebe Xenia, was für ein Präparat nimmst Du denn? Früher wurde darüber diskutiert, dass die Einnahme der Antibabypille die Zusammensetzung der Muttermilch beeinflusst und auch die Milchmenge zurückgehen lässt, doch bei den heute verfügbaren Präparaten gibt es welche, die sich nicht auf diese Weise auswirken. Zitat aus „Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit" Schaefer, Spielmann, 6. Auflage 2001: „Östrogene, Gestagene und hormonale Kontrazeptiva Gestagene (Novethisteron, Levonogestrel, Medroxyprogesteron) als Bestandteil einer Mini- oder Kombipille oder eines Depotpräparates beeinträchtigen die Milchmenge kaum und haben - wenn überhaupt - nur einen sehr geringen Einfluss auf die Zusammensetzung ... Empfehlung für die Praxis: Reine Gestagenmonopräparate (Minipille, Depotpräparate) oder niedrigsdosierte Kombinationspräparate sind in der Stillzeit erlaubt. Etwa 6 bis 8 Wochen nach der Entbindung kann, falls erforderlich, mit der Einnahme hormonaler Kontrazeptiva begonnen werden." Vielleicht handelt es sich bei euch nur um ein unglückliches Zusammentreffen von einem Wachstumsschub, Zahnungsproblemen oder einem Infekt mit dem Beginn der Einnahme der Antibabypille. Achte darauf, ob dein Kind weiterhin genügend nasse Windeln hat, um sicher zu gehen, dass es ausreichend Muttermilch bekommt. Unruhe und häufiges Stillverlangen alleine müssen nicht automatisch bedeuten, dass ein Baby nicht genügend Milch an der Brust erhält. Lass vorsichtshalber dein Kind von der Kinderärztin/arzt anschauen, um auszuschließen, dass hinter seinem Verhalten ein Infekt steckt und versuche einmal verschiedene Stillpositionen sowie die im folgenden aufgelisteten Tipps, die sich bei einem Stillstreik bewährt haben: • im Umhergehen stillen, • in der Badewanne oder im Schaukelstuhl stillen, • im Halbdunkeln stillen, • im Halbschlaf stillen, • das Baby mit der Brust spielen lassen, • unterschiedliche Stillhaltungen ausprobieren, • alle künstlichen Sauger vermeiden, • das Baby massieren, • viel Körperkontakt (Haut auf Haut), • und ganz wichtig: keinen Stillstress erzeugen, weder bei der Mutter noch beim Kind, Ruhe und Gelassenheit, auch wenn es schwer fällt. Um deine Milchproduktion aufrecht zu erhalten und zu verhindern, dass deine Brust übervoll wird, solltest Du deine Milch ausstreichen oder abpumpen. Die so gewonnene Milch kannst Du deinem Kind mit einer alternativen Fütterungsmethode anbieten, z.B. mit einem Becher. Wenn Du mir deinen Wohnort mit Postleitzahl angibst, suche ich dir gerne die nächstgelegene LLL-Stillberaterin heraus, die dir die Becherfütterung zeigen kann und dir auch sonst noch weitere Tipps geben kann. LLLiebe Grüße Biggi
Mitglied inaktiv
Hallo Xenia, mach dir mal keine gedanken um deine milch. die ist genau so, wie sie sein muß. zu beginn des stillens ist sie immer dünn, sieht fast durchsichtig aus. das ist die milch zum durst löschen. erst nach einer weile wird sie dann cremig und macht auch satt. während du die eine brust gibst, kommt in der zweiten der milchflußreflex auch in gange und dort vermischt sich die dünne bereits mit der dicken und so ist die zweite brust auch die, die besonders satt macht, weil da gleich die dicke milch fließt. also durchhalten, ruhig mal öfter anlegen und deine maus wird auch richtig satt. liebe grüße, kathleen
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