Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

geringe Gewichtszunahme

Frage: geringe Gewichtszunahme

Mitglied inaktiv

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Hallo, meine Tochter wird jetzt 15 Wochen und nimmt in den letzten Wochen nicht mehr genug zu – manchmal auch ein paar Gramm ab (Zunahme: max. 100g / Woche). Ich stille sie voll. Meistens saugt sie max. 5 Minuten an meiner Brust und lässt diese dann los. Wenn ich sie nochmals anlegen will, dann dreht sie den Kopf weg und stämmt sich weg. Das geht bis zum Schreien. Ich nehme sie dann meistens hoch und lasse ein bisschen Zeit vergehen. Dann probiere ich es noch einmal. Manchmal gelingt es mir dann, dass sie nochmals eine Minute trinkt. Das ist aber leider selten der Fall. Danach hat sie oft ihre Hände im Mund, will aber nur den Schnuller und nicht meine Brust. Im Moment lege ich sie alle 2 Stunden an, außer sie schläft gerade (wecke sie nicht auf). In der Nacht schläft sie meistens von 20:30 bis 05:00 Uhr in der Früh. Untertags ist sie meistens 1,5 Stunden wach und dann schläft sie wieder eine halbe Stunde. Ihre derzeitige Größe beträgt 58cm und sie wiegt 4740g (Geburtsgröße 48 cm, Geburtsgewicht 2640 g, sie ist 4 Wochen zu früh gekommen). Soll ich jetzt probieren, ihr ein Flascherl hinterher zu geben? Sie hat allerdings das letzte mal bei der Geburt ein Flascherl bekommen, welches sie nicht besonders wollte. Ich weiß also gar nicht, ob sie das nimmt. Liebe Grüße Petra


Biggi Welter

Biggi Welter

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? Liebe Petra, Ihre kleine Tochter war bei der Geburt bereits ein eher leichtes Baby und dies immer noch, aber sie hat sich entlang ihrer Perzentile (das sind die Kurven hinten im gelben Vorsorgeuntersuchungsheft) entwickelt. Insgesamt hat sie seit der Geburt mehr als zwei Kilo zugenommen, was eine durchschnittliche wöchentliche Gewichtszunahme von etwas über 140 g ergibt und das ist vollkommen im Rahmen des Normalen. Ihrer Beschreibung nach habe ich jedoch den Eindruck, dass die Kleine Probleme mit dem Wechsel zwischen künstlichem Sauger (Schnuller) und Flasche hat. Dieses Phänomen heißt Saugverwirrung und kann zu viel Tränen bei Mutter und Kind führen. Doch aus der Ferne kann ich das nur mutmaßen und nicht wirklich beurteilen, ob tatsächlich eine Saugverwirrung vorliegt. Am besten ist es, wenn Sie sich an eine Stillberaterin vor Ort wenden, die sich anschauen kann, wie sich Ihr Baby an der Brust verhält. Die Kollegin kann Ihnen dann auch gleich gezielte Tipps geben, wie Sie das Trinkverhalten des Babys positiv beeinflussen können. Ich suche Ihnen gerne die nächstgelegene LLL-Stillberaterin heraus, wenn Sie mir Ihren Wohnort mit Postleitzahl angeben. LLLiebe Grüße Biggi Welter


Mitglied inaktiv

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Hallo, also diese Woche hat sie wiedermal 150 g zugenommen - juhuuu. Da ich nicht aus Deutschland sondern aus Österreich (Wien)komme, habe ich leider diese Kurve nicht und kann das somit nicht kontrollieren. Vieleicht kannst Du mir mal eine mailen, falls du sie in digitaler Form hast? Ob sie eine Saugverwirrung hat, weiß nicht. Sie bekommt kein Flascherl sonder nur den Schnuller. Werde am Donnerstag aber mal mit meiner Hebamme, die auch Stillberatung macht, reden. LG Petra


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