Mitglied inaktiv
Hallo, Ich stille meinen Sohn nun seit fast 27 Monaten. In den frühen Morgenstunden im bett,dann übertags öfter (jedoch immer nur gaaanz kurz),draussen nie,und abends häufiger,zum einschlafen stille ich,er legt sich dann aber meistens danach neben mich und schläft so ein. Nun habe ich früher,als er noch ein baby war,schon bemerkt dass ich immer fieber bekam wenn er länger nicht gestillt hatte. Da wir draussen ja nicht stillen,fiel mir letztens auf (als wir von morgens bis abends unterwegs waren) dass meine brüste abends heiss waren,brannten,ich mich krank fühlte,fieber hatte. Nachdem er dann getrunken hat,fühlte ich mich wieder kühl und gesund. Nun will ich in absehbarer Zeit abstillen,nur wie soll das so gehen? Selbst jetzt muss ich manchmal ausstreichen,weil ich das Gefühl habe dass Kanäle verstopfen,selbst nach dem stillen spritzt die Milch da teilweise raus und mir geht's dann besser. Abstilltabletten möchte ich nach Möglichkeit nicht nehmen. Was hat es vor allem mit diesem krankheitsgefühl und fieber auf sich und wie kann ich das umgehen? Liebe grüsse,Nina
Liebe Nina, ich denke, dass Sie jedes Mal einen beginnenden Milchstau hatten und darauf eben gleich mit Fieber reagiert haben. Wenn Sie nun abstillen möchten, sollten Sie gaaaaanz langsam vorgehen. Sobald die Brust zu voll wird und zu spannen beginnt, können Sie zwischendurch gerade so viel Milch vorsichtig ausstreichen oder abpumpen, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Sie sich wieder wohl fühlen. Nicht mehr Milch entleeren als unbedingt notwendig, da sonst die Milchbildung weiter angeregt wird. Zusätzlich können Sie die Brust kühlen. Die Erfahrung zeigt, dass es beim Abstillen hilfreich sein kann, wenn die Frau den Salzkonsum einschränkt. Keinesfalls einschränken sollten Sie Ihre Trinkmenge. Sie sollten sich weiterhin nach dem Durstgefühl richten. Ehe sich die Milchmenge durch eine Verringerung der Flüssigkeitszufuhr vermindern würde, bekämen Sie massive Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen. Die Empfehlung die Trinkmenge zu reduzieren gehört wirklich endgültig in die Mottenkiste der nicht ratsamen Tipps. Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, um den Abstillprozess zu unterstützen, wenn Sie sich hierfür interessieren, wenden Sie sich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder eine Hebamme. Ihr Körper wird sich ganz langsam an die neue Situation gewöhnen. LLLiebe Grüße Biggi
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Versehentlich doppelter Beitrag