Franne24
Hallo Frau Weber, Ich habe seit ca. 3 Wochen ein sich steigerndes Problem. Mein Sohn, am 29.06.2013 geboren, trinkt 3-3,5 Minuten, schreit dann und ich bekomm ihn nicht mehr an die Brust. Er hat vorher auch nur 5 Minuten getrunken und war dann auch satt. Aber nach 3 Minuten und dem Älter werden Brauch er doch mehr und kann unmöglich satt sein? Beruhigen kann ich ihn nur mit Schnuller. Versuche ich ihn dann anzulegen scheitern. sobald er die Brustwarze im Mund hat schreit er. Das ganze Tags wie nachts in jeder Stilposition ( liegend, Wiege, Football ) Blähungen, Koliken kann ich ausschließen. Saugverwirrung auch, schließlich trinkt er ja 3 Minuten. Zwar schon immer schmatzend, aber er trinkt zügig 3 Minuten. Habe schon das wechseln der Brust, der Stillposition, das Singen dabei, ein Tuch überm Kopf, gepuckt stillen, laufen dabei etc. Versucht. Das Ergebnis ist immer, dass er nach 3 bis 3,5 Minuten die Brustwarze verliert und schreit. Er verliert Sie auch vorher schon ein bis zweimal und wenn ich Glück habe, findet er Sie wieder Bis er dann abdockt und endgültig schreit. Er hat mehrfach Stuhlgang am Tag und wir kommen mit Stuhlgang bestimmt auf 4-5 volle Windeln. So macht er einen agilen Eindruck wenn er sich von der Brust beruhigt hat. Er wiegt ca. 5200 g und ich Stille ca 7-9 mal am Tag. Alle 1-3 Stunden. Erschlägt aber noch relativ viel. Ich möchte so gerne stillen und habe Sorge, dass er nicht zunimmt und sein verhalten so bleibt. Bin mit meinem Latein am Ende. Was wenn durch sein kurzes trinken die Milch weniger wird? Ich möchte nicht mit abpumpen und Flasche anfangen. Das ist in meinen Augen meist der Anfang vom Ende. Ich hoffe auf deine Hilfe und eine Idee, wie ich das Stillen wieder normalisieren kann.... LG
Liebe Franne24, viele Menschen sprechen immer wieder einmal davon, dass ein Baby eine sogenannte „Brustschimpfphase“ haben kann, doch ich habe bis jetzt immer die Erfahrung gemacht, dass ein Baby einen Grund hat, wenn es die Brust verweigert und diesem Grund muss nachgegangen werden, wenn die Stillbeziehung nicht in massive Gefahr geraten soll. Auch wenn Ihr Kind die ersten drei Minuten trinkt, kann es sehr gut sein, dass Ihr Baby saugverwirrt ist und nur so lange gut schluckt, bis es erneut den Milchspendereflex auslösen muss. Eine Saugverwirrung entsteht, wenn ein Kind mit dem Wechsel zwischen den Trinktechniken an Brust und künstlichem Sauger (dazu gehören Flaschensauger, Schnuller und Stillhütchen) nicht zurecht kommt und dann die Brust schlussendlich sogar verweigern kann. Das ist ein ernsthaftes Stillproblem, das schon viele Sorgen und Tränen bei Müttern und Kindern verursacht hat. Doch eine Saugverwirrung kann überwunden werden. Dabei ist es die erste Maßnahme, dass sämtliche künstlichen Sauger weggelassen werden. In leichteren Fällen kann dies schon ausreichen. Am besten besprechen Sie mit einer Stillberaterin in Ihrer Nähe, wie Sie vorgehen können. Die Kollegin kann Ihnen dann im persönlichen Kontakt gezielte Tipps und Hinweise geben. Wenn Sie mir Ihren Wohnort mit Postleitzahl angeben, suche ich Ihnen gerne die nächstgelegene LLL Stillberaterin heraus. Vorsichtshalber würde ich den Kleinen noch von der Kinderärztin/arzt anschauen lassen, nicht dass doch noch ein anderer Grund dahinter steckt. LLLiebe Grüße Biggi Welter
Franne24
Entschuldigung! Frau Welter natürlich !!!
Annushka
Hallo, ich kann dich so gut verstehen! Alle Mamis haben sich immer übers Stillen beklagt, da sie bis knapp 1 Stunde dafür gebraucht haben. Mein Kleiner (mittlerweile 9 Monate alt) hat immer 3 bis 5 Minuten gebraucht...Und übrigens: je älter das Kind, desto stärker/effektiver kann es an der Brust saugen und braucht dementsprechend weniger Zeit :) Mein Kleiner braucht erst seit knappen Monat etwa 15 Minuten für beidseitiges Stillen (Breiverweigerer, daher immer noch voll gestilltes Baby), davor waren es immer nur paar Minuten :) Entspanne dich (kann ich selber bis jetzt nicht :)) ), dein Baby holt schon was es braucht. Ein Tipp: Das Buch "Oje ich wachse" (während der Wachstumsschübe trinken die Babys nämlich schlechter)
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