Frage im Expertenforum Stillberatung an Kristina Wrede:

Brust rechts wird immer kleiner

Frage: Brust rechts wird immer kleiner

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Hallo, ich habe schon eine Weile das Gefühl, dass unser Kind die linke Brust bevorzugt, leider habe ich als Ergebnis eine immer kleiner werdende rechte Brust. Er nörgelt an der rechten Brust und weint, als ob nichts drin wäre und erst bei mehrfahrem Anlegen und zwischendurch an der linken Brust stillen trinkt er rechts dann ein bisschen. Wenn er rechts trinkt hab ich das Gefühl, dass sich kleine Knötchen auflösen und das tut dann richtig gut. Ist das schlecht für die rechte Brust? Was kann ich für die rechte Brust tun? Ich massiere ab und zu, aber das scheint keinen positiven Einfluss zu haben. Danke im Voraus.


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Liebe glücksmarie, Wir Menschen sind nicht symmetrisch und das gilt auch für die Brüste einer stillenden Frau. Es ist ganz normal, wenn eine Brust mehr Milch bildet als die andere und es ist auch ganz normal, dass ein Baby eine Lieblingsbrust hat. Gelegentlich hat auch die Mutter eine „Lieblingsseite". Mitunter kommt es so weit, dass die Bevorzugung der einen Brust eine Verweigerung der anderen Brust nach sich zieht. Das ist aber auch nicht unbedingt ein Problem, da es auch möglich ist, ein Kind mit nur einer Brust zu stillen und die andere Seite abzustillen, falls sich das Kind nicht davon überzeugen lässt, doch wieder beide Brüste anzunehmen. Das einzige Problem, das auftauchen kann, besteht darin, dass die Brüste sehr ungleich in der Größe sein können. Doch dies ist ein eher kosmetisches Problem und nach dem Abstillen gleichen sich die Unterschiede wieder aus. Manche Kinder lassen sich überlisten. Du kannst versuchen dein Baby zunächst an der bevorzugten Brust anzulegen und beim Seitenwechsel drehst Du es nicht um, sondern lässt es einfach an die andere Brust hinüberrutschen, so dass es seine Lage in etwa beibehält. Auch im Liegen stillen und dabei das Kind nicht auf die andere Seite zu legen, sondern beide Brüste von einer Seite aus anzubieten kann ein Weg sein. Allerdings sind diese Methoden nicht immer erfolgreich und Du musst einfach ausprobieren, ob es bei deinem Kind klappt. Lieben Gruß, Kristina


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