Beccy
Hallo, meine Tochter ist gestern 8 Wochen alt geworden und seit dem Wochenende habe ich das Gefühl, dass die Brüste nicht mehr so prall sind vor dem Stillen. Vorher habe ich immer getastet welche Brust voller ist und habe sie demnach angelegt. Nun fühlen sich beide an wie vor der Schwangerschaft. Meine kleine trinkt etwas mehr momentan, aber lieber häufiger und dafür kürzer, kann es sein, dass es an der wenigen Milch liegt? Was kann ich tun? Manchmal schreit sie vor dem "andocken", was gibt es dafür für Gründe? Vielen Dank, Beccy
Liebe Beccy, weiche Brüste sind KEIN Hinweis auf zu wenig Milch, im Gegenteil, nach den ersten Wochen ist es absolut normal, dass die Brust wieder weich (und oft auch kleiner wird). Das bedeutet nicht, dass die Milch weniger geworden ist, sondern ist ein Hinweis darauf, dass sich die Stillbeziehung eingespielt hat. Achten Sie einmal auf die folgenden Anzeichen bei Ihrem Baby: • mindestens fünf bis sechs nasse Wegwerfwindeln hat (um zu sehen wie nass „nass" ist, können Sie sechs Esslöffel Wasser auf eine trockene Windel geben). Diese Regel gilt aber nur für voll gestillte Kinder, das heißt das Baby bekommt nichts außer Muttermilch (kein Wasser, Tee, Saft usw.). • in den ersten sechs Wochen täglich mindestens zwei bis vier Stuhlentleerungen (später sind seltenere Darmentleerungen normal) • eine durchschnittliche wöchentliche Gewichtszunahme von mindestens 110 g pro Woche ausgehend vom niedrigsten Gewicht (mit zunehmendem Alter verringert sich die durchschnittliche Gewichtszunahme), • eine gute Hautfarbe und eine feste Haut, • Wachstum in die Länge und Zunahme des Kopfumfangs • ein aufmerksames und lebhaftes Verhalten des Babys in den Wachphasen. Wenn alle diese Punkte erfüllt sind, können Sie davon ausgehen, dass Ihr Baby auch satt wird. LLLiebe Grüße, Biggi
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