Mitglied inaktiv
Seit 2 Tagen ist mir aufgefallen, dass meine Brüste weicher sind und ich nicht sicher bin, ob noch genug Milch da ist. Meiner Kleiner ist jetzt 8 Wochen alt und er macht nach dem Stillen nicht den Eindruck, als ob er zu wenig bekommen hat. Aber ich bin verunsichert und habe Angst, dass es weniger Milch wird. Ich stille von Anfang an mit Stillhütchen, hatte zwischendurch mal ohne versucht, möchte jetzt aber ohne nicht mehr stillen, da der Kleine den Mund nicht groß genug mehr aufmacht um so viel von der Brustwarze mitzubekommen. Vor 2 Tagen bin ich morgens noch ausgelaufen, habe Milch sogar noch ausgestrichen und gesammelt, aber das ist nun nicht mehr der Fall. Muss ich mir Sorgen machen? Viele Grüße Nicole
? Liebe Nicole, das klingt alles ganz normal und nicht nach einem Rückgang der Milchmenge. Nach den ersten Wochen wird die Brust wieder weich, bei vielen Frauen auch wieder kleiner und die meisten Kinder werden im Laufe der Zeit deutlich geschickter und trinken schneller. Schauen Sie sich Ihr Baby einmal auf die folgenden Punkte hin an: • mindestens fünf bis sechs nasse Wegwerfwindeln hat (um zu sehen wie nass `nassA ist, können Sie sechs Esslöffel Wasser auf eine trockene Windel geben). Diese Regel gilt aber nur für voll gestillte Kinder, das heißt das Baby bekommt nichts außer Muttermilch (kein Wasser, Tee, Saft usw.). • in den ersten sechs Wochen täglich mindestens zwei bis vier Stuhlentleerungen (später sind seltenere Darmentleerungen normal) • eine durchschnittliche wöchentliche Gewichtszunahme von mindestens 110 g pro Woche ausgehend vom niedrigsten Gewicht (mit zunehmendem Alter verringert sich die durchschnittliche Gewichtszunahme), • eine gute Hautfarbe und eine feste Haut, • Wachstum in die Länge und Zunahme des Kopfumfangs • ein aufmerksames und lebhaftes Verhalten des Babys in den Wachphasen. Sind diese Punkte alle erfüllt? Dann ist davon auszugehen, dass Ihr Baby gedeiht. Sollten diese Punkte wider Erwarten nicht erfüllt sein, dann wenden Sie sich bitte an eine Stillberaterin in Ihrer Nähe und an Ihre Kinderärztin/arzt. Die Stillberaterin kann Ihnen gezielte Tipps geben, wie Sie Ihr Baby zu besserem Trinken an der Brust anregen können, falls dies notwendig sein sollte. Wenn Sie mir Ihren Wohnort mit Postleitzahl angeben, suche ich Ihnen gerne die nächstgelegene LLL-Stillberaterin heraus. LLLiebe Grüße Biggi Welter
Mitglied inaktiv
Die Dauer der jeweiligen Stillmahlzeiten ist auch kürzer seit einiger Zeit.Zu Anfang habe ich immer so ca.40-50 Minuten, nun aber nur noch 20-25 Minuten gestillt. Ich stille zur Zeit ca. 6 mal am Tag. Sonst war auch immer ein Rest der Milch im Stillhütchen, aber nun ist nichts mehr.
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